(openPR) Professor Pater Dr. Otto Wahl SDB, emeritierter Alttestamentler und langjähriger Rektor der PTH Benediktbeuern, vollendet am 16. Mai 2007 sein 75. Lebensjahr. Der in Schwäbisch-Gmünd (Baden-Württemberg, Diözese Rottenburg-Stuttgart) geborene Jubilar gehört seit 1951 dem Salesianerorden an. Nach dem Empfang der Priesterweihe im Jahre 1959 in Benediktbeuern nahm er ein bibelwissenschaftliches Promotionsstudium an der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Würzburg auf, das er 1965 abschließen konnte. 1975 erfolgte die Habilitation an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt/Main.
Seit 1965 unterrichtet Pater Wahl an der Benediktbeurer Ordenshochschule. Seiner Zielstrebigkeit und seinem Engagement ist es zu verdanken, dass diese in den letzten 40 Jahren eine bedeutsame Entwicklung erlebte: von der Theologischen Studienanstalt für den salesianischen Ordensnachwuchs hin zu einer Theologischen Fakultät, die auch Laien offensteht und die es in formaler und inhaltlicher Hinsicht durchaus mit den anderen Katholisch-theologischen Fakultäten in Deutschland aufnehmen kann.
Auf Otto Wahls Betreiben hin erhielt die Hochschule 1981 die staatliche Anerkennung, 1990 das staatliche Promotionsrecht, 1992 das kirchliche Promotionsrecht und den Titel einer Theologischen Fakultät, 2000 das Habilitationsrecht. Es war ihm stets ein besonderes Anliegen, das Profil seiner Hochschule im Hinblick auf die Jugendpastoral und die Christliche Umweltethik zu schärfen. Darüber hinaus setzte er sich für eine enge Kooperation mit der Katholischen Stiftungsfachhochschule München für Sozialwesen ein. Ein Resultat dieser Bemühungen ist die bundesweit einmalige Möglichkeit, in Benediktbeuern ein »Doppelstudium« in Katholischer Theologie und Sozialer Arbeit zu absolvieren. So lässt sich sagen: »Ohne Pater Wahl wäre Benediktbeuern nicht das, was es heute ist.«
Am Mittwoch, 16. Mai 2007, sollen die Leistungen des Jubilars gewürdigt werden. Um 17.00 Uhr wird die Vesper in der Hauskapelle des Klosters Benediktbeuern gefeiert. Anschließend findet ein Akademischer Festakt im Barocksaal statt.













