(openPR) Biotechnologie und Life Science im Herzen Großbritanniens: Heimat Robin Hoods bietet attraktive Voraussetzungen zum Forschen und Entwickeln
- Rasantes Wachstum in Nottinghams BioCity
- Entdecker des genetischen Fingerabdrucks aus Leicester ist für europäischen Erfinderpreis nominiert: Entscheidung fällt diese Woche
- Erste „BioEntrepreneur School“ in England ein voller Erfolg
Berlin/Nottingham, 19. April 2007. Mit einem Jahresumsatz von 6,4 Milliarden Euro ist Großbritanniens Biotechnologiesektor der Größte Europas. 73.000 Menschen arbeiten in Englands Life Science Industrie und in den kommenden vier Jahren stellt die britische Regierung der medizinischen Forschung weitere 150 Millionen Euro für klinische Studien zur Verfügung. Englands East Midlands, die Wachstumsregion im Herzen des Landes rund um Derby, Nottingham, Leicester und Northampton, spielt in diesem Szenario eine entscheidende Rolle. Nicht nur die hervorragende Infrastruktur überzeugt Unternehmen, sich hier niederzulassen, sondern auch die konsequente Förderung von innovativen biowissenschaftlichen Geschäftsideen. Die enge Vernetzung von Industrie und Forschung lockt neben renommierten Firmen wie 3M, AstraZeneca und Novartis vor allem junge dynamische Wissenschaftler und Unternehmer in die Region.
Innovation meets Incubation: Die BioCity in Nottingham
Stewart Adams entdeckte hier in den 60er Jahren einen der bekanntesten Wirkstoffe der Schmerzmitteltherapie: ibuprofen. Heute gilt die BioCity in Nottingham als eine der größten Ideenschmieden Europas im Bereich Life Science und Biotechnologie. Ende letzten Jahres wurde der Wissenschaftspark um einen 3.000 Quadratmeter umfassenden Gebäudekomplex erweitert. Die hochmodernen Forschungseinrichtungen des neuen „Stewart Adams Building“ sollen jungen, innovativen Unternehmen aus aller Welt Impulse und Raum für fruchtbare Forschung und Entwicklung bieten. Bereits mehr als 50 Unternehmen profitieren von den optimalen Forschungsbedingungen in der BioCity und von der engagierten Unterstützung durch die regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft EMDA (East Midlands Development Agency). Die Optimierung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie wird durch das einmalige Wissensnetzwerk „bioKneX“ gewährleistet. In diesem Jahr soll der Wissenschaftspark BioCity um weitere 4.000 Quadratmeter erweitert werden. „Wir möchten innovativen Unternehmen aus aller Welt die Möglichkeit geben, schnell und erfolgreich zu wachsen,“ so Dr. Ken Larkin, Investment Manager bei EMDA. (www.englandseastmidlands.com , www.biocity.co.uk)
Nominierung für den Preis „Europäischer Erfinder des Jahres“: Sir Professor Alec Jeffreys und sein genetischer Fingerabdruck
Eine der revolutionärsten Entdeckungen des letzten Jahrhunderts war die Entschlüsselung der menschlichen DNA. Mit erst 27 Jahren nutzte Sir Professor Alec Jeffreys 1977 diese Erkenntnisse und fand an der Universität in Leicester heraus, dass jede Genstruktur einzigartig und damit jedem Menschen ein genetischer Fingerabdruck zuzuordnen ist. Seit den 80er Jahren ist der genetische Fingerabdruck weder aus der polizeilichen Ermittlungsarbeit noch aus der Forschung wegzudenken. Für seine Arbeit ist der heute 57-jährige, der weiterhin an der Universität von Leicester lehrt und forscht, von der EUKommission und dem europäischen Patentamt für den Preis des „Europäischen Erfinders des Jahres“ nominiert worden. Ende dieser Woche wird nicht nur Leicester gespannt auf die Nachricht warten, ob die Forschung von Sir Alec Jeffreys in München mehr als nur einen Fingerabdruck hinterlassen hat.
Nachwuchs fördern: Erste „BioEntrepreneur School“ setzt Akzente
Im Februar dieses Jahres erhielten insgesamt 30 Wissenschaftler und Jungunternehmer aus dem Biotechnologie-Sektor die Chance, ihre Dienstleistungen und Produkte an der einzigen „BioEntrepreneur School“ Großbritanniens auf Herz und Nieren zu prüfen. In der BioCity in Nottingham profitierten die Teilnehmer von dem Know-How erfahrener Unternehmensberater und Manager: Sie erhielten neben wertvollen Tipps zu strategischen Fragen der Unternehmensgründung und -führung auch konkrete Anweisungen zu Projektmanagement und Marktanalyse. Positive Nebenwirkung der dreitägigen Intensivschulung war der Aufbau vielversprechender Netzwerke unter den Teilnehmern. Aufgrund der außerordentlich positiven Resonanz der Veranstalter und aller Teilnehmer ist geplant, in der nächsten Zeit weitere Programme dieser Art durchzuführen – auch über die Einbindung internationaler Forscher und Gründer wird nachgedacht. Anbieter der „BioEntrepreneur School“ sind die BioCity und die East Midlands Development Agency mit Unterstützung des Beratungsunternehmens QED.
Die Heimat Robin Hoods als lukrativer Wirtschaftsstandort
Englands East Midlands zeichnen sich durch eine optimale Infrastruktur sowie durch eine zentrale, verkehrsgünstige Lage aus: Zahlreiche forschende, innovative Unternehmen schätzen bereits die Qualitäten dieser Region. Nach Meinung von David Scrimgeour, dem Repräsentanten der East Midlands Development Agency (EMDA) in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sind die East Midlands bei deutschsprachigen Unternehmen noch eine Art Geheimtipp. „Wir möchten mehr deutsche Unternehmen dafür begeistern, die Potenziale der Region für sich zu nutzen. Wer sich im Bereich Biotechnologie mit der Standortfrage beschäftigt und starke Partner sucht, sollte einen Blick auf die East Midlands werfen,“ erklärt Scrimgour. „Unser Ziel ist es, Englands East Midlands bis 2010 zu den Top 20 Regionen in Europa zu machen,“ so Scrimgeour weiter.
Weitere Informationen zu Englands East Midlands finden Sie unter www.englandseastmidlands.com. Per beiliegendem Servicefax können Sie Hintergrundmaterial anfordern.
East Midlands Development Agency (EMDA)
Pressebüro Deutschland
c/o public link
communication & consulting GmbH
Katja Weinhold
Brunnenstraße 181
D-10119 Berlin
Tel +49(0)30.44 31 88 12
Fax +49(0)30.44 31 88 10
http://www.publiclink.de
Über EMDA:
Die East Midlands Development Agency (EMDA) unterstützt Unternehmen aus dem In- und Ausland, mittels eines umfassenden Netzes an Kontakten, Agenturen und Dienststellen, den geeigneten Standort, die richtigen Leute, Finanzierungsmöglichkeiten und zahlreiche geschäftsunterstützende Dienstleistungen für die Eröffnung eines neuen Geschäftsstandorts in Englands East Midlands zu finden.

















