(openPR) Sonntag, 06.05.2007, 8.30 Uhr, N24 Ethik-"Um Gottes Willen"
Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe setzt sich als Präsident der Bundesärztekammer leidenschaftlich für die Ärzte in Deutschland ein. Seit 1999 sitzt der Mediziner, der viele Jahre als Pathologe tätig war, dieser Spitzenorganisation der ärztlichen Selbstverwaltung vor. Zielstrebig verfolgte der inzwischen 65 Jährige seine Karriere. Gleich nach dem Abitur begann Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe das Medizinstudium und ließ sich fortan nicht mehr von seinem Weg abbringen.
Die Ärzte in Deutschland haben inzwischen einen schweren Stand. Als Präsident der Bundesärztekammer versucht Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe die Lage der Ärzte begreiflich zu machen. Vorwürfe, die Ärzte würden Privatpatienten bevorzugt behandeln, weist er vehement zurück; „die Zeiten sind vorbei, dass Ärzte Privatversicherte schneller und besser behandeln. Das ist alles eine Sache der Budgetierung seitens der Krankenkassen.“
Doch hat Bruder Paulus weiterhin Zweifel an der Gerechtigkeit des Gesundheitssystems. Wie ist es zum Beispiel zu erklären, dass gesundheitsbewusste Patienten die gleichen Kosten haben, wie ungesund lebende Menschen? Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe ist sich dieser Ungerechtigkeit bewusst; „es gibt keine objektive Gerechtigkeit. Wir können nur versuchen, im Bewusstsein der Patienten möglichst viel Gerechtigkeit entstehen zu lassen. Aber Schmarotzer wird es immer geben.“
Bei N24 „Um Gottes Willen“ trifft Bruder Paulus den Mediziner und Präsidenten der Bundesärztekammer. Mit Sachlichkeit aber auch einem Sinn fürs Menschliche berichtet Jörg-Dietrich Hoppe über ein Gesundheitssystem mit Tücken.
Kapuzinerkloster
Br. Paulus Terwitte
Minnefeld 36
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