Wie viel Werbung braucht der Fernsehzuschauer? Die neue EU-Fernsehrichtlinie

Pressemitteilung von: Institut für Medienverantwortung

Für das 1. Halbjahr 2007 hat Deutschland für sechs Monate die Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union übernommen. Die mittelfränkischen Volkshochschulen begleiten die Ratspräsidentschaft mit umfangreichen Veranstaltungen, die über Ziele, Einrichtungen und Leistungen der Europäischen Union aufklären und Schwerpunkthemen aufgreifen. Ziel ist es, die Auswirkungen dieser Themen auf ökonomische, politische und soziale Verhältnisse transparenter und verständlicher zu machen. Auch die kritische Auseinandersetzung mit der EU-Politik und – Entscheidungen soll dabei nicht zu kurz kommen.
Im Rahmen des Programms der mittelfränkischen Volkshochschulen unter dem Motto „Europa liegt nahe und bringt uns weiter“ findet in Kooperation der Volkshochschule Erlangen und dem Institut für Medienverantwortung zum Europatag am 09. Mai 2007 in der vhs Erlangen, Friedrichstraße 19, eine Diskussion zum Thema „Die neue EU-Fernsehrichtlinie“ – „wie viel Werbung braucht der Zuschauer?“ statt. Referenten aus dem Medienbereich und der Wirtschaft zeigen auf, was die neue EU-Fernsehrichtlinie für die Zuschauer an Veränderungen bringt. Es wird beleuchtet, wie Produkt-Platzierung und Werbung in den Medien funktioniert, wie sich die Medienwelt verändert und welche Auswirkungen das auf uns Zuschauer und die zukünftigen Programmangebote haben wird.
Referenten des Europathemas sind:

Prof. Dr. Albrecht Hesse, Juristischer Direktor des Bayerischen Rundfunks
Prof. Wolfgang Thaenert, Direktor der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk
Prof. Johanna Haberer, Professorin für christliche Publizistik an der FAU Erlangen-Nürnberg
Andreas Waldner, Waldner TV GmbH, Entertainment Marketing
Alexander Jungkunz, stellvertretender Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten
Klaus Petersen, Medienberater
Die Moderation übernimmt Dr. Sabine Schiffer vom Institut für Medienverantwortung.
Dr. Siegfried Balleis, Oberbürgermeister der Stadt Erlangen, wird die Eröffnungsrede halten.

Veranstaltung:
Mittwoch, 09. Mai 2007, Beginn 19:30 Uhr
vhs Erlangen, Friedrichstraße 19, Großer Saal

Institut für Medienverantwortung
Nürnberger Str. 121
91052 Erlangen

Ingrid Gheith
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Institut für Medienverantwortung
Verantwortung für Medien, durch Medien, mit Medien.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Medien nehmen auf unser Leben zunehmend Einfluss. Ob Buch, Fernsehen oder Internet - sie unterhalten und informieren uns. Sie vermitteln uns Wissen und strukturieren gleichzeitig unsere Vorstellungen von der Welt. Ein verantwortlicher Umgang mit Medien wird darum immer wichtiger für eine funktionierende Demokratie in einer sich globalisierenden Welt. Medienverantwortung bedeutet dabei nicht nur die Verantwortung der Medienschaffenden gegenüber Bürger und Staat, sondern auch die Verantwortung der Mediennutzer – also von uns allen.

Damit jeder positiv auf öffentliche Prozesse einwirken kann, ist eine entsprechende Medienkompetenz erforderlich. Wer etwa die Entstehung von Mediendarstellungen nachvollziehen kann, wird deren Inhalte souveräner beurteilen lernen. Wer Wirkungspotenziale abschätzen kann, stellt die Frage nach den eigenen Handlungsmöglichkeiten in jeder Situation neu. Medienethik, Medienpädagogik und Friedensjournalismus geben hierzu die nötigen Hilfsmittel an die Hand. Diese vermittelt das Institut für Medienverantwortung in zielgruppenorientierten praktischen und theoretischen Einheiten - und immer besonders anschaulich. Wir wenden uns damit an alle Mediennutzer – junge und alte Menschen, Multiplikatoren wie Eltern und Pädagogen sowie Medienschaffende gleichermaßen.

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