Schulprobleme – verlieren wir unsere Kinder in der High-Tech-Welt?

Pressemitteilung von: PiAni
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PiAni - Personal- und Familiencoach
Seit einigen Jahren ist die Zahl der Anfragen auf Nachhilfeunterricht explosionsartig angestiegen. Eltern bestellen Nachhilfelehrer zu ihren Kindern, um unerklärlich und urplötzlich gefallene oder schon länger bestehende schlechte Schulleistungen abzufangen. Diese Lehrer sollen das Schlimmste, nämlich das Sitzenbleiben oder im worst case einen Schulwechsel, downgrade versteht sich, abwenden. Von den Nachhilfelehrern wird das erwartet, was die Lehrer in der Schule aufgrund der hohen Schülerzahlen und dem gestrafften Lehrplan bereits nicht mehr in der Lage sind zu leisten. Nämlich die nähere Auseinandersetzung mit dem Stoff, aus dem das Abitur gemacht ist. So wird der Lehrstoff zwar an die Schüler gebracht, aber die Umsetzung und Anwendung desselben bleibt den Kindern selbst überlassen. Da aber viele Schüler mit der Autodidaktik nichts anfangen können und sich – einmal den Anschluß verloren - alleine im Dschungel des Schulstoffes nicht mehr zurechtfinden, scheitert dies spätestens in der Schulaufgabe oder im PISA-Test.

Ist das Verständnis des Stoffes erst mal in den Grundkenntnissen erschüttert, sprich die Grundkenntnisse werden nicht richtig verstanden und eingeübt, ist der weitere Weg zum Scheitern verurteilt. Nicht, dass letztendlich das Abitur nicht bestanden wird. Es ist vielmehr die Tatsache, dass Eltern und ihren Kindern lange Jahre des gegenseitigen Unverständnisses mit allen sich daraus ergebenden negativen Folgen bevorstehen. Dies sind Familienkrisen, Entfremdung und Auseinanderleben zwischen Eltern und Kindern und Konflikte zwischen Eltern und Schule bzw. Lehrern.

Wenn wir die Situation einmal analysieren, dann sieht das so aus: Auf der einen Seite sind die Schüler. Auf einer Seite sind die Eltern und auf der dritten Seite steht die Schule bzw. die Lehrer. Das Kind hat schlechte Noten, die Eltern können nicht helfen und die Lehrer müssen ihren Lehrplan durchbringen. Es krankt hier an einem System, soviel steht fest. Da wir aber das System, also die Ursachen der Misere nicht ex auf hopp ändern können, müssen hier, um das Schlimmste abzuwenden, die Lücken gestopft werden. Wer das Geld hat, engagiert die besten Nachhilfelehrer, die dies erledigen. Wer das Geld aber nicht hat, meldet sein Kind über kurz oder lang vom Gymnasium ab und an der Realschule oder der Hauptschule an.

Was aber ist hier das System? Zur Abwechslung soll diesmal die Schuld nicht auf die Regierung, die Schreibtischtäter des Kultusministerium oder aber die Schule und die Lehrer geschoben werden, sondern Ursachenforschung soll ganz woanders betrieben werden: Nämlich bei den Freizeitbeschäftigungen der Kinder.

8 von 10 Kindern und Jugendlichen verbringen täglich mehrere Stunden in einem Internet-Chatroom oder beschäftigen sich mit High-Tech-Spielzeug aller Art. Dies dürften mittlerweile allgemein bekannte Begriffe sein. Was aber verbirgt sich genau dahinter? Und was für Auswirkungen hat dies auf unsere minderjährigen Schüler?

Die überwiegende Anzahl von Kindern und Jugendlichen hat ungehinderten Zugang zu einem PC mit Internet-Anschluß. Sei es der elterliche oder sogar der eigene im Zimmer. Ob nun auf diesem PC gechattet, gemailt oder gespielt wird, ist nur dann genau zu untersuchen, wenn sich das Verhalten des Kindes gravierend ändert. Wenn aber die Schulleistungen schlechter werden und der Schüler offensichtlich oder aber heimlich diesen Beschäftigungen nachgeht, dann ist hier eine ungünstige Konstellation vorhanden.

Der Aufenthalt im Internet-Chatroom hat zwei gravierende Nachteile: Erstens ist er gefährlich, denn der Chatter auf der anderen Seite, ist, wenn er dem Kind nicht persönlich bekannt ist, ein Fremder. Worum es hier aber geht ist der erhebliche Zeitaufwand, der für das Chatten verschwendet wird. Kinder und Jugendliche chatten ganze Nachmittage oder ganze Abende bis zum Zu-Bett-gehen und vergessen hierbei schlichtweg die Zeit. Manche Kinder „gehen um 20 Uhr ins Bett“ und sitzen dann tatsächlich bis um 24 Uhr vor dem Chat. Die folgenschwere Tatsache des Chattens für unsere Schüler aber ist die: Sie vergessen dabei die Zeit und diese Unmengen von Zeit gehen von der Lernzeit ab. Die dort investierte Konzentration und ungeteilte Aufmerksamkeit geht zu Lasten der Konzentration in der Schule. Die Chatterei und die PC-Spielerei rauben dem Kind unbemerkt Zeit und Nerven, die es für die Schulangelegenheiten dringend bräuchte. Der Einfluß der Chatfreunde und die vollste Konzentration beim Chatten fordern ihren Tribut. Als Folge daraus ergeben sich Verhaltensänderungen, die schlechte Noten nach sich ziehen. Diese sind nur das Ergebnis eines Prozesses, der in das Leben der Schüler Einzug gehalten hat.

Als weitere Schwachstelle im System muss man leider den fehlenden Druck der Eltern auf die Kinder erwähnen. Viele Eltern sind mittlerweile nicht mehr in der Lage, ihr Kind angemessen zum Lernen anzuhalten und statt PC und Internet als zeitbeschränkte Belohnung für gute Leistungen anzusetzen, sehen einige darin ein willkommenes Mittel, sich selbst Zeit der Ruhe zu gönnen und die Kinder aufgeräumt zu wissen. Dies soll allerdings keinesfalls als Vorwurf aufgefasst werden, sondern ist eine Begleiterscheinung des stressigen Arbeitsalltags der heutigen Gesellschaft und des täglichen Überlebenskampfes und somit als normale zeitgemäße Erscheinung in das Lebens- und Familiengefüge einzuordnen.

Fazit dieses Dilemmas: Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern wird in den Grundmauern erschüttert. Entfremdung und gegenseitiges Unverständnis sind an der Tagesordnung. Und dies geschieht, weil das Kind nicht weiß was es tut und die Eltern nicht wissen, was das Kind tut. Stattdessen schimpfen Eltern auf die Schule und v.a. auf die Lehrer. Diese aber können, von diesem Standpunkt aus gesehen, am allerwenigsten dafür. Viele Lehrer sind nicht up-to-date was dieses Thema betrifft und können somit pädagogisch nicht auf die Schüler einwirken, obwohl dies dringend anzuraten wäre.

Aber dieses grundsätzliche Problem kann bearbeitet und gelöst werden. Wenn Sie zu den Eltern gehören, die sich mit Schulproblemen ihrer Kinder erfolglos herumschlagen möchte Ihnen folgenden Ratschlag geben: Sprechen Sie mit Ihrem Kind über diese Angelegenheit und weisen Sie es unbedingt auf die Wichtigkeit hin. Unterschätzen Sie zu keiner Zeit die Intelligenz Ihres Kindes, selbst wenn es keine geistreichen Sprüche, die an Einstein erinnern, von sich gibt. Analysieren Sie gemeinsam die Freizeitbeschäftigungen Ihres Kindes, versuchen Sie herauszufinden, wofür die meiste Zeit verbracht wird und erstellen Sie, zusammen mit Ihrem Kind, einen zeitlichen Lernplan. Wer drei Stunden chatten oder am PC spielen kann, kann auch zwei Stunden lernen. Haben Sie keine Angst vor etwaigen „Lern-Überforderungen“. Schlagen Sie Computerspiele etc. als Belohnung für Lernleistungen vor und nicht als Zeitvertreib. Versuchen Sie unbedingt, v.a. aufgrund der Gefährlichkeit, zu verhindern, dass Ihr Kind sich unkontrolliert in Chaträumen aufhält. Fördern Sie dagegen unbedingt, wenn nicht vorhanden, den persönlichen Umgang mit Freunden oder Klassenkameraden. Fördern Sie unbedingt die autodidaktischen Fähigkeiten Ihres Kindes. Es soll sich ruhig mal etwas alleine erarbeiten. Auf diese Weise wird den Kindern auch vermittelt, dass die Noten nicht nur von den didaktischen Fähigkeiten des Lehrers abhängen.

Die Autorin hat zum Ziel einen sinnvollen Beitrag zu leisten, damit Eltern und ihre Kinder die Schullaufbahn mit dem größtmöglichen Gewinn und in größtmöglicher Harmonie für beide Seiten bewältigen und die Schüler schließlich als in ihrer Persönlichkeit gefestigte und verantwortungsbewusste Erwachsene, das weitere Management unserer Welt übernehmen und steuern können.

Um zum Thema Schulprobleme und High-Tech-Konsum eingehend aufklären zu können, bietet die Autorin eine Vortragsreihe und ein ausführliches Aufklärungsbuch an. Beides gibt detaillierte Informationen zu den Gefahren und Auswirkungen des unkontrollierten Internet- und PC-Game-Gebrauchs. Schulen und Einrichtungen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, die Interesse daran haben, die Eltern ihrer Schüler in dieser Richtung entsprechend aufzuklären, können die Autorin buchen. Sie besucht auch gerne persönlich Schulklassen, um die Schüler diesbezüglich zu sensibilisieren. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website: www.derchaosmanager.de. Das Buch in Broschürenform (DinA4, 125 Seiten) kann bei Anita Poesze-Pichlmeier, Bauhofstr. 6, 84030 Ergolding, Tel. 01520 – 422 97 95 oder Email: bestellt werden gegen einen Unkostenbeitrag von € 14 incl. Versandkosten.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

PiAni
Anita Poesze-Pichlmeier
Bauhofstr. 6
84030 Ergolding/Landshut
Tel. 01520 - 422 97 95
Internet: www.derchaosmanager.de
eMail:

PiAni Anita Poesze-Pichlmeier bietet individuelles Eltern- und Familiencoaching vor Ort in den Familien an. Die Probleme und Situationen der Einzelnen werden gezielt herausgestellt und nach Lösungen gesucht, wieder einen gemeinsamen Konsens zu finden, der die Bedürfnisse aller Familienmitglieder berücksichtigt. Somit wird für die Kinder das Elternhaus wieder ein Platz an den sie gerne zurückkehren und die Eltern erkennen ihre wichtige Mission in Bezug auf ihre Kinder. Auch Paarprobleme werden dabei berücksichtigt. PiAni´s Leitsatz ist: Nur wenn es dem Einzelnen gut geht, kann er dies auch weitergeben. Die Lösungen, die gesucht und gefunden werden, werden gezielt so erstellt, dass das Wohlbefinden des Einzelnen an erster Stelle liegt und dies zum Wohle aller eingesetzt werden kann. PiAni´s Eltern- und Familiencoaching eignet sich auch sehr gut für Alleinerziehende.

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