(openPR) Hannover im März 2007. Implantate erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Durch eine feste Verbindung des Implantats mit dem umgebenden Knochenmaterial zu einer belastbaren Einheit sitzen Implantate nach einer Einheilphase von etwa drei bis sechs Monaten fast genauso fest im Kiefer wie echte Zähne. Neuartige NanoTite™-Implantate verkürzen diese Zeit jetzt auf bis zu acht Wochen. Grund: Implantatoberfläche mit Nanokristallen. Da die NanoTite™-Implantate generell viel besser in den Knochen einwachsen, eignet sich dieser neue Zahnwurzelersatz auch für Patienten, deren Kieferknochen sich in schlechtem Zustand befindet. „Sogar bei Sofortimplantation nach Ziehen eines Zahns sowie bei Implantation mit gleichzeitigem Knochenaufbau erzielen wir deutlich verbesserte Ergebnisse“, erklärt Dr. Dr. Ralf Luckey, MSc, leitender Zahnarzt des Diagnostikzentrums für Implantologie und Gesichtsästhetik (DIG) der Implantatzahnklinik in Hannover (IKH). Als einer der ersten Implantologen verwendet Dr. Dr. Luckey, MSc, in seiner Klinik bereits NanoTite™-Implantate, die der Hersteller BIOMET 3i erst in Kürze auf den Markt bringt.
Winzige Kristalle sorgen für festen Halt im Kiefer
Obgleich Implantate in der Regel gut einwachsen und stabil im Knochen verbleiben, gelten die ersten Wochen nach Einsetzen der künstlichen Zahnwurzel als kritische Phase. Gelegentlich verbinden sich Knochen und Zahnersatz nicht fest genug. Ergebnis im Extremfall: geringe Belastbarkeit und damit verkürzte Lebensdauer des Implantats. Als Schlüssel für die Bildung eines dauerhaft haltbaren Verbundes zwischen künstlicher Zahnwurzel und Knochenmaterial gilt die Oberflächenstruktur des Implantats. Bei den neuartigen NanoTite™-Implantaten befinden sich winzige Nanokristalle auf der Oberfläche, die bewirken, dass Kiefer und Zahnersatz schneller und besser zusammenwachsen. „Durch das Aufbringen von Nanokristallen vergrößert sich die Fläche, welche mit dem Kieferknochen eine Verbindung eingeht“, erläutert Dr. Dr. Ralf Luckey. Ergebnisse: einerseits verkürzte Einheilzeiten des Zahnwurzelersatzes, was frühere Belastung ermöglicht, andererseits festere Verankerung im Knochen im Vergleich zu herkömmlichen Implantaten. „Studien belegen in 70 Prozent der Behandlungen ein deutlich verbessertes Einheilen nach nur acht Wochen. Patienten profitieren also deutlich von Fortschritten aus der Nanotechnologie“, ergänzt der erfahrene Spezialist für Implantologie.









