06.04.2007 - 20:40 - Kunst & Kultur

Das kulturelle Highlight in Köln

Pressemitteilung von: Galerie Golkar / PR Agentur: pr cologne agentur für kommunikation
Sonderausstellung Constantin Brancusi (20.-22. April)
und Botarro (Remus Claudiu Botarro, 20. April bis 1. Juni)
in der Galerie Golkar, St. Apern Straße 17-21, 50667 Köln
Vernissage am 20. März 2007 um 19.00 Uhr

Die Rezension hält Prof. Dr. Herbert Puschnik

Presse-Preview am 20. April von 17 bis 19 Uhr.
Um rechtzeitige Akkreditierung wird gebeten.

Köln, den 06.04.2007. Parallel zur Art Cologne stellt die Galerie Golkar fünf Kunstwerke von Constantin Brancusi aus dem Privatbesitz von Remus Claudiu Tadeus Botarro aus. Vier davon können käuflich erworben werden. „Ich bin sehr glücklich darüber“, so die Galeristin Hannelore Golkar, „dass Botarro, den ich seit langem kenne und schätze, mir die Ausstellung dieser Kunstwerke anvertraut hat, die von unermesslichem Sammlerwert sind und nun – nachdem die Ausstellung in Horn, Österreich zu sehen war – erstmals in Deutschland der Öffentlichkeit präsentiert werden. Da die meisten Werke Constantin Brancusis sich in Museen, öffentlichen oder privaten Kunstsammlungen befinden, kann die Bedeutung dieser einzigartigen Sonderschau gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.“

Constantin Brancusi
2007 jährt sich Constantin Brancusis Todestag zum 50. Mal. Geboren 1876 in einem Bauernhof nahe Tigu-Jiu, Rumänien, besuchte er die Kunstschule in Graiova und – nach einer kurzfristigen Tätigkeit als Kunsttischler bei der Möbelfirma Thonet in Wien – die Kunstakademie in Bukarest. Von 1904 bis 1907 besuchte er die École des Beaux Arts in Paris, wo er mit Rodin und Modigliani zusammentraf. Sein Durchbruch als Künstler der Pariser Avantgarde gelang ihm mit der „Schlafenden Muse“, dem „Kuss“ und dem Traumvogel „Maiastra“. Es folgten Ausstellungen in der ganzen Welt. Legendär wurden seine „Pictures for Peace“, die er während des 2. Weltkriegs in den USA ausstellte. Während dieser Zeit traf er in Paris mit Henry Moore zusammen, den er maßgeblich beeinflusste. Einen Stilwandel – die Abkehr von der natürlichen Form zugunsten einer Abstraktion – markieren die Hahnplastiken „Le Coq“. Mit seinem „Vogel im Raum“, der 2005 bei Christies für 27 Mio. Dollar verkauft wurde, strebt er eine absolute Form an, die sich von allem Unwesentlichen verabschiedet hat.

Remus Claudiu Tadeus Botarro
Geboren am 28. Mai 1946 in Abrud/Kreis Alba, Rumänien, gilt Botarro, der in zahlreichen internationalen Galerien und Museen präsent ist, in der Fachpresse als Nachfolger und Weiterentwickler der Kunst Constantin Brancusis, seines großen Vorbilds. Botarro geht, so sehen ihn seine Kritiker, noch einen Schritt weiter als Brancusi, da er den Gegenstand zum Zeichen abstrahiert, um die ihm innewohnende Form herauszulösen und ihre Information zu visualisieren. Die Botschaften, die er in der Materie, in Holz oder Stein, findet, reduziert er auf das Wesentliche, als Ausdruck eines „Esprit Nouveau“, einer neuen geistigen Essenz, deren Aussage ebenso allgemeinverbindlich wie vielschichtig ist. Botarros Denkmäler und Monumente, jedes einzelne ein unverwechselbares Universum voller Ideen und Mysterien, befinden sich in den wichtigsten europäischen Großstädten. Über seine bayrische Großmutter, die Ende des 19. Jh. nach Siebenbürgen übersiedelte, ist Botarro, der heute selbst weltberühmt ist, mit dem deutschen Künstler Albrecht Dürer verwandt.

Rezension: Prof. Dr. Herbert Puschnik
Die Einführung zur Ausstellung hält der renommierte Kunstkritiker Prof. Dr. Herbert Puschnik, der über fundierte Kenntnisse des Werks der beiden Künstler verfügt und auch die vorangegangene Ausstellung in Horn, Österreich, begleitet hat. Anlässlich dieser Präsentation des Werks waren zahlreiche Repräsentanten der rumänischen Politik und Kultur angereist: Mihail Gorgoi aus dem rumänischen Kulturministerium, Ioana Nicoleta Rozmarin aus dem rumänischen Kunstministerium, der Kunsthistoriker Prof. Dr. Paul Rezeanu, der Direktor des Brukenthal-Museums in Hermannstadt Sibiu, Prof. Dr. Sabin Luca, der Generaldirektor des Kunstmuseums von Tirgu Jiu, dem Geburtsort Brancusis, sowie der Dekan und einige Professoren der Brancusi Universität von Tirgu Jiu. Weiterhin kamen der rumänische Botschafter und einige Diplomaten aus Wien sowie Gabrielle Ionesco, Kunsthistorikerin, ehemalige Präsidentin und Generaldirektorin des Salvador Dali-Museums in Paris.

Die Ausstellung in Horn wurde von den Medien stark beachtet und im ORF übertragen.

Mit freundlichen Grüßen,

pr cologne
agentur für kommunikation

Antonie Schweitzer
Ehrenstraße 18-26
50672 Köln

Fon: 0221-250 89 93
Fax: 0221-250 89 94
Mobil: 0179-469 04 44


www.pr-cologne.de

Kurzportrait Galerie Golkar
Die Galerie Golkar ist seit einigen Jahren in der renommierten Kölner St. Apern Straße ansässig. Inhaberin Hannelore Golkar hat sich auf zeitgenössische Kunst international sowie auf ausgewählte Künstler der Klassischen Moderne spezialisiert. Erst vor wenigen Monaten erregte sie Aufsehen mit einer großangelegten Werkschau des Kölner Künstlers Ernst Wille. Zu den Künstlern der Galerie gehören weiterhin:

· Bärbel Deharde
· Ralf Cohen – Fotografie
· Marcel Eichner
· Paul Emsermann – Bildhauer
· Anna-Maria Grill-R.
· Adolphe Lechtenberg
· Yu MO Umbach
· Antonio Nuňez
· Jorge Villalba

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Klassische Moderne:
· Ewald Platte

Weitere Informationen finden Sie auf der Website: www.galeriegolkar.de.

News-ID: 129230 • Views: 2721

Mitteilung teilen und kommentieren


Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:


Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.

Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr