direct/ Gossan Resources Limited: Gossan übt Option auf neues Magnesium-Gewinnungsverfahren aus

Pressemitteilung von: Gossan Resources Limited
WINNIPEG, MANITOBA -- (MARKET WIRE) -- March 19, 2007 -- Gossan Resources Limited (TSX VENTURE: GSS)(Frankfurt/Freiverkehr Xetra:GSR) hat einen Vorvertrag vereinbart, der den Kauf einer exklusiven 100%-Beteiligung an den weltweiten Rechten einer neuen Technologie zur Gewinnung von Magnesiummetall aus Dolomit vorsieht.

Der Vorvertrag definiert die Bedingungen für eine Lizenzvereinbarung für ein äußerst effizientes Verfahren zur Magnesiumgewinnung, das von Douglas J. Zuliani entwickelt wurde. Gossan kontrolliert große Lagerstätten mit hochgradigem Dolomit und Quarzsand in Manitoba (Kanada). Beide Rohstoffe werden in der Herstellung von Magnesiummetall verwendet. Zuliani (Ph.D.) promovierte an der Universität von Toronto im Fachbereich Metallurgie und ist seit über 20 Jahren in der Geschäftsentwicklung und im Bereich Magnesium-Technologie tätig. Zwischen 1985 und 2000 hatte er mehrere Leitungspositionen bei Timminco Ltd. inne, einem international renommierten Unternehmen, das sich auf die Gewinnung von hochreinem Magnesium spezialisiert und dabei das Pidgeon-Verfahren einsetzt, bei dem in einem silicothermischen Reduktionsverfahren das Magnesiummetall aus Briketts gewonnen wird, die Ferrosilicium und calcinierten Dolomit enthalten. Zuliani und Gossan begannen bereits Anfang 2004, gemeinsam an der Entwicklung eines neuen Verfahrens zur Magnesiumgewinnung zu arbeiten. Im Rahmen der bestehenden Vereinbarungen besitzt Gossan eine Option, die exklusiven weltweiten Rechte an dem Verfahren zu erwerben.

Es wird erwartet, dass die von Zuliani entwickelte Technologie eine Reduzierung der direkten Betriebskosten in der Gewinnung von Magnesiummetall von 25% gegenüber den Betriebskosten einer typischen chinesischen Anlage ermöglicht. China zeichnet derzeit für 80% der Weltproduktion von Magnesium verantwortlich und das in chinesischen Anlagen verwendete Pidgeon-Verfahren hat sich als Industriestandard durchgesetzt. Das neue Verfahren basiert auf einer effizienten Anpassung des ursprünglichen Pechiney- und Alcoa-Magnatherm-Verfahrens, das immer noch die einzige erfolgreiche und bewährte Hochtemperaturmethode zur Gewinnung von Magnesiummetall durch eine silicothermische Vakuumreduktion von magnesiumhaltiger Flüssigschlacke darstellt. Mithilfe eines verbesserten Magnatherm-Ansatzes kann das Verfahren billigen und reichlich vorhandenen Strom aus Wasserkraftwerken einsetzen, die in Manitoba die wichtigste Energiequelle darstellen.

Das Zuliani-Verfahren ist so ausgerichtet, dass deutliche Einsparungen bei den Betriebskosten erreicht werden sollen. Möglich ist dies durch die verbesserte Prozesseffizienz und die deutliche Reduzierung des Verbrauchs an Energie und wichtigen Rohstoffen. Diese Verbesserungen am traditionellen Magnatherm-Verfahren sollten zu erheblichen Steigerungen bei der Magnesium-Wiedergewinnung und der Silicon-Reduktionseffizienz führen und die Notwendigkeit einer Vakuumanwendung überflüssig machen. Der Energieverbrauch wird durch die Entwicklung einer technisch vereinfachten Methode ereicht, die eine äußerst wirkungsvolle Kondensation von flüssigem Magnesiummetall gewährleistet und das Schmelzen festen Magnesiums überflüssig macht. Letzteres war ein zentrales Problem sowohl im Pidgeon- als auch im Magnatherm-Verfahren. Das Zuliani-Verfahren kann für Verarbeitungsinkremente von 10.000 Tonnen pro Jahr kommerziell eingesetzt werden. Dies bedeutet, dass die anfänglichen Investitionsrisiken begrenzt sind und je nach Nachfrageentwicklung eine schrittweise Erweiterung der Produktionskapazität möglich ist.

Gossan führt ein dreistufiges Evaluierungsprogramm durch, um die Technologie vor ihrer Kommerzialisierung eingehend zu überprüfen. Zum Testen der Verfahrensgrundlagen wird eingangs eine thermodynamische Modellierung verwendet. In der zweiten Phase erfolgen abschließende Labortests, bevor in der dritten Phase anhand von Tests in einer Pilotanlage die wirtschaftliche Machbarkeit nachgewiesen werden soll. Gossan kann für die Tests in einer Pilotanlage und die spätere Kommerzialisierung des Verfahrens auch mit einem Joint Venture-Partner zusammenarbeiten.

Gossan führte im Mai 2006 ein Bohrprogramm mit 27 Bohrungen auf dem 1633 Hektar großen Inwood-Projekt durch. Diese Magnesium-Dolomit-Lagerstätte befindet sich etwa 80 km nördlich von Winnipeg. Die Geologen des Beratungsunternehmens Watts, Griffis and McOuat Limited (WGM) erstellten eine Reihe von Mineralressourcen-Schätzungen für hochreinen Dolomit in der Inwood-Lagerstätte. Derzeit arbeitet an der Endfassung eines Berichts gemäß National Instrument 43-101, der auf SEDAR veröffentlicht werden wird.

Eine Zusammenfassung der Ressourcenschätzung von WGM für zwei Zonen findet sich in der nachfolgenden Tabelle.

Ressource Grad Grad
Formation und Zone Klassifizierung Tonnage MgO (wt%) CaO (wt%)
Fisher Branch Gemessen 34.783.000 21,18% 30,84%
Fisher Branch Vermutet 132.009.000 21,32% 30,78%

Die Inwood-Liegenschaft beherbergt eine große Lagerstätte, da bereits die Schätzwerte für gemessene Mineralressourcen eine große Förderanlage für 80.000 Tonnen Magnesium im Jahr für eine Zeitspanne von 35 Jahren auslasten würden (unter Vorbehalt einer positiven Machbarkeitsstudie).

Ryan Cooke (P.Geo.) ist als "Qualified Person" von Gossan mit der Überwachung des Inwood-Magnesium-Projekts beauftragt.

Der Vorvertrag sieht vor, dass Zuliani für das Recht zur Nutzung des Verfahrens in Manitoba folgende Leistungen erhält: jeweils 50.000 Stammaktien von Gossan bei Unterzeichnung der Vereinbarung, der Vorlage eines positiven Berichts über die Prozessmodellierung und der Vorlage eines positiven Berichts über die Labortests; eine Arbeitsverpflichtung zu Beginn der Labortests binnen 18 Monaten und der Tests in der Pilotanlage binnen 60 Monaten; und handelsübliche Beraterhonorare, von denen bereits einige vorab für bestimmte Komponenten der Evaluierung festgelegt wurden. Eine Erfolgsprämie von $50.000 würde zudem zum Start der Pilotanlagentests zahlbar. Ferner würden 1,5% bis 3,0% der Kapitalkosten (je nach Investitionen von Gossan in die Evaluierung des Verfahrens) zu Beginn des Baus einer Anlage zur kommerziellen Gewinnung von Magnesium zahlbar.

Die Vereinbarung sieht zudem vor, dass Gossan eine Option zum Erwerb einer 100%-Beteiligung an den exklusiven weltweiten Rechten an dieser Technologie erhält. Die Option wird für einen Zeitraum von 5 Jahren eingeräumt und setzt halbjährliche Zahlungen von $5.000 bis $12.500 voraus (in Abhängigkeit des Magnesiumpreises). Bei der Ausübung der Option würde zudem eine Summe in Höhe von $1.050.000 fällig. Das Offenhalten der Option bzw. die Ausübung der Option würde einen Teil oder alle Komponenten der Leistungen für die oben beschriebenen Nutzungsrechte in Manitoba aufheben. Die Transaktion unterliegt einer aufsichtsrechtlichen Genehmigung.

Douglas J. Zuliani gehörte von 2004 bis zum 5. März 2007 dem Vorstand an und brachte wertvolle Expertise aus der Magnesiumbranche in das Unternehmen ein. Zuliani wird das Unternehmen auch in Zukunft als Berater unterstützen.

Die US-Forschungsbehörde US Geological Survey schätzte die weltweite Primärproduktion von Magnesium auf 610.000 Tonnen im Jahr 2005. In den letzten 15 Jahren entwickelte sich China zum führenden Lieferanten von Magnesium mit einem Produktionsvolumen von 468.700 Tonnen im Jahr 2005. Magnesium kann unter Verwendung verschiedener Verfahren und Mitteln gewonnen werden. Magnesium wird vor allem bei Aluminiumlegierungen eingesetzt. Als Strukturmetall wird es mit Druckgußverfahren vor allem in der Automobilindustrie verwendet. Diese Anwendungsformen stellen auch den am stärksten wachsenden Bereich für Magnesiumlegierungen dar. Magnesium wird ferner zur Entschwefelung von Eisen und Stahl genutzt. Magnesium ist das leichteste der häufig verwendeten Metalle und kann bei Gussteilen und bearbeiteten Produkten bis zu einem bestimmten Grad als Aluminium- und Zinkersatz bzw. als Zusatzmetall eingesetzt werden. Der Preis für Magnesium tendierte im Verlauf des vergangenen Jahres fester und betrug Ende 2006 auf dem freien Markt in Kanada und Europa zwischen 2.000 US$ und 2.100 US$ pro metrischer Tonne. Die entsprechenden Preise in den USA schwankten zwischen 2.975 US$ und 3.200 US$ pro metrischer Tonne und lagen damit deutlich höher als in Kanada und Europa. Ursächlich für diese Entwicklung sind die sich verändernden US-Schutzzölle gegen bestimmte Produzenten aus China und Russland. Es wird erwartet, dass die Magnesiumpreise auf dem freien Markt und in den USA weiterhin fest tendieren werden, da aufgrund der hohen Aluminiumpreise (derzeit 2.800 US$ gemäß Londoner Metallbörse) zunehmend die Substitutionsnachfrage ansteigt. Eine besonders starke Magnesium-Nachfrage wird vor allem von der Automobilindustrie erwartet, da die hohen Benzinpreise die Entwicklung von leichteren, kraftstoffsparenden Fahrzeugen begünstigt.

Gossan Resources Limited ist im Bereich der Mineral-Exploration in Manitoba und Nordwest-Ontario aktiv. Das Unternehmen verfügt über ein stark diversifiziertes Portfolio von Liegenschaften, auf denen sich Gold und die Metalle der Platin-Gruppe finden, sowie auch unedle Metalle und Spezialmetalle wie Tantal, Chrom, Titan und Vanadium. Die Gesellschaft besitzt auch jeweils sehr große Lagerstätten mit magnesiumreichem Dolomit sowie Quarzsand (Silica). Gossan-Aktien werden an der TSX Venture wie auch an der Frankfurter Börse (Freiverkehr und Xetra) gehandelt. Das Unternehmen hat insgesamt 21.765.900 Stammaktien als Umlaufkapital (27.765.676 Aktien voll verwässert).

Die TSX Venture Exchange hat diese Pressemitteilung nicht überprüft und übernimmt keine Verantwortung hinsichtlich ihres Inhalts und Fehlerfreiheit.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Kontakt:
Gossan Resources Limited
Douglas Reeson
Vorstand & CEO
(416) 533-9664
E-Mail:
Website: www.gossan.ca

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