(openPR) Die sich rasant im Internet entwickelnde Technik hat nicht nur einen neuen Namen - web2.0 - sondern stellt auch ganz neue Herausforderungen an die Unternehmenssicherheit.
Die Gefahren werden oft nicht wahrgenommen oder sind in ihren Auswirkungen unterschätzt.
Dass Personalverantwortliche im Internet nach Informationen über einen Bewerber suchen, ist bekannt. Dass so auch Informationen über die Liquidität, die aktuelle Produktentwicklung oder andere Firmeninterna gewonnen werden, ist weitestgehend unbekannt.
Wo kauft ein Unternehmen ein? Welche technischen Probleme und Neuentwicklungen werden diskutiert? Was ist die neue Werbestrategie? All dies ist über die Kenntnisse des Namens und der E-Mailadressen leicht in Diskussionsgruppen, privaten Webblogs oder Business- und Studentenplattformen recherchierbar.
Hinzu kommen die Gefahren der unbeabsichtigten Veröffentlichung. Dies kann über einen „falschen Klick“ geschehen oder durch eine nicht beachtete Funktion der oft kostenlos zur Verfügung gestellten Web-Software, die teilweise nicht einmal installiert werden muss und somit die internen Sicherheitsmechanismen und Richtlinien unterläuft. Diese Gefahren sind nicht nur Theorie sondern derzeit sehr präsent. Suchen Sie in einer Suchmaschine nur mal nach der Zeichenkette „für den internen Gebrauch“ und schränken Sie die Suche auf bestimmte Dokumententypen ein.
Ständige Kontrolle des Informationsflusses, Anpassung von Richtlinien und die Sensibilisierung der Mitarbeiter ist notwendig und muss als stetiger Unternehmensprozess eingeführt und gelebt werden.
Neue Web-Funktionen, die ein Bearbeiten von Dokumenten und Tabellen netzübergreifend erlauben, stellen Herausforderungen an die Benutzer. Die Verfügbarkeit, die Vertraulichkeit und die Weitergabekontrolle sind dann kaum noch gegeben wenn entsprechende Daten unkontrolliert verarbeitet werden. Drohende Image- und KnowHow-Verluste aber auch die Anforderungen aus den Gesetzen (GmbHG, AktG, BDSG, KontraG, …) sowie eventuelle Versicherungsrichtlinien sorgen für Handlungsbedarf..
Gerade die E-Mailserverausfälle Anfang des Jahres 2007 haben vielen Unternehmen die Abhängigkeit von der Verfügbarkeit gezeigt. Kritisch wird es nun, wenn alle wichtigen Daten auf externen Servern gelagert werden. Oft sind solche gerne genutzten und in die Arbeitsabläufe fest eingebundenen Services noch in einer BETA Phase und unterliegen kaum einer Kontrolle des nutzenden Mitarbeiters oder gar des Unternehmens.
Wie lange können Sie auf den Ausfall Ihrer Kommunikation (Telefon, E-Mail, etc.) und den Zugriff auf elektronisch gespeicherte Informationen (Datenbanken, E-Mails, etc.) verzichten? Vergleichen Sie das Verhältnis Betriebskosten und akzeptable Ausfalldauer von Ihrer EDV und Ihrem Fuhrpark.
Thomas Werning, werning.com
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Thomas Werning - externer Datenschutzbeauftragter, Google Adwords Professional.
Berater im Bereich Datenschutz, Datensicherheit und externer Datenschutzbeauftragter.
Berater im Bereich Onlinemarketing, Suchmaschinenoptimierung und Analyse von Internetseiten und deren Optimierung.
Meine Schwerpunkte sind die Analyse und Optimierung von Internetseiten und Adwords-Kampagnen sowie die Erstellung von Konzepten zum Datenschutz und zur Datensicherheit und deren Umsetzung oder begleitende Beratung.
















