(openPR) Gemeinsam Grenzen überwinden - 2. Ausgabe des Palliative Care Kongresses nimmt Formen an
In der Zeit vom 27. bis 28. Juni 2007 findet im Kongresszentrum Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen die zweite Ausgabe des Palliative Care Kongresses unter dem Motto »Gemeinsam Grenzen überwinden« statt. Die erwarteten 600 Fachleute aus der Betreuung und Begleitung unheilbar kranker Menschen können sich auf ein ausgefeiltes Kongressprogramm freuen. Die stark nachgefragten Praxisworkshops werden der größeren Kapazitäten wegen in diesem Jahr auf den Nachmittag des 26. Juni 2007 vorgezogen und außerhalb des Kongressprogramms angeboten.
Wissenschaftliche Kompetenz und praktischer Nutzen
Dem Organisationsteam um den wissenschaftlichen Leiter des Kongresses, Hubert Jocham von der HomeCare Akademie in Langenar-gen, ist es aufs Neue gelungen, das »Who-is-who« der Palliativszene an den Bodensee zu holen. „Die gute Mischung aus wissenschaftlicher Kompetenz und praktischer Relevanz wird unseren Kongress erneut auszeichnen“, so Jocham. Insbesondere die Internationalität der angefragten Referenten springt in diesem Jahr ins Auge: So wird z.B. Prof. Dr. Guy Widdershofen von der Universität Maastricht aus den Niederlanden gemeinsam mit Medizinern und Theologen die aktuelle Euthanasiediskussion erörtern. Außerdem werden - um nur einige zu nennen - Frau Kathy Egan vom Center of Learning the Hospice in Clearwater (FL) aus den USA, Herr Dr. Thomas Landthaler von der Abt. Anästhesie und Intensivmedizin des Sanitätsbetriebs Brixen in Italien, und Dr. Jean-Gustave Hentz, Theologe, Anästhesist und Palliativmediziner der Universität Strasbourg in Frankreich, den Erfahrungshorizont der Kongressteilnehmer bereichern.
Kinderhospizarbeit als Themenschwerpunkt
Neben dem internationalen Erfahrungsaustausch bildet das Thema Kinderhospizarbeit einen Programmschwerpunkt, dem der Kongress besonderes Augenmerk schenken wird. „Kinderhospize treten erst langsam in die öffentliche Wahrnehmung“, so Wolfgang Vögele, Organisator des Kongresses, „sichern jedoch dem Thema Palliative Care als Ganzem wichtige Aufmerksamkeit.“ Insgesamt soll der Kongress verdeutlichen, welchen Stellenwert Palliativpflege als interdisziplinäre medizinische Fachrichtung in unserer Gesellschaft hat. Auf diesem Gebiet muss die Szene - insbesondere vor dem Hintergrund knapper Kassen im Gesundheitswesen - laufend aktive Überzeugungs- und Aufklärungsarbeit leisten.
Auswirkungen der Gesundheitsreform
Dr. Thomas Nolte (Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie) vom Palliativzentrum Wiesbaden-Taunus, wird in einer eigenen Session die aktuellen Gesetzesänderungen der von der Deutschen Bundesregierung beschlossenen Gesundheitsreform zur spezialisierten ambulanten Palliativbetreuung erörtern. Gemein-sam mit Horst Erhardt vom Beta Institut aus Augsburg wird er in seiner Session zudem praktische Ansätze zur Umsetzung aufzeigen.
Freie Kongressplätze werden schnell knapp
Wegen der auf rund 600 Personen limitierten Teilnehmerzahl werden die Kongressplätze erfahrungsgemäß rasch knapp. Vor allem die Workshops - in diesem Jahr um einen Tag vor Kongressbeginn platziert - erfreuen sich besonders großer Beliebtheit. Neben der bewährten Fachausstellung von Unternehmen der Branche überrascht das Organisationsteam in diesem Jahr mit einem besonderen Schmankerl: Der beliebte Kollegentreff wird in diesem Jahr auf dem Wasser stattfinden - natürlich an Bord eines komfortablen Ausflugschiffes.
Nähere Informationen zum Kongress im Internet unter:
www.home-care-kongress.de oder telefonisch unter +49.(0)7543.9305.34
2. Internationaler Palliative Care Kongress in der Euregio Bodensee
Kongresszentrum Graf-Zeppelin-Haus (www.gzh.de)
in Friedrichshafen am Bodensee vom 26. bis 28. Juni 2007
Bildunterschrift: Hubert Jocham, wissenschaftlicher Leiter des Kongresses




















