23.04.2007 - 15:44 - Politik, Recht & Gesellschaft

RettetDarfur.de: Einladung zur Pressekonferenz

Pressemitteilung von: RettetDarfur.de
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Dieser Tage in Berlin und deutschlandweit: Völkermord – Bitte nicht stören!-Türhänger als Instrumente der Kampagne RettetDarfur.de.
Am 27. April stellen Fairplanet und die Gesellschaft für bedrohte Völker in Berlin ihre gemeinsame Kampagne für Frieden in Darfur vor

Berlin, 23. April 2007 – Am 29. April, dem dritten Global Day for Darfur, machen Menschenrechtler auf das Schicksal der schwarzafrikanischen Bevölkerung in Darfur aufmerksam; in mehr als 300 Städten weltweit sind Aktionen, Mahnwachen und Kundgebungen geplant. Im Vorfeld des Global Day for Darfur stellen Fairplanet und die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ihre gemeinsame Informationskampagne RettetDarfur.de vor. Im Rahmen einer Pressekonferenz, die am 27. April in Berlin stattfindet, wird außerdem ein Appell an die Bundesregierung gerichtet, sich für ein Ende der Verbrechen im Westen des Sudan einzusetzen. Für den Appell konnten Fairplanet und die GfbV etliche prominente Fürsprecher, unter anderem Anne Will, Hape Kerkeling sowie die Söhne Mannheims gewinnen. Die Kampagne mit dem bewusst provokanten Claim Völkermord – Bitte nicht stören! wird von Michael Michalsky unterstützt. Auch der renommierte New Yorker Filmemacher Noaz Deshe engagiert sich für RettetDarfur.de. Eigens für die Kampagne realisierte er eine Videoclip-Serie.

Seit vier Jahren lässt die sudanesische Regierung große Teile der schwarzafrikanischen Bevölkerung Darfurs von arabischen Reitermilizen vertreiben; diese werden von der sudanesischen Armee und Luftwaffe unterstützt. Wie die Vereinten Nationen dokumentieren, fliegen als UN-Flugzeuge getarnte Bomber Angriffe gegen Dörfer in Darfur; das Waffenembargo für die Region wird umgangen. Die GfbV schätzt, dass seit 2003 bis zu 400.000 Menschen in Darfur getötet und über zwei Millionen vertrieben wurden; drei Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe.

Aktuell und unmittelbar bevor im Weltsicherheitsrat und in der EU über gezielte Sanktionen gegen die Verantwortlichen des Völkermords beraten werden soll, hat Khartum einmal mehr versprochen, der Stationierung einiger hundert UN-Blauhelme in Darfur zuzustimmen. China hat erstmals seinen politischen Einfluss genutzt, um Khartum hier zu einer Zustimmung zu bewegen; gezielte Sanktionen gegen die sudanesische Führung lehnt es allerdings nach wie vor kategorisch ab.

Eine Entwicklung, die Ulrich Delius, Afrika-Referent der GfbV, skeptisch bewertet: "Wir befürchten, dass das minimale Einlenken Khartums zur Folge hat, dass die UN und die EU nicht mehr mit der gebotenen Härte gegen das Regime Bashir vorgehen", so Delius. Aus der Vergangenheit wisse man, dass sich Khartum wiederholt nicht an seine Zusagen gehalten habe.

Ablauf und Teilnehmer der Pressekonferenz am 27. April 2007

Begrüßung – Bezug zum Global Day for Darfur: Ulrich Delius, GfbV
Kurzdarstellung – Situation in Darfur: Ahmed Musa, Darfur-Hilfe e.V.
Hintergrundinformationen – Rolle der internationalen Gemeinschaft und der EU, die Petitionen der GfbV und prominente Unterstützer: Ulrich Delius, GfbV
Persönliche Statements prominenter Unterstützer – Cosmo Klein u.a.
Präsentation – RettetDarfur.de – die Kampagne: Ute Schechtel, Fairplanet
Präsentation – Videoclips von Noaz Deshe

Ort:
Hotel Albrechtshof
Albrechtstr. 8
10117 Berlin

Beginn: 10:45 Uhr
Ende: ca. 12.00 Uhr

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme über das Pressebüro an.

RettetDarfur.de
Pressebüro
Rebecca Gerth
Kastanienallee 73
10435 Berlin

tel. 030.28 59 93 39
fax 030.28 59 93 39
mobil 0178.389 88 08


Inhaltliche Fragen beantwortet Ulrich Delius, Afrikareferent der GfbV unter tel. 0160.9567 1403

www.RettetDarfur.de

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Die Fairplanet GmbH mit Sitz in Berlin betreibt mit fairplanet.net eine Internetplattform für nachhaltigen Lebensstil. Fairplanet versteht sich in erster Linie als Anbieter von Informationen und stellt neben Projekten, Personen und Produkten auch Kampagnen und NGOs im Kampf für Gerechtigkeit und die Umwelt auf seinem Portal vor. Gemeinsam mit der Gesellschaft für bedrohte Völker hat Fairplanet die Initiative RettetDarfur.de ins Leben gerufen.

Die internationale Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) setzt sich für verfolgte und bedrohte ethnische und religööse Minderheiten, Nationalitäten und Ureinwohnergemeinschaften ein. Ihre ideologisch und parteipolitisch unabäängige Menschenrechtsarbeit auf allen Kontinenten haben auch die Vereinten Nationen anerkannt und der GfbV Rederecht vor UN-Gremien eingeräumt.

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