Das kritische Internetportal zum Medizin-, Pflege- und Gerontopsychiatrierecht - Lutz Barth
(openPR) Für die Versorgung der rund 125 000 Pflegebedürftigen in den stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen Baden-Württembergs standen zum Jahresende 2005 landesweit rund 92 500 Beschäftigte zur Verfügung. Darunter waren 40 400 Personen Vollzeitbeschäftigte, 52 100 Personen waren Teilzeitbeschäftigte.
In den stationären Einrichtungen waren 69 000 Personen beschäftigt, knapp 6 Prozent mehr als Ende 2003. In den ambulanten Einrichtungen wurden gut 23 000 Beschäftigte gezählt (+1 Prozent). 85 Prozent der Beschäftigten in den Einrichtungen waren Frauen. Fast jeder dritte Beschäftigte, der bei den ambulanten Pflegeeinrichtungen im Land arbeitete, war geringfügig beschäftigt. Im stationären Bereich war dagegen nur jede zehnte Mitarbeiterin stundenweise angestellt.
45 Prozent aller Beschäftigten in den baden-württembergischen Pflegeeinrichtungen besaßen keinen oder aber einen fachfremden Berufsabschluss bzw. befanden sich noch in Ausbildung. Damit hatten 55 Prozent einen Abschluss in einem pflegerischen Beruf, einem nichtärztlichen Heilberuf oder einen hauswirtschaftlichen Berufsabschluss.
Fast ein Viertel der Beschäftigten in den stationären und ambulanten Einrichtungen des Landes verfügte über eine Ausbildung als Altenpfleger oder Altenpflegerin. Unter den Vollzeitarbeitskräften lag der Anteil der Altenpfleger oder Altenpflegerinnen mit 36 Prozent allerdings deutlich höher.
Quelle: >>> Pressemitteilung v. Statistischen Landesamt Baden-Württemberg >>> http://www.stala.bwl.de/Pressemitt/2006413.asp
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