19.03.2007 - 16:10 - Gesundheit & Medizin

Grippeimpfung als Wettbewerbsvorteil? Unternehmen entstehen durch Grippewelle Millionenschäden

Pressemitteilung von: BKK Braun-Gillette
Kronberg. Die ungewöhnlich heftige Grippewelle Anfang 2005 hat nach Hochrechnungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) bis zu 20.000 Todesfälle in Deutschland verursacht. Bis zu 2,4 Millionen Arbeitnehmer waren zeitweilig außer Gefecht. Und rund 32.000 Menschen wurden nach Komplikationen bei der Viruserkrankung ins Krankenhaus eingeliefert.

Und auch in diesem Frühjahr rollt die Grippewelle quer durch Deutschland. "Im vergangenen Herbst war die beste Zeit, sich gegen Grippe impfen zu lassen, aber auch jetzt kann man sich noch schützen", so die Expertenmeinung. Die Influenza ist eben kein "grippaler Infekt" mit einigen Tagen Schnupfen oder Husten, sondern eine heftige Krankheit, die von bestimmten, klar definierten Viren ausgelöst wird. Geimpfte Patienten bleibt in der Regel das Schlimmste erspart. Doch machen aus Sicht der Experten in Deutschland immer noch zu wenige Menschen davon Gebrauch. Empfohlen wird die Impfung nicht nur für medizinisches Personal, sondern generell für Ältere und Patienten jeden Alters mit einer Vorerkrankung wie Asthma oder Diabetes. Als gefährlich - zum Teil lebensgefährlich - gelten vor allem die Folgeerkrankungen wie z. B. Lungenentzündungen. Bis zu 95 Prozent der Grippe-Todesfälle beträfen über 60-Jährige, betont RKI-Epidemiologe Udo Buchholz. Die Impfquote in dieser Altergruppe liegt aber bei gerade einmal 40 – 50%. Ziel sei eine Impfrate von 75 Prozent, wie sie z. B. in den Niederlanden erreicht werde, so die Experten.

Neben den Hausärzten sind aber auch Geschäftsleitungen und Personalverantwortliche gefordert. „Für ein Unternehmen kann eine Grippewelle, die große Teile der Belegschaft für Tage oder Wochen ans Bett fesselt, schnell ein Vermögen kosten“, so Heinrich Mager, Vorstand der in Kronberg im Taunus ansässigen Betriebskrankenkasse Braun-Gillette. „Gemeinsam mit der Unternehmensleitung von Braun und deren Gesundheitsdienst haben wir im Präventivbereich bereits seit Jahren durch regelmäßige Grippeschutzimpfungen bei der Belegschaft einen „return on investment“ erzielen können. Die krankheitsbedingten Ausfallzeiten konnten massiv reduziert werden – ein Aspekt, der in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein wichtiger Wettbewerbsparameter sein kann“, ergänzt Mager.

Im Gegensatz zu vielen anderen Krankenkassen, die die Kosten überhaupt nicht oder nur teilweise für chronisch Kranke und ältere Menschen bezahlen, übernimmt die BKK Braun-Gillette für alle ihre Versicherten die Impfkosten, die bei rund 30,- € liegen. „Auch die 10,- € Praxisgebühr entfallen“ betont Heinrich Mager, „wenn ausschließlich im Rahmen einer Vorsorgeleistung geimpft wird“.
Als Gesundheitspartner kann die BKK Braun-Gillette insbesondere im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements auf nachweisliche Erfolge und zusätzliche Leistungen verweisen, die die Gesundheit des Einzelnen aktiv erhalten und gleichzeitig dem Unternehmen Kosten sparen.

Ihr Ansprechpartner:
Axel Thorn
Dipl.-Designer
Leiter Kommunikation
BKK Braun-Gillette
Westerbachstraße 23 A
Tel.: 06173 - 30 1980
Fax: 06173 - 30 1938
E-Mail:

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