16.04.2007 - 12:39 - Kunst & Kultur
„Der Tod und das Mädchen – Prinzessinnendramen“ mit Hanna Schygulla in den Hamburger Kammerspielen
Pressemitteilung von: Hamburger Kammerspiele
In den Hamburger Kammerspielen feiert am 28. April, „Der Tod und das Mädchen – Prinzessinnendramen“ der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek mit Hanna Schygulla und Stipe Erceg, seine Premiere. Das Stück, inszeniert von Regisseurin Kazuko Watanabe, handelt von Schein und Sein, Zeit und Ewigkeit, Blühen und Verblühen…
Hanna Schygulla gilt als einer der größten Stars des europäischen Kinos und wird in Amerika als Leinwandkönigin verehrt. Begonnen hat ihre Karriere als Fassbinders „Muse“, mit Filmen wie „Die Ehe der Maria Braun“ und „Lili Marleen“. Sie drehte mit international renommierten Regisseuren und wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Filmpreisen ausgezeichnet. Das Museum of Modern Art widmete ihr eine eigene Retrospektive. Seit den 90er Jahren zieht es sie mit Chanson-Abenden und Soloprogrammen wieder stärker auf die Theaterbühne.
An Hanna Schygullas Seite der Max-Ophüls-Preisträger Stipe Erceg – den meisten bekannt aus dem Film „Die fetten Jahre sind vorbei“. Nach zahlreichen Produktionen an der Schaubühne und der Volksbühne in Berlin steht Stipe Erceg jetzt auf der Bühne der Kammerspiele.
Zum Stück
Sie sind Vergangenes und doch Gegangenwart: drei Prinzessinnen aus Märchen und Gesellschaft melden sich aus dem Jenseits zu Wort: Dornröschen, Schneewittchen und Jackie (Kennedy). Sie reflektieren über ihr Leben und den Tod, die Schönheit und das Altern, über das Sein und den Schein, über die Zeit und über die Ewigkeit, über die Macht- und Mentalitätsgeschichten der Geschlechter. Kurz: es geht um Identitäten. Alle Prinzessinnen rechnen mit sich und ihrem Umfeld ab. Sie sind längst Tod und doch lebendig. Sie sind schonungslos, unorthodox und bitterernst. Sie reflektieren ihre Situation, ihre Stellung in der (Männer)Welt genau und entwaffnen sich selbstironisch.
Mit scharfem Blick geht Elfriede Jelinek der Frage nach, was von diesen Frauen übrig bleibt, nachdem Ihre Mythen entzaubert sind.
Von Elfriede Jelinek
Regie: Kazuko Watanabe
Mit Stipe Erceg und Hanna Schygulla
Eine Koproduktion mit dem Art Bureau München
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes
Premiere: Samstag, 28. April, 20 Uhr
Vorstellungen bis 6. Mai
HAMBURGER KAMMERSPIELE
Öffentlichkeitsarbeit
Simone Schmidt
Hartungstraße 9-11
20146 Hamburg
Telefon 040.44 123 667
Fax 040.44 123 670

HAMBURGER KAMMERSPIELE, Hartungstr.9-11, 20146 (Rotherbaum),
Kartentelefon 0800-41 33 44 0 (gebührenfrei Mo.-Sa. 12-19 Uhr); www.hamburger-kammerspiele.de
Die Hamburger Kammerspiele sind ein renommiertes, weit über die Grenzen Hamburgs hinaus, bekanntes Privattheater. Auf kleiner Bühne - großes Theater mit stets hochkarätiger Besetzung. Schauspieler wie Monika Bleibtreu, Otto Sander, Nicole Heesters, Helmut Zierl, Michael Degen, Christian Redl, Iris Berben, Christian Berkel und Andrea Sawatzki waren in den letzten Jahren in den Kammerspielen zu sehen und zu erleben.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Gezeigt wird modernes und kritisches Sprechtheater mit zeitgenössischer Dramatik. Neben Produktionen wie dem klassischen Kammerspiel und modernen Klassikern sind auch Lesungen, politisches Kabarett und Liederabende bis hin zu unserem jährlichen Weihnachtsstück für Kinder ab 10 Jahren zu sehen.
Wir verfügen über 429 Plätze.
Eintritt 8-29€, Vorstellungen täglich, Sommerpause von Anfang Juli bis Ende August.
Hanna Schygulla gilt als einer der größten Stars des europäischen Kinos und wird in Amerika als Leinwandkönigin verehrt. Begonnen hat ihre Karriere als Fassbinders „Muse“, mit Filmen wie „Die Ehe der Maria Braun“ und „Lili Marleen“. Sie drehte mit international renommierten Regisseuren und wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Filmpreisen ausgezeichnet. Das Museum of Modern Art widmete ihr eine eigene Retrospektive. Seit den 90er Jahren zieht es sie mit Chanson-Abenden und Soloprogrammen wieder stärker auf die Theaterbühne.
An Hanna Schygullas Seite der Max-Ophüls-Preisträger Stipe Erceg – den meisten bekannt aus dem Film „Die fetten Jahre sind vorbei“. Nach zahlreichen Produktionen an der Schaubühne und der Volksbühne in Berlin steht Stipe Erceg jetzt auf der Bühne der Kammerspiele.
Zum Stück
Sie sind Vergangenes und doch Gegangenwart: drei Prinzessinnen aus Märchen und Gesellschaft melden sich aus dem Jenseits zu Wort: Dornröschen, Schneewittchen und Jackie (Kennedy). Sie reflektieren über ihr Leben und den Tod, die Schönheit und das Altern, über das Sein und den Schein, über die Zeit und über die Ewigkeit, über die Macht- und Mentalitätsgeschichten der Geschlechter. Kurz: es geht um Identitäten. Alle Prinzessinnen rechnen mit sich und ihrem Umfeld ab. Sie sind längst Tod und doch lebendig. Sie sind schonungslos, unorthodox und bitterernst. Sie reflektieren ihre Situation, ihre Stellung in der (Männer)Welt genau und entwaffnen sich selbstironisch.
Mit scharfem Blick geht Elfriede Jelinek der Frage nach, was von diesen Frauen übrig bleibt, nachdem Ihre Mythen entzaubert sind.
Von Elfriede Jelinek
Regie: Kazuko Watanabe
Mit Stipe Erceg und Hanna Schygulla
Eine Koproduktion mit dem Art Bureau München
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes
Premiere: Samstag, 28. April, 20 Uhr
Vorstellungen bis 6. Mai
HAMBURGER KAMMERSPIELE
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20146 Hamburg
Telefon 040.44 123 667
Fax 040.44 123 670
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Kartentelefon 0800-41 33 44 0 (gebührenfrei Mo.-Sa. 12-19 Uhr); www.hamburger-kammerspiele.de
Die Hamburger Kammerspiele sind ein renommiertes, weit über die Grenzen Hamburgs hinaus, bekanntes Privattheater. Auf kleiner Bühne - großes Theater mit stets hochkarätiger Besetzung. Schauspieler wie Monika Bleibtreu, Otto Sander, Nicole Heesters, Helmut Zierl, Michael Degen, Christian Redl, Iris Berben, Christian Berkel und Andrea Sawatzki waren in den letzten Jahren in den Kammerspielen zu sehen und zu erleben.
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Gezeigt wird modernes und kritisches Sprechtheater mit zeitgenössischer Dramatik. Neben Produktionen wie dem klassischen Kammerspiel und modernen Klassikern sind auch Lesungen, politisches Kabarett und Liederabende bis hin zu unserem jährlichen Weihnachtsstück für Kinder ab 10 Jahren zu sehen.
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Eintritt 8-29€, Vorstellungen täglich, Sommerpause von Anfang Juli bis Ende August.
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