24.04.2007 - 11:21 - Werbung, Consulting, Marktforschung
Lorbeerkranz statt Goleo: Spiekermann entwirft Pokal für ukrainische Fußball-Meisterschaft
Pressemitteilung von: SpiekermannPartners
Berlin, 24. April 2007 – Vor einem Jahr bezeichnete Designer Erik Spiekermann in einem Interview das Maskottchen für die Weltmeisterschaft 2006 "Goleo VI." als "absolute Katastrophe" und entfachte damit eine breite Diskussion. Besser als ein Löwe hätte ein Adler zu Deutschland gepasst. Auch ein Eichhörnchen wäre als Symbol für die Nation der Sparer okay gewesen. Oder ein Dackel“, ätzte Spiekermann damals.
Spiekermanns Klagen über das WM-Maskottchen wurde nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Ukraine wahrgenommen. Einer der Sponsoren des ukrainischen Fußballs nahm den Berliner Designer in die Pflicht und fragte an, ob er nicht den Pokal zur ukrainischen Fußball-Meisterschaft entwerfen wolle, wichtigste Vorgabe: ein Original, das unverwechselbar ist und zur Geschichte der Ukraine passt!
Erik Spiekermann fand die Idee charmant und entwickelte einen Pokal im Stil eines Lorbeerkranzes, ein Entwurf, der bei Kennern von Spiekermanns sonst eher reduziertem, klaren Stil ein Lächeln im Gesicht hervorzaubern wird. Erik Spiekermann: „Arbeiten mit Ornamenten, Gold und Diamanten, das gilt bei uns als kitschig. Überbordendes Design ist peinlich oder zumindest geschmacklos. Die osteuropäischen Länder sehen das anders: Hier muss Design auffällig sein, Prunk ist hier cool. Ich konnte und wollte daher nicht einfach einen Pokal mit einem großen Stein in der Mitte entwerfen, so wie er bei uns üblich ist.
Aus diesem Grund ist es statt eines klassischen Pokals ein Pokal im Stil eines Lorbeerkranzes geworden, den sich die siegreichen Spieler nach dem Finale um den Hals hängen können oder durch dessen Öffnung man das Gesicht des Gewinners sehen kann“. Erik Spiekermanns Entwurf wurde dann, in Berlin, von der Agentur griesvonkamps, in 3D übersetzt und in der Ukraine von einem der führenden Modellbauer hergestellt. Seine Praxistauglichkeit wird der neue Pokal beim Finale der ukrainischen Meisterschaft unter Beweis stellen, in der Ukraine wurde der Pokal schon vorab unter großem Medieninteresse dieser Tage vorgestellt.
SpiekermannPartners
Friedrichstraße 126 | 10117 Berlin | Tel. +49 (0)30 - 212 80 80 | Fax +49 (0)30 - 212 80 810 |
| www.spiekermannpartners.com
Pressekontakt:
Achim Klapp, Tel. +49 (0)30 – 257 97 016 | Fax +49 (0)30 – 263 90 677 |

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Erik Spiekermann ist Designer und Schriftentwerfer, Honorarprofessor an der HfK in Bremen, Ehrendoktor am Art Center College of Design in Pasadena (USA) sowie Präsidiumsmitglied internationaler Designinstitutionen. Die von Erik Spiekermann für die Deutsche Bahn entwickelte Schriftfamilie DB Type erhielt den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2007 in Gold.
SpiekermannPartners ist die Branding- und Designagentur von Erik Spiekermann, Fabian Rottke, Ralf Weißmantel, Susanna Dulkinys, Oliver Schmidthals, und Marianne Schuler. Die international agierende Designagentur mit Büros in Berlin, London und San Francisco arbeitet für Auftraggeber wie Bosch, Birkhäuser Verlag, Die Bahn, Gravis, Lufthansa, n-tv, Nokia, Messe Frankfurt, Pioneer Investments und RWE an Corporate-Design-Systemen, Zeitschriften-Layouts und Exklusivschriften.
Spiekermanns Klagen über das WM-Maskottchen wurde nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Ukraine wahrgenommen. Einer der Sponsoren des ukrainischen Fußballs nahm den Berliner Designer in die Pflicht und fragte an, ob er nicht den Pokal zur ukrainischen Fußball-Meisterschaft entwerfen wolle, wichtigste Vorgabe: ein Original, das unverwechselbar ist und zur Geschichte der Ukraine passt!
Erik Spiekermann fand die Idee charmant und entwickelte einen Pokal im Stil eines Lorbeerkranzes, ein Entwurf, der bei Kennern von Spiekermanns sonst eher reduziertem, klaren Stil ein Lächeln im Gesicht hervorzaubern wird. Erik Spiekermann: „Arbeiten mit Ornamenten, Gold und Diamanten, das gilt bei uns als kitschig. Überbordendes Design ist peinlich oder zumindest geschmacklos. Die osteuropäischen Länder sehen das anders: Hier muss Design auffällig sein, Prunk ist hier cool. Ich konnte und wollte daher nicht einfach einen Pokal mit einem großen Stein in der Mitte entwerfen, so wie er bei uns üblich ist.
Aus diesem Grund ist es statt eines klassischen Pokals ein Pokal im Stil eines Lorbeerkranzes geworden, den sich die siegreichen Spieler nach dem Finale um den Hals hängen können oder durch dessen Öffnung man das Gesicht des Gewinners sehen kann“. Erik Spiekermanns Entwurf wurde dann, in Berlin, von der Agentur griesvonkamps, in 3D übersetzt und in der Ukraine von einem der führenden Modellbauer hergestellt. Seine Praxistauglichkeit wird der neue Pokal beim Finale der ukrainischen Meisterschaft unter Beweis stellen, in der Ukraine wurde der Pokal schon vorab unter großem Medieninteresse dieser Tage vorgestellt.
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