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Deutscher Bundestag lehnt Petition zur gleichberechtigten Krebsvorsorge für Männer ab

01.04.200721:47 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Stuttgart, 2. April 2007: Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April kritisiert der gemeinnützige Verein MANNdat e.V. die Ablehnung seiner Petition zur Männergesundheit. Ein Punkt war die gleichberechtigte gesetzlich Hautkrebsfrüherkennung für Männer und Frauen.

Laut Sozialgesetzbuch in Verbindung mit den Krebsfrüherkennungsrichtlinien steht Männern erst ab dem 45. Lebensjahr eine gesetzliche Hautkrebsfrüherkennungsuntersuchung zu, Frauen schon ab dem 30. Lebensjahr. Männer sind stärker von Hautkrebs betroffen als Frauen.

„Wie viel die europäische Antidiskriminierungsrichtlinie für Männer wert ist, demonstriert dieser Beschluss deutlich“, kommentiert Dr. Bruno Köhler Vorstandmitglied des Vereins MANNdat e.V. die Entscheidung. MANNdat e.V. wendet sich nun an die Europäische Union.

Ein umfassender Verlauf der Petition ist unter http://www.manndat.de/index.php?id=292 ersichtlich.

MANNdat e.V. – geschlechterpolitische Initiative
Senefelderstr. 71B 70176 Stuttgart
Rückfragen per e-mail unter E-Mail oder telefonisch unter 06233-2390043

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