Bei Korruptionsversuchen im Ausland nicht sofort nachgeben

Pressemitteilung von: scrivo PublicRelations / PR Agentur: Scrivo PublicRelations
Unterschiede zwischen Beziehungspflege und Bestechung erkennen / Mehr Zeit einplanen und mit Moral argumentieren

München, 28. März 2007. Manager und Geschäftsleute sollten die jüngsten Korruptionsermittlungen zum Anlass nehmen, um das eigene Geschäftsgebaren unter die Lupe zu nehmen. „Einige Unternehmer und Manager sind noch immer der Meinung, dass sich Schmiergeldzahlungen im Ausland grundsätzlich nicht umgehen lassen“, sagt Kai Oppel, Autor des Buches „Business Knigge international“. Dabei ließen sich viele Geschäfte ohne Bestechungsgelder einfädeln – wenn viele Unternehmer nicht so bequem wären. Wer mehr Zeit einplant, bei Korruptionsversuchen standhaft bleibt und seine Haltung glaubwürdig argumentiert, kann dauerhaft Geld sparen und sein Gewissen rein halten.

„Nur weil es heißt, dass Schmiergeldzahlungen in Ländern wie Russland oder in Afrika zum Alltag gehören, muss sich noch lange niemand darauf einlassen“, sagt Knigge-Experte Oppel. „Wer kein Schmiergeld zahlen will, muss oftmals nur etwas länger warten.“ Wer mit Korruption konfrontiert wird, sollte mit seinem Gewissen und der Strafbarkeit im eigenen Land argumentieren. „Gerade die jüngsten Verhaftungen im Falle Siemens können dabei helfen, einem ausländischen Geschäftspartner die persönlichen Folgen von Korruption zu verdeutlichen.“ Geschäftsleute sollten sich bereits vor der Auslandsreise auf das Thema Bestechung vorbereiten. Besonders bei unregelmäßigen und lukrativen Aufträgen wie dem Aufbau von Infrastruktur kommt es immer wieder zu Korruptionsversuchen.

In dem Buch Business Knigge International geht Oppel nicht nur auf das Thema Bestechung ein. Nach Gesprächen mit mehr als 30 Managern, interkulturellen Trainern und Außenhandelsexperten gibt der Autor umfassende Tipps für ein weltweit korrektes Auftreten. “Anders als vielfach angenommen, umfasst Benehmen nicht nur Tischmanieren, Dresscode oder das Beherrschen landestypischer Riten. „Auch Charakterstärke oder moralische Standhaftigkeit in Sachen Korruption gehören zum kniggesicheren Auftritt.“

Wichtig ist zudem, dass Geschäftsleute im Ausland zwischen Beziehungspflege und Bestechung unterscheiden. In beziehungsorientierten Kulturen wie Asien oder der arabischen Welt gehören kleine und auch größere Aufmerksamkeiten zum guten Ton. Manager sollten sich an die Regel halten, nur Geschenke anzunehmen, deren Wert sie zu erwidern bereit wären. Besteht der ausländische Geschäftspartner auf das Annehmen größerer Geschenke, können diese aus Gründen der Höflichkeit entgegengenommen und zu wohltätigen Zwecken versteigert werden.

In seinem Buch beleuchtet Autor Kai Oppel auf rund 200 Seiten für elf Länder einerseits typische Benimm- und Verhaltensregeln. Andererseits geht er in Knigges Tradition auf die Charaktereigenschaften von Menschen und deren Wirkung ein.

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"Business Knigge international - Der Schnellkurs", Kai Oppel, Rudolf
Haufe Verlag, Freiburg 2006 Buch, 192 Seiten, 19,80 Euro ISBN:
3-448-07526-4 ISBN 978-3-448-07526-7 Bestell-Nr. E00076

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80637 München

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Über das Buch "Business Knigge international":
Auf knapp 200 Seiten beleuchtet der Autor für elf Länder typische Besonderheiten im Geschäftsalltag und geht auf häufige Missverständnisse und Fehlinterpretationen ein. Bei der Auswahl der Länder orientiert sich das Werk einerseits an den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands - wie Frankreich, England oder Spanien. Andererseits erfahren Studenten, Expatriates und Führungskräfte, wie sie sich in aufstrebenden Märkten wie Indien, China oder Russland kniggegerecht bewegen. Trainings- und Schnellkurse helfen dem Leser, sich gezielt auf den Geschäftsaufenthalt in einem Land vorzubereiten.

Rezensionen:
Die Zeit - Jobbrief 01/2007: Und so bietet Kai Oppel keinen Katalog von starren Regel, sondern viele hilfreiche Hinweise, die er in Gesprächen mit mehr als dreißig Kniggeexperten, Managern und Unternehmensberatern im Ausland gesammelt hat.

Hamburger Abendblatt, 20. Januar 2007, "Buch der Woche": Die sechs Lektionen des Buches sind übersichtlich gestaltet, amüsant geschrieben und mit vielen Praxisbeispielen ausgestattet. Da fällt die Orientierung leicht. Der Autor erteilt kompetent Rat, ohne besserwisserisch zu werden (eine Untugend nicht nur in Geschäftskreisen).

Berliner Morgenpost, 21. Januar 2007: Dabei ebnet interkulturelles Know-how, wie Kai Oppel es in seinem Schnellkurs "Business Knigge International" (Haufe Verlag, 19,80) zusammenfasst, nicht nur im Ausland den Weg zu erfolgreichen Geschäften.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

getabstract.de, Oktober 2006: Oppel öffnet dem Leser die Augen, wie sehr die Gepflogenheiten schon innerhalb Europas voneinander abweichen - ganz zu schweigen von Kulturen wie China, den Arabischen Emiraten oder Russland.

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