12.04.2007 - 16:02 - Wissenschaft, Forschung, Bildung
VDE: Frauen bestens geeignet für Chip-Design
Pressemitteilung von: Portel.de Onlineverlag GmbH / PR Agentur: Pressebüro Stanossek
Professor Barke: KFZ-Elektronik wird so sicher wie im Flugzeugbau
Hannover/Freiburg, 12.04.07 – Die elektronischen Systeme im Automobilbau werden schon bald so sicher sein wie die Bordelektronik im Flugzeug. Das sagte der VDE-Experten für Mikroelektronik, Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, jetzt im Gespräch mit Portel.de voraus. Bis zu 30 Prozent des Wertes eines PKWs werde demnächst die Elektronik ausmachen. Bis zu 70 separate elektronische Steuereinheiten übernehmen dabei zum Teil lebenswichtige Funktionen wie die Einspritzung oder die Bremsen. Da man nicht jeden Chip zu 100 Prozent auf Ausfallsicherheit prüfen könne, führe der einzige Weg zu wirklich sicheren Systemen über Fehlertoleranz. Im Flugzeugbau erreicht man die hohe Zuverlässigkeit und Sicherheit über drei Computer, die sich gegenseitig kontrollieren. "Ich bin sicher, dass wir da eher früher als später auch beim Auto hinkommen", so der Präsident der Leibniz Universität Hannover und Vorstandsmitglied der VDE/VDI-Fachgesellschaft Mikroelektronik, Mikro- und Feinwerktechnik (VDE/VDI-GMM) im Vorfeld der Hannover Messe.
Unter anderem beklagt Professor Barke in dem Interview den Mangel an Ingenieur-Nachwuchs, obwohl der Ingenieurberuf generell als attraktiver Beruf gelte. Zu Schaffen machen den Studiengängen Elektrotechnik und Informatik demnach insbesondere die Negativ-Schlagzeilen der Branche. "Die derzeitige Affäre um das Siemens-Management und die Schließung von BenQ Mobile genauso wie einige Meldungen zu Infineon oder über die Deutsche Telekom sind imagemäßig eine Katastrophe für unser Studienfach", so Prof. Barke. Gleichzeitg ermutigt der Universitätsprofessor aber gerade junge Frauen zum Ingenieurstudium, denn: "Das Entwerfen von Chips erfordert gerade den Frauen zugeschriebene Eigenschaften wie Kreativität und logisches Denken."
Hintergrund:
Der anhaltende Ingenieur- und Fachkräftemangel, rückläufige Absolventenzahlen und das nachlassende Interesse von Studenten und Schülern an technischen Berufen werden für den Technologie- und Innovationsstandort Deutschland immer mehr zum Problem. Die am Montag beginnende www.hannovermesse.de Hannover Messe (16.-20. April 2007) gilt nicht nur als Leistungsschau der deutschen Wirtschaft und eines der weltweit wichtigsten Technologieereignisse. Auf der Recruiting-Plattform „Job & Career Market“ (Halle 2, Stand D46) bieten 36 namhafte Unternehmen auch mehr als 1.000 Top-Jobs an und eröffnen Ingenieuren, Technikern und Informatikern sowie Berufseinsteigern die Chance, vor Ort mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen.
Der VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V.) ist mit 34.000 Mitgliedern, davon 1.250 Unternehmen und 7.000 Studenten, einer der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas und weit mehr als nur ein Verbund für Technologiebereiche. Der Verband vereint Experten, Strategen und Führungskräfte aus Wissenschaft und Wirtschaft zu einem einzigartigen Kompetenz-Netzwerk – gemeinsame Quelle für Erfolge und neue Visionen.
VDE-Pressekonferenz:
Thema: „VDE-Innovationsmonitor 2007: Deutschland in der Mikroelektronik auf dem Weg zur Weltspitze“
Donnerstag, 16. April 2007, 10.00 bis 11.00 Uhr,
im Convention Center (CC), Saal 16, CeBIT-Messegelände, 30521 Hannover.
Behandelte Fragen:
- Wie technologiefit ist Deutschland? Wo sehen Experten die Leitinnovationen?
- Welche Weltregion wird 2015 Technologieführer sein?
- Wie entwickeln sich Weltmarkt und Technologietrends in der Mikroelektronik?
- Welche Innovationshemmnisse plagen Unternehmen und Forschungseinrichtungen?
- Deutsche Unternehmen im "Würgegriff" des Expertenmangels?
Gesprächspartner:
Dr. Gerd Teepe, AMD Design Center Dresden , AMD Saxony
Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Präsident der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer, neuer VDE-Vorstandsvorsitzender
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Georg Stanossek
Portel.de Onlineverlag GmbH
Schwarzwaldstr. 26
79276 Reute
Tel.: 07641-937 882
www.portel.de
www.businesshotspot.de

"Portel.de" steht als Kürzel für "B2B-Portal für Telekommunikation in Deutschland". Die Internet-Präsenz der Portel.de Onlineverlag GmbH dient der Schaffung einer Informations- und Dienstleistungsplattform für alle Unternehmen im Umfeld Telekommunikation. Die Fach- und Führungskräfte der Branche können sich hier über Nachrichten zum deutschen Telekommunikationsmarkt, Adressen, Personen, Termine und Fachbegriffe informieren und das Portal als Arbeitsplattform zur Aufnahme von Kontakten mit den Anbietern von Produkten und Dienstleistungen nutzen. Portel.de ist Januar 2002 gestartet und wurde im Juni 2006 komplett redesigned. Der Portel.de-Verlag gibt außerdem jedes Jahr das Branchenbuch "Dschungelführer 2007" sowie mehrere Mail-Infodienste heraus.
Hannover/Freiburg, 12.04.07 – Die elektronischen Systeme im Automobilbau werden schon bald so sicher sein wie die Bordelektronik im Flugzeug. Das sagte der VDE-Experten für Mikroelektronik, Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, jetzt im Gespräch mit Portel.de voraus. Bis zu 30 Prozent des Wertes eines PKWs werde demnächst die Elektronik ausmachen. Bis zu 70 separate elektronische Steuereinheiten übernehmen dabei zum Teil lebenswichtige Funktionen wie die Einspritzung oder die Bremsen. Da man nicht jeden Chip zu 100 Prozent auf Ausfallsicherheit prüfen könne, führe der einzige Weg zu wirklich sicheren Systemen über Fehlertoleranz. Im Flugzeugbau erreicht man die hohe Zuverlässigkeit und Sicherheit über drei Computer, die sich gegenseitig kontrollieren. "Ich bin sicher, dass wir da eher früher als später auch beim Auto hinkommen", so der Präsident der Leibniz Universität Hannover und Vorstandsmitglied der VDE/VDI-Fachgesellschaft Mikroelektronik, Mikro- und Feinwerktechnik (VDE/VDI-GMM) im Vorfeld der Hannover Messe.
Unter anderem beklagt Professor Barke in dem Interview den Mangel an Ingenieur-Nachwuchs, obwohl der Ingenieurberuf generell als attraktiver Beruf gelte. Zu Schaffen machen den Studiengängen Elektrotechnik und Informatik demnach insbesondere die Negativ-Schlagzeilen der Branche. "Die derzeitige Affäre um das Siemens-Management und die Schließung von BenQ Mobile genauso wie einige Meldungen zu Infineon oder über die Deutsche Telekom sind imagemäßig eine Katastrophe für unser Studienfach", so Prof. Barke. Gleichzeitg ermutigt der Universitätsprofessor aber gerade junge Frauen zum Ingenieurstudium, denn: "Das Entwerfen von Chips erfordert gerade den Frauen zugeschriebene Eigenschaften wie Kreativität und logisches Denken."
Hintergrund:
Der anhaltende Ingenieur- und Fachkräftemangel, rückläufige Absolventenzahlen und das nachlassende Interesse von Studenten und Schülern an technischen Berufen werden für den Technologie- und Innovationsstandort Deutschland immer mehr zum Problem. Die am Montag beginnende www.hannovermesse.de Hannover Messe (16.-20. April 2007) gilt nicht nur als Leistungsschau der deutschen Wirtschaft und eines der weltweit wichtigsten Technologieereignisse. Auf der Recruiting-Plattform „Job & Career Market“ (Halle 2, Stand D46) bieten 36 namhafte Unternehmen auch mehr als 1.000 Top-Jobs an und eröffnen Ingenieuren, Technikern und Informatikern sowie Berufseinsteigern die Chance, vor Ort mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen.
Der VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V.) ist mit 34.000 Mitgliedern, davon 1.250 Unternehmen und 7.000 Studenten, einer der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas und weit mehr als nur ein Verbund für Technologiebereiche. Der Verband vereint Experten, Strategen und Führungskräfte aus Wissenschaft und Wirtschaft zu einem einzigartigen Kompetenz-Netzwerk – gemeinsame Quelle für Erfolge und neue Visionen.
VDE-Pressekonferenz:
Thema: „VDE-Innovationsmonitor 2007: Deutschland in der Mikroelektronik auf dem Weg zur Weltspitze“
Donnerstag, 16. April 2007, 10.00 bis 11.00 Uhr,
im Convention Center (CC), Saal 16, CeBIT-Messegelände, 30521 Hannover.
Behandelte Fragen:
- Wie technologiefit ist Deutschland? Wo sehen Experten die Leitinnovationen?
- Welche Weltregion wird 2015 Technologieführer sein?
- Wie entwickeln sich Weltmarkt und Technologietrends in der Mikroelektronik?
- Welche Innovationshemmnisse plagen Unternehmen und Forschungseinrichtungen?
- Deutsche Unternehmen im "Würgegriff" des Expertenmangels?
Gesprächspartner:
Dr. Gerd Teepe, AMD Design Center Dresden , AMD Saxony
Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Präsident der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer, neuer VDE-Vorstandsvorsitzender
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79276 Reute
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