Studie zu Lebensqualität an weltweit 254 Standorten: Deutsche Städte sind Spitze

Pressemitteilung von: ECA International / PR Agentur: Dr. Haffa & Partner Public Relations GmbH
Bonn – deutsche Stadt mit der höchsten Lebensqualität für ausländische Geschäftsleute - Sechs deutsche Städte unter den Top 15 - Genf auf Platz eins im internationalen Ranking - Osteuropa holt in Sachen Lebensstandard auf

London, 14. März 2007. Deutsche Städte liegen im weltweiten Vergleich der Lebensqualität für ausländische Geschäftsleute in der Spitzengruppe. Dabei belegt Bonn als bestplatzierter deutscher Standort weltweit Rang fünf. Im Vergleich zum Vorjahr machte Bonn zwei Plätze gut und verdrängte München als die deutsche Stadt mit dem höchsten Lebensstandard für ins Ausland entsendete Mitarbeiter. Dies geht aus der aktuellen Studie „Location Ranking 2006/2007“ von ECA International hervor, einem Anbieter von Daten und Services für das Beschäftigen von Mitarbeitern im Ausland. Genf hält im internationalen Standortvergleich die Spitzenreiterposition, gefolgt von Basel, Kopenhagen und Luxemburg.

Die Lebensqualität in Deutschland
Neben Bonn haben sechs deutsche Städte im internationalen Ranking den Sprung in die Top 15 der lebenswertesten Städte geschafft. Kriterien wie gute Infrastruktur, Integrationsmöglichkeiten, persönliche Sicherheit und klimatische Bedingungen waren ausschlaggebend für das gute Abschneiden der Städte Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg, München und Berlin. Bonn überzeugte vor allem durch seine geringe Kriminalitätsrate, Berlin musste sich auf Grund klimatischer Bedingungen mit Rang 14 zufrieden geben. Der 5-Jahres-Trend zeigt eine deutliche Aufwärtsbewegung der deutschen Städte im internationalen Vergleich auf. Immer mehr ausländische Geschäftsleute überzeugt der hohe Lebensstandard in Deutschland.

Osteuropa auf dem Vormarsch
Im Vergleich zum Jahr 2002 hat sich die Lebensqualität in osteuropäischen Städten stark verbessert. Kiew, Tirana, Bukarest, St. Petersburg, Sofia, Skopje, Vilnius, Zagreb, Warschau und Moskau sind in den letzen fünf Jahren im internationalen Ranking um 20 Plätze gestiegen. Neben positiven Einflüssen, die aus dem EU-Beitritt resultieren, wie abnehmende Luftverschmutzung und steigende Qualität der Infrastruktur und des Transportwesens, erhöhen Faktoren wie Wirtschaftswachstum, verstärkte Auslandsinvestitionen, Firmen-Outsourcing sowie Know-how-Gewinn durch ausländische Mitarbeiter den Lebensstandard dieser Städte. Ausschließlich Städte in China und Indien können, auf Grund ihrer boomenden Wirtschaft und der Zunahme ausländischer Investitionen, mit dieser Lebensstandardverbesserung mithalten.

Auswirkungen auf deutsches und europäisches Entsendungsverhalten
Immer mehr deutsche Unternehmen verlagern ihre Produktion aus Kostengründen in osteuropäische Länder. Bis heute waren auf Grund der schlechteren Lebensqualität kaum Mitarbeiter bereit, für längere Zeit in diesen Ländern zu arbeiten und zu leben. Die hohen Gehälter, die zum Ausgleich gezahlt werden mussten, wogen die Kostenersparnis großteils wieder auf. Durch die Verbesserung des Lebensstandards steigt der Wettbewerbsvorteil Osteuropas signifikant. Für deutsche Unternehmen wird es billiger Mitarbeiter in diese Länder zu entsenden und die Motivation der Mitarbeiter neue Herausforderungen anzunehmen nimmt mit der steigenden Lebensqualität dieser Länder zu. Ob und inwieweit der Wirtschaftsstandort Deutschland von diesem Trend bedroht wird, wird sich in den nächsten Jahren zeigen. Europaweit nehmen Entsendungen in so genannte „schwer vermittelbare“ Länder wie beispielsweise Albanien und Rumänien zu. Mit der Verbesserung der Lebensqualität in diesen Ländern nehmen Ausgleichszahlungen, die früher einen beachtlichen Teil der Gehaltszulage ausgemacht haben, ab. Entsendungen in osteuropäische Länder werden somit für international tätige Unternehmen preiswerter.

Über die Studie „Location Ranking 2006/2007“ von ECA International
Für seine jährliche Lebensqualitätsstudie untersucht ECA International die Lebensverhältnisse an weltweit 254 Standorten. Diese Informationen dienen Unternehmen als Basis zur Berechnung von Gehältern und Zuschlägen von im Ausland beschäftigten Mitarbeitern. Zusätzlich zu der persönlichen Befragung lassen die Experten von ECA International weitere Erkenntnisse aus verschiedenen Quellen in die Studie einfließen. So werden in der Studie Daten berücksichtigt wie Klima, Infrastruktur, Gesundheitswesen, soziale Netzwerke, persönliche Sicherheit und politische Spannungen.

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