28.03.2007 - 11:07 - Kunst & Kultur

Feridun Zaimoglu erster Träger des Carl-Amery-Preises

Pressemitteilung von: Verlag Kiepenheuer & Witsch
Als erster Preisträger erhält der Autor Feridun Zaimoglu den Carl-Amery-Literaturpreis des Verbandes deutscher Schriftsteller in Bayern. Die neu geschaffene und mit 6.000 Euro dotierte Auszeichnung werde Zaimoglu am 17. April in München verliehen, teilte der Schriftstellerverband am Freitag mit. In der Begründung hieß es, der Autor nutze das Abhorchen von gesellschaftlichen und sozialen Realitäten dazu, die deutsche Sprache herauszufordern, zu überdehnen, und anzureichern. Der Preis soll an das Lebenswerk des 2005 verstorbenen Münchner Schriftstellers Carl Amery erinnern und werde mit Unterstützung des Luchterhand Literaturverlages und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. verliehen, erklärte der Schriftstellerverband. Demnach sollen mit der Auszeichnung künftig deutschsprachige Autorinnen und Autoren für ihr Werk geehrt werden, in dem sie mit zeitkritischer Literatur neue ästhetische Wege gehen und damit das Spektrum literarischer Möglichkeiten erweitern.

Der erste Preisträger Zaimoglu wurde unter anderem durch seine Bücher »Kanak Sprak«, »Leyla« und seinen Erzählband »Zwölf Gramm Glück« bekannt.

Bücher von Feridun Zaimoglu bei Kiepenheuer & Witsch:
German Amok
Liebesmale, scharlachrot
Zwölf Gramm Glück
Leyla
Aktuell: Rom intensiv

Ausführliche Informationen über „Feridun Zaimoglu“ auf www.kiwi-verlag.de

Verlag Kiepenheuer & Witsch
Rondorfer Straße 5
D-50968 Köln
Amtsgericht Köln HRA 479
Verlegerischer Geschäftsführer:Helge Malchow
Kaufmännischer Geschäftsführer:Peter Roik
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Kontakt für Rezensionsexemplare und Interviewanfragen:
Gudrun Fähndrich

Tel. 0221/ 3 76 85-38

Der Verlag Kiepenheuer & Witsch ist ein deutscher Publikumsverlag, der kritische und populäre Sachbücher sowie literarische Werke renommierter Autoren ebenso wie Bücher von jungen Schriftstellern publiziert. Derzeit werden die Werke von über 230 Autoren verlegt. Seit 1992 hat der Verlag eine eigene Taschenbuch-Reihe, die KiWi-Paperbacks, seit dem Jahr 2000 als Regional-Imprint »KiWi Köln«, eine auf Bücher aus und über das Rheinland spezialisierte Reihe. Das größte editorische Unternehmen der Verlagsgeschichte ist die 2002 begonnene und auf 27 Bände konzipierte, textkritische und kommentierte Kölner Ausgabe der Werke Heinrich Bölls.

Die Geschichte des Kölner Verlags beginnt 1947 in Jena, als Gustav Kiepenheuer und Joseph Caspar Witsch einen Vertrag schlossen in der Absicht, im Westen einen Verlag zu gründen. 1949 starb Gustav Kiepenheuer, noch bevor ein Buch bei »Kiepenheuer & Witsch« erschienen war, und Joseph Caspar Witsch erhielt allein eine Verlagslizenz. Der Roman »Marion« von Vicki Baum wurde 1951 als erstes Buch bei »Kiepenheuer & Witsch« veröffentlicht. Annemarie Selinko erzielte kurz darauf mit dem Roman »Désirée« den ersten großen Verkaufserfolg und ist neben Wolfgang Leonhard mit »Die Revolution entlässt ihre Kinder« (1955) ein Klassiker aus der Frühgeschichte des Verlages. Heinrich Böll wurde mit »Und sagte kein einziges Wort« 1953 Autor des Verlags und 1972 sein erster Nobelpreisträger, dem noch weitere folgen sollten: Saul Bellow, Czeslaw Milosz, Patrick White, Gabriel García Marquez und Dario Fo.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Das belletristische Programm von Kiepenheuer & Witsch wurde und wird neben den erwähnten Nobelpreisträgern von Autoren wie Erich Maria Remarque, Joseph Roth, Breyten Breytenbach, Nathalie Sarraute, Jerome D. Salinger, John le Carré, V.S. Naipaul, Dieter Wellershoff, Uwe Timm, Peter Härtling und Katja Lange-Müller geprägt. In den letzten Jahren fanden angloamerikanische Autoren wie John Banville, Jonathan Safran Foer, Nick Hornby, Don DeLillo, David Foster Wallace, Nick McDonell, Irvine Welsh, Michael Chabon und Bret Easton Ellis im Kölner Verlag ebenso ihre Heimat wie ihre jungen deutschen Kollegen Maxim Biller, Michael Kumpfmüller, Sibylle Berg, Malin Schwerdtfeger, Feridun Zaimoglu, Benjamin Lebert, Benjamin von Stuckrad-Barre, Joachim Lottmann, Thomas Hettche und Christian Kracht. Im Sachbuchprogramm finden sich renommierte Namen wie Wilhelm Reich, Günter Wallraff, Ralph Giordano, Joschka Fischer, Carola Stern, Heiner Geißler, Alice Schwarzer, Gerd Koenen, Necla Kelek und Hans Weiss (»Bittere Pillen«), aber auch Publikumslieblinge wie Mario Adorf, Renan Demirkan, Senta Berger, Harald Schmidt, Heike Makatsch, Helge Schneider und Manuel Andrack sowie die Bestseller-Autoren Frank Schätzing und Bastian Sick schreiben für Kiepenheuer & Witsch.

Der Verlag gehört seit 2002 über die Georg von Holtzbrinck GmbH & Co. KG, Stuttgart zu der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck.

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