23.04.2007 - 15:03 - Gesundheit & Medizin
Totaloperation bei Prostatakrebs muss nicht sein: Ultraschallbehandlung HIFU „verbrennt“ Tumorgewebe
Pressemitteilung von: EDAP / PR Agentur: THINK WIRED!
Die Sonne bricht durch die Wolken und akzentuiert jede kleine Welle, die sich leicht klatschend am Bug des kleinen Bootes bricht. Das sind die Augenblicke, die Joachim Otte (70) tief zufrieden machen. Der passionierte Wassersportler aus der Oberpfalz liebt es, die Planken eines Bootes unter seinen Füßen zu spüren. Vielleicht hat ihm auch genau das geholfen, in den vergangenen zwölf Jahren, den Fuß fest am Boden zu behalten, obwohl er zweimal die Diagnose Krebs erhielt. Und zweimal überließ er nichts dem Schicksal, informierte sich umfassend und vertraute seinem Instinkt und seinem behandelnden Klinikarzt.
„Eigentlich war alles Zufall“, mindert Otte sein eigenes Engagement und seinen Mut, auch neue Methoden auszuprobieren, ab. Vor zwölf Jahren erhielt er das erste Mal die völlig unerwartete Diagnose Krebs. Ein Nierentumor hatte sich gebildet. Seine medizinische Therapie führte ihn seinerzeit in das Caritas-Krankenhaus St. Josef, Lehrkrankenhaus der Universität Regensburg. Und das mit Erfolg: die Niere konnte erhalten bleiben. „In der Folge gab es regelmäßige Nachsorgetermine in der Klinik“, erinnert er sich nur allzu gut. Nicht nur seine Niere wurde überprüft, sondern auch immer der PSA-Wert kontrolliert. „So ändern sich die Zeiten in der Medizin rasch“, schmunzelt der rüstige Rentner. „Heute ist der PSA-Wert, der den Eiweißstoff bestimmt, den die Vorsteherdrüse des Mannes (Prostata) produziert, in aller Munde. Das war vor zehn Jahren nicht der Fall.“ Und dann erinnert er sich noch genau an den Tag, an dem die Werte erstmals bedenklich wurden und mit 5,2 auf einen entzündlichen Prozess deuteten. „Die Angst ist schon enorm, dass der Krebs einen nicht mehr los lässt und nun in seinen Fängen hat.“ Eine erste Biopsie (Gewebeprobe) jedoch gab Entwarnung, aber die nächsten drei Jahre waren ein einziges Auf und Ab. Und dann vor fünf Jahren ein PSA Wert von 7,2 und das Ergebnis der Biopsie, Stadium T 2. „Es gab nichts mehr dran zu rütteln, ich hatte Prostata-Krebs.“
Joachims Ottes erster Gang zum niedergelassenen Urologen hat ihn dann irgendwie aufgerüttelt. Ohne gemeinsam zu überlegen, riet ihm dieser gleich zur Entfernung der Prostata (radikale Prostatektomie). Dies sei der heutige Goldstandard, der in der Medizin die jeweils beste Möglichkeit der Therapieform abbildet. „Und das, obwohl ich einen sehr kleinen Befund, sprich Tumor hatte. Prof. Dr. Wolf Wieland, Chefarzt der Urologischen Klinik und Poliklinik der Universität Regensburg am Caritas St. Josef, der mich ja bereits bei meinem Nierentumor behandelt hatte, empfahl mir dann ein neues Verfahren: die HIFU-Behandlung, dabei wird das Skalpell durch hochenergetischen Ultraschall ersetzt.“
Das Verfahren eignet sich ebenfalls für Patienten im frühen Krankheitsstadium. „Ich habe dann versucht, mir sehr schnell eine Meinung zu bilden, was als Laie ja wirklich nicht so einfach ist. Das Internet hat mir seinerzeit schon viel geholfen. So war das Verfahren auf den Internetseiten der Urologischen Klinik des Städtischen Klinikums München Harlaching sehr genau erläutert und wie es der Zufall dann so wollte, erfuhr ich von einem älteren guten Bekannten, dass er sich schon vor längerer Zeit in München für dieses, zur damaligen Zeit noch neue Verfahren entschieden hatte und im Nachhinein sehr zufrieden mit dem Ergebnis sei und absolut erleichtert, dass er sich gegen eine Schnitt-OP entschieden habe.
„Nun ist man neuen Verfahren gegenüber aber ja auch etwas skeptisch, deshalb führte mich dann ein weiterer Gang auch noch zu einer Selbsthilfegruppe, die mir aber eher abriet, diesen noch unbekannten Weg zu gehen. Dann solle ich doch erst einmal abwarten. Das aber erschien mir als die schlechteste Lösung“, so Joachim Otte, der in seiner kleinen Gemeinde 50 km nördlich von Regensburg schon einige Schulkameraden verloren hat. „Den Krebsfeind beobachten und abwarten, das konnte es nicht sein.“ Und letztlich fiel die Entscheidung dann auch recht einfach: „Ich vertraute ja Herrn Prof. Wieland und seinem Oberarzt Dr. med. Andreas Blana, hatte ein gutes Beispiel und mitentscheidend war ganz sicher, dass mir die anderen Optionen der Bestrahlung oder auch Entfernung immer noch offen stehen würden.“
Heute ist sich Joachim Otte sicher, dass er sich richtig entschieden hat. „Man spricht ja nicht gerne darüber, aber ich bin 100%ig kontinent, meine Sexualität ist okay und ich kann mein Leben genießen.“ „Ich würde mir wünschen, dass mehr Menschen von solchen Möglichkeiten neuer innovativer Medizin wissen, um sich dann selbst zu entscheiden, welches Risiko sie eingehen möchten und welche Behandlungsart am besten zu Ihnen passt. „Fünf Jahre ist das nun her und ich verfolge das Thema natürlich immer noch. Kürzlich habe ich gelesen, dass über 11.000 Patienten in ganz Europa mit der HIFU-Therapie erfolgreich behandelt wurden, aber immer noch gibt es Urologen, die die radikale Prostataentfernung als alleinige Therapie für vertretbar halten. Daran würde ich gerne etwas ändern.“
Allgemeines zu der HIFU-Therapie:
Bei der HIFU-Therapie wird das Skalpell durch hochenergetischen Ultraschall ersetzt. Bei der Behandlung ist keine Vollnarkose nötig. Eine leichte Schlafanästhesie oder eine Lokalbetäubung des Unterkörpers ist vollkommen ausreichend. Der Patient liegt gut gepolstert mit angewinkelten Beinen auf der rechten Seite in einer Art Schlafposition. So kann die Behandlungssonde durch den Enddarm an die Prostata herangeführt werden. Der Kopf der Sonde erstellt ein Ultraschallbild der Prostata und berechnet computergestützt den zu behandelnden Bereich. Dann werden gebündelte Ultraschallwellen durch eine Art Hohlspiegel fokussiert, das Prinzip ist vergleichbar mit einem Vergrößerungsglas, das Sonnenstrahlen bündeln und dadurch ein Loch in ein Papier/Blatt brennen kann. Am millimeterfeinen Brennpunkt, dem Fokus innerhalb der Prostata, entstehen Temperaturen von rund 90 Grad Celsius. Diese Temperatur reicht aus, um das Prostatagewebe mit dem Tumor punktgenau zu verbrennen. Die Therapie dauert zwischen einer und drei Stunden und wird in der Regel mit einer endoskopischen Abhobelung (TURP: transurethrale Prostataresektion) kombiniert, um auch nach der Therapie den Abfluss von Urin durch die Prostata zu ermöglichen. Bereits fünf Stunden nach dem Eingriff kann der Patient wieder laufen. Aufgrund der minimalen Belastung reicht ein kurzer, stationärer Aufenthalt von insgesamt drei bis fünf Tagen aus. Die Kosten werden auch von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Alle weiteren Behandlungsmöglichkeiten wie z.B. Radikaloperation, Bestrahlung und Hormonbehandlung bleiben weiterhin möglich.
Firmenkontakt:
EDAP GmbH
THE HIFU COMPANY
Judith Johannsen
Große Straße 65a
D 24937 Flensburg
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Kommunikation - Sponsoring GbR
Palmaille 126
22767 Hamburg
Tel.: 040 / 3808 7348
www.think-wired.de

EDAP - The HIFU Company
Ein internationales Medizintechnikunternehmen, welches sich ausschließlich der HIFU-Technologie (hochintensiver fokussierter Ultraschall) für die minimal invasive Behandlung von lokal begrenztem Prostatakrebs und anderen Krankheiten widmet.
„Eigentlich war alles Zufall“, mindert Otte sein eigenes Engagement und seinen Mut, auch neue Methoden auszuprobieren, ab. Vor zwölf Jahren erhielt er das erste Mal die völlig unerwartete Diagnose Krebs. Ein Nierentumor hatte sich gebildet. Seine medizinische Therapie führte ihn seinerzeit in das Caritas-Krankenhaus St. Josef, Lehrkrankenhaus der Universität Regensburg. Und das mit Erfolg: die Niere konnte erhalten bleiben. „In der Folge gab es regelmäßige Nachsorgetermine in der Klinik“, erinnert er sich nur allzu gut. Nicht nur seine Niere wurde überprüft, sondern auch immer der PSA-Wert kontrolliert. „So ändern sich die Zeiten in der Medizin rasch“, schmunzelt der rüstige Rentner. „Heute ist der PSA-Wert, der den Eiweißstoff bestimmt, den die Vorsteherdrüse des Mannes (Prostata) produziert, in aller Munde. Das war vor zehn Jahren nicht der Fall.“ Und dann erinnert er sich noch genau an den Tag, an dem die Werte erstmals bedenklich wurden und mit 5,2 auf einen entzündlichen Prozess deuteten. „Die Angst ist schon enorm, dass der Krebs einen nicht mehr los lässt und nun in seinen Fängen hat.“ Eine erste Biopsie (Gewebeprobe) jedoch gab Entwarnung, aber die nächsten drei Jahre waren ein einziges Auf und Ab. Und dann vor fünf Jahren ein PSA Wert von 7,2 und das Ergebnis der Biopsie, Stadium T 2. „Es gab nichts mehr dran zu rütteln, ich hatte Prostata-Krebs.“
Joachims Ottes erster Gang zum niedergelassenen Urologen hat ihn dann irgendwie aufgerüttelt. Ohne gemeinsam zu überlegen, riet ihm dieser gleich zur Entfernung der Prostata (radikale Prostatektomie). Dies sei der heutige Goldstandard, der in der Medizin die jeweils beste Möglichkeit der Therapieform abbildet. „Und das, obwohl ich einen sehr kleinen Befund, sprich Tumor hatte. Prof. Dr. Wolf Wieland, Chefarzt der Urologischen Klinik und Poliklinik der Universität Regensburg am Caritas St. Josef, der mich ja bereits bei meinem Nierentumor behandelt hatte, empfahl mir dann ein neues Verfahren: die HIFU-Behandlung, dabei wird das Skalpell durch hochenergetischen Ultraschall ersetzt.“
Das Verfahren eignet sich ebenfalls für Patienten im frühen Krankheitsstadium. „Ich habe dann versucht, mir sehr schnell eine Meinung zu bilden, was als Laie ja wirklich nicht so einfach ist. Das Internet hat mir seinerzeit schon viel geholfen. So war das Verfahren auf den Internetseiten der Urologischen Klinik des Städtischen Klinikums München Harlaching sehr genau erläutert und wie es der Zufall dann so wollte, erfuhr ich von einem älteren guten Bekannten, dass er sich schon vor längerer Zeit in München für dieses, zur damaligen Zeit noch neue Verfahren entschieden hatte und im Nachhinein sehr zufrieden mit dem Ergebnis sei und absolut erleichtert, dass er sich gegen eine Schnitt-OP entschieden habe.
„Nun ist man neuen Verfahren gegenüber aber ja auch etwas skeptisch, deshalb führte mich dann ein weiterer Gang auch noch zu einer Selbsthilfegruppe, die mir aber eher abriet, diesen noch unbekannten Weg zu gehen. Dann solle ich doch erst einmal abwarten. Das aber erschien mir als die schlechteste Lösung“, so Joachim Otte, der in seiner kleinen Gemeinde 50 km nördlich von Regensburg schon einige Schulkameraden verloren hat. „Den Krebsfeind beobachten und abwarten, das konnte es nicht sein.“ Und letztlich fiel die Entscheidung dann auch recht einfach: „Ich vertraute ja Herrn Prof. Wieland und seinem Oberarzt Dr. med. Andreas Blana, hatte ein gutes Beispiel und mitentscheidend war ganz sicher, dass mir die anderen Optionen der Bestrahlung oder auch Entfernung immer noch offen stehen würden.“
Heute ist sich Joachim Otte sicher, dass er sich richtig entschieden hat. „Man spricht ja nicht gerne darüber, aber ich bin 100%ig kontinent, meine Sexualität ist okay und ich kann mein Leben genießen.“ „Ich würde mir wünschen, dass mehr Menschen von solchen Möglichkeiten neuer innovativer Medizin wissen, um sich dann selbst zu entscheiden, welches Risiko sie eingehen möchten und welche Behandlungsart am besten zu Ihnen passt. „Fünf Jahre ist das nun her und ich verfolge das Thema natürlich immer noch. Kürzlich habe ich gelesen, dass über 11.000 Patienten in ganz Europa mit der HIFU-Therapie erfolgreich behandelt wurden, aber immer noch gibt es Urologen, die die radikale Prostataentfernung als alleinige Therapie für vertretbar halten. Daran würde ich gerne etwas ändern.“
Allgemeines zu der HIFU-Therapie:
Bei der HIFU-Therapie wird das Skalpell durch hochenergetischen Ultraschall ersetzt. Bei der Behandlung ist keine Vollnarkose nötig. Eine leichte Schlafanästhesie oder eine Lokalbetäubung des Unterkörpers ist vollkommen ausreichend. Der Patient liegt gut gepolstert mit angewinkelten Beinen auf der rechten Seite in einer Art Schlafposition. So kann die Behandlungssonde durch den Enddarm an die Prostata herangeführt werden. Der Kopf der Sonde erstellt ein Ultraschallbild der Prostata und berechnet computergestützt den zu behandelnden Bereich. Dann werden gebündelte Ultraschallwellen durch eine Art Hohlspiegel fokussiert, das Prinzip ist vergleichbar mit einem Vergrößerungsglas, das Sonnenstrahlen bündeln und dadurch ein Loch in ein Papier/Blatt brennen kann. Am millimeterfeinen Brennpunkt, dem Fokus innerhalb der Prostata, entstehen Temperaturen von rund 90 Grad Celsius. Diese Temperatur reicht aus, um das Prostatagewebe mit dem Tumor punktgenau zu verbrennen. Die Therapie dauert zwischen einer und drei Stunden und wird in der Regel mit einer endoskopischen Abhobelung (TURP: transurethrale Prostataresektion) kombiniert, um auch nach der Therapie den Abfluss von Urin durch die Prostata zu ermöglichen. Bereits fünf Stunden nach dem Eingriff kann der Patient wieder laufen. Aufgrund der minimalen Belastung reicht ein kurzer, stationärer Aufenthalt von insgesamt drei bis fünf Tagen aus. Die Kosten werden auch von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Alle weiteren Behandlungsmöglichkeiten wie z.B. Radikaloperation, Bestrahlung und Hormonbehandlung bleiben weiterhin möglich.
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Ein internationales Medizintechnikunternehmen, welches sich ausschließlich der HIFU-Technologie (hochintensiver fokussierter Ultraschall) für die minimal invasive Behandlung von lokal begrenztem Prostatakrebs und anderen Krankheiten widmet.
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