23.04.2007 - 13:19 - Politik, Recht & Gesellschaft
Spidla: Diskriminierung ab sofort energisch bekämpfen
Pressemitteilung von: European Anti-Discrimination Council EAC
Reger Gedankenaustausch in Brüssel: EU Kommissar Vladimir Spidla, AGE Direktorin Anne-Sophie Parent und EAC Vertreter Klaus Michael Alenfelder, v.r.n.l.
Brüssel (EAC) Wie der Ständige Vertreter des Europäischen Antidiskriminierungsrates – EAC in Deutschland, Dr. Klaus Michael Alenfelder aus Brüssel berichtet, hat sich EU Sozialkommissar Vladimir Spidla auf der dortigen Jahreshauptversammlung der Plattform älterer Menschen in der EU – AGE vehement für einen nachhaltigen Kampf gegen Diskriminierung ausgesprochen. Alenfelder, der gemeinsam mit EAC Direktor Stefan Prystawik (London) den Verbandsvertretern aus den 27 EU Staaten die Positionen des EAC und die aktuelle Situation in Deutschland erläuterte, zeigte sich überzeugt, mit der Unterstützung der Europäischen Kommission in der Sache gut voranzukommen. Alenfelder ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Bonn und Rechtsexperte für den National Focal Point der Europäischen Grundrechtsagentur FRA in Wien.
EU Kommissar Spidla schloß sich, so der Bonner Antidiskriminierungsexperte Alenfelder, den Ausführungen der AGE Direktorin Parent an, indem er verdeutlichte, daß alte Menschen in Arbeitsprozessen nicht weniger produktiv seien als jüngere. Dabei handele es sich um „absolut absurde Vorurteile“. Weiter rief Spidla zum entschiedenen Kampf gegen Diskriminierung auf.
Große Unterstützung fand die Forderung, öffentliche Aufträge und Subventionen nur noch - nach US Vorbild – EAC zertifizierten Unternehmen zu gewähren, wie dies auch auf EU Ebene und in den Mitgliedsstaaten gefordert wird.
Nach Ansicht Alenfelders, leistet AGE wegweisende Arbeit bei der Koordinierung zwischen den Verbänden älterer Menschen in der EU und der Kommission. „Es wurde deutlich, daß die Europäische Union die jahrelange unermüdliche Detailarbeit der AGE Direktorin Anne-Sophie Parent, die auch eine geschätzte Gesprächspartnerin der Bundesregierung ist, zu würdigen weiß“, so der Ständige Vertreter.
Ständige Vertretung des European Anti-Discrimination Council – EAC
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www.eacih.eu
Europäischer Antidiskriminierungsrat:
Der European Anti-Discrimination Council – EAC (Europäischer Antidiskriminierungsrat) ist eine nichtstaatliche Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ungerechtfertigte Diskriminierungen innerhalb der Europäischen Union zu bekämpfen. Der EAC stellt sich ausdrücklich gegen jede Form von Diskriminierung und strebt die Verwirklichung harmonischer und gerechter Lebens und Arbeitsbedingungen für alle europäischen Bürger und auf dem Gebiet der EU lebenden Menschen an. Der Antidiskriminierungsrat unterstützt alle Aktivitäten, die der Schaffung gerechter und diskriminierungsfreier Lebensbedingungen in Europa dienen. Aus diesem Grund ist es unser dringliches Anliegen, europaweit gesetzliche Grundlagen zu schaffen, die diesem Anliegen - im Sinne unseres Mottos „Per Iurem Ad Iustitiam“ – Rechnung tragen. Der EAC koordiniert Antidiskriminierungs-Aktivitäten in ganz Europa. Darüber hinaus erarbeitet er durch den EAC Research Council (EAC Forschungsrat) regelmäßig wissenschaftliche Analysen der gegenwärtigen Entwicklungen auf dem Feld der Antidiskriminierung. Eine Auswahl dieser Arbeiten erscheint in der „EAC Review“.Der Europäische Antidiskriminierungsrat verteidigt und fördert alle Maßnahmen der Europäischen Union im Kampf gegen Diskriminierung und unterstützt die EU-weite Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ www.eacih.eu
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