(openPR) Empfehlungen zu Prävention und Therapie bei Fußkomplikationen von Typ-2-Diabetikern wurden jetzt in einer nationalen Versorgungsleitlinie zusammengefasst. Sie soll helfen, die Amputationszahlen zu verringern. Denn sieben von zehn Amputationen in Deutschland betreffen Diabetiker.
Im Jahr 2001 waren das 29 000 Minor- und Majoramputationen bei Diabetikern. Unterhalb des Unterschenkelniveaus wird von Minor-, ab hier und weiter proximal von Major-amputationen gesprochen. Diabetiker stellen dabei weniger als zehn Prozent der Gesamtbevölkerung.
Die Leitlinie richtet sich an Ärzte aller Versorgungsbereiche und wurde als Konsens von Bundesärztekammer, Deutscher Diabetes-Gesellschaft (DDG) und zwölf weiteren ärztlichen Gesellschaften erstellt. Die Autoren hoffen, dass sie zu häufigeren und regelmäßigeren Fuß-Checks motiviert. Und dazu, die Möglichkeiten vorbeugender und therapeutischer Maßnahmen stärker zu nutzen.
Quelle: Ärzte Zeitung >>> zum Beitrag Von Helga Brettschneider >>>
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/05/07/083a0203.asp?cat=/medizin/diabetes
Im Rahmen des gemeinsam mit der DGG getragenen NVL-Diabetes- Programms haben AWMF und ÄZQ wesentliche Aussagen der Nationalen Versorgungsleitlinie Typ-2 Diabetes - Fußkomplikationen in Form von (primär) einseitigen "Praxishilfen" zusammengefasst.
Dieses Angebot richtet sich vor allem an Hausärzte, die mit der Behandlung von Typ-2 Diabetikern betraut sind.
Die Dokumente sind zugänglich unter >>>
http://www.versorgungsleitlinien.de/praxishilfen/dm2fuss_praxis













