04.05.2007 - 13:08 - Kunst & Kultur

Alice Schwarzers neues Buch "Die Antwort" als Vorabdruck in der FAZ

Pressemitteilung von: Verlag Kiepenheuer & Witsch

Bild im Großformat
Alice Schwarzers "Die Antwort" - ab 31. Mai bei Kiepenheuer & Witsch
Am 31. Mai erscheint im Verlag Kiepenheuer & Witsch das neue Buch von Alice Schwarzer. Erste Einblicke bietet ab Samstag die FAZ, die "Die Antwort" ungekürzt in Fortsetzungen im Feuilleton - anstelle des sonst dort üblichen literarischen Textes - vorabdrucken wird.

Die Antwort auf Frauenverdummung und Machotum. Auf Pornografie und Diätterror. Auf Biologismus und Islamismus. Ein Plädoyer für Vater mit Kindern und Mütter mit Beruf. Für gleiche Rechte und Pflichten. Für Selbstkritik und gegen das schlechte Gewissen.

Alice Schwarzer prägt als Autorin und Aktivistin seit dem Aufbruch der Frauen Anfang der 70er-Jahre den Diskurs und die Praxis der Emanzipation in Deutschland und weit darüber hinaus. Sie ist nicht nur selber ein Stück lebendiger Frauengeschichte, sondern immer wieder auch Vordenkerin und Tabubrecherin. Ob mit ihrer frühen Kritik am islamischen Fundamentalismus oder mit ihrer überraschenden Offenheit für eine konservative Kanzlerin: Immer stehen für sie die Interessen von Frauen im Zentrum. 1975 löste Alice Schwarzer mit dem »Kleinen Unterschied« einen ersten Emanzipationsschub aus. Dieses Buch, ihre »Antwort« auf die Folgen dieser Emanzipation, könnte einen zweiten Schub auslösen. Denn erstmals in der Geschichte der westlichen Kultur sind Frauen uneingeschränkt gleichberechtigt, zumindest auf dem Papier. Die Welt steht ihnen offen. Dennoch fällt ihnen der Schritt in diese Welt schwer. Sie frösteln im kühlen Wind der Freiheit. Frauen laufen Gefahr, sich in Zeiten der Arbeitslosigkeit in alte Rollen zu flüchten. Und Männer könnten der Versuchung erliegen, die lästigen Konkurrentinnen in die »Rolle der Frau« zurückzuschieben. Doch Alice Schwarzer ist sicher: Die Töchter und Söhne der Emanzipation sind nicht mehr aufzuhalten. Sie haben sich auf den Weg gemacht.

Ausführliche Informationen über Alice Schwarzers Buch auf www.kiwi-verlag.de

Gaby Callenberg
Leitung Marketing/ Öffentlichkeitsarbeit
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Rondorfer Str. 5
50968 Köln
Tel. 0221/ 3 76 85-35
Fax 0221/ 3 76 85-71

www.kiwi-verlag.de

Der Verlag Kiepenheuer & Witsch ist ein deutscher Publikumsverlag, der kritische und populäre Sachbücher sowie literarische Werke renommierter Autoren ebenso wie Bücher von jungen Schriftstellern publiziert. Derzeit werden die Werke von über 230 Autoren verlegt. Seit 1992 hat der Verlag eine eigene Taschenbuch-Reihe, die KiWi-Paperbacks, seit dem Jahr 2000 als Regional-Imprint »KiWi Köln«, eine auf Bücher aus und über das Rheinland spezialisierte Reihe. Das größte editorische Unternehmen der Verlagsgeschichte ist die 2002 begonnene und auf 27 Bände konzipierte, textkritische und kommentierte Kölner Ausgabe der Werke Heinrich Bölls.

Die Geschichte des Kölner Verlags beginnt 1947 in Jena, als Gustav Kiepenheuer und Joseph Caspar Witsch einen Vertrag schlossen in der Absicht, im Westen einen Verlag zu gründen. 1949 starb Gustav Kiepenheuer, noch bevor ein Buch bei »Kiepenheuer & Witsch« erschienen war, und Joseph Caspar Witsch erhielt allein eine Verlagslizenz. Der Roman »Marion« von Vicki Baum wurde 1951 als erstes Buch bei »Kiepenheuer & Witsch« veröffentlicht. Annemarie Selinko erzielte kurz darauf mit dem Roman »Désirée« den ersten großen Verkaufserfolg und ist neben Wolfgang Leonhard mit »Die Revolution entlässt ihre Kinder« (1955) ein Klassiker aus der Frühgeschichte des Verlages. Heinrich Böll wurde mit »Und sagte kein einziges Wort« 1953 Autor des Verlags und 1972 sein erster Nobelpreisträger, dem noch weitere folgen sollten: Saul Bellow, Czeslaw Milosz, Patrick White, Gabriel García Marquez und Dario Fo.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Das belletristische Programm von Kiepenheuer & Witsch wurde und wird neben den erwähnten Nobelpreisträgern von Autoren wie Erich Maria Remarque, Joseph Roth, Breyten Breytenbach, Nathalie Sarraute, Jerome D. Salinger, John le Carré, V.S. Naipaul, Dieter Wellershoff, Uwe Timm, Peter Härtling und Katja Lange-Müller geprägt. In den letzten Jahren fanden angloamerikanische Autoren wie John Banville, Jonathan Safran Foer, Nick Hornby, Don DeLillo, David Foster Wallace, Nick McDonell, Irvine Welsh, Michael Chabon und Bret Easton Ellis im Kölner Verlag ebenso ihre Heimat wie ihre jungen deutschen Kollegen Maxim Biller, Michael Kumpfmüller, Sibylle Berg, Malin Schwerdtfeger, Feridun Zaimoglu, Benjamin Lebert, Benjamin von Stuckrad-Barre, Joachim Lottmann, Thomas Hettche und Christian Kracht. Im Sachbuchprogramm finden sich renommierte Namen wie Wilhelm Reich, Günter Wallraff, Ralph Giordano, Joschka Fischer, Carola Stern, Heiner Geißler, Alice Schwarzer, Gerd Koenen, Necla Kelek und Hans Weiss (»Bittere Pillen«), aber auch Publikumslieblinge wie Mario Adorf, Renan Demirkan, Senta Berger, Harald Schmidt, Heike Makatsch, Helge Schneider und Manuel Andrack sowie die Bestseller-Autoren Frank Schätzing und Bastian Sick schreiben für Kiepenheuer & Witsch.

Der Verlag gehört seit 2002 über die Georg von Holtzbrinck GmbH & Co. KG, Stuttgart zu der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck.

News-ID: 133496 • Views: 1741

Mitteilung teilen und kommentieren


Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:


Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.

Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr