(openPR) Der Soziologe Wolfgang van den Daele , u.a. Mitglied des Deutschen Ethikrats, hat bereits im Jahre 2005 die deutsche Debatte um die Sterbehilfe in der Die Zeit als soziologisch „unterbelichtet“ bezeichnet.
„Politische Korrektheit verstellt den Blick auf die Tatsache, dass die Positionen der Entscheidungseliten sich immer stärker von den Wertvorstellungen der Bevölkerung entfernen. Während die Meinungsführer in Parlamenten, Parteien, Kirchen, Ärzteverbänden und Ethikkommissionen am Verbot der Tötung auf Verlangen ohne Abstriche festhalten, wächst in der Bevölkerung die Zustimmung dazu, dass kranke Menschen, die in aussichtsloser Lage den Tod herbeisehnen, ärztliche Hilfe zum Sterben in Anspruch nehmen können.“
Nach van den Daele steht eine Aufhebung des Verbots der aktiven Sterbehilfe in Deutschland nicht zur Diskussion und das Selbstbestimmungsrecht des Bürgers konkurriert unmittelbar mit dem Konsens der Eliten, die da meinen, in dieser bedeutenden Frage die Deutungsmacht ausüben zu können. »»»
Quelle: IQB – Internetportal >>> zum Kurzbeitrag >>> (pdf)
www.iqb-info.de/Sterbehilfe_Selbstbestimmung.pdf
















