08.03.2007 - 11:36 - Sport

Deutschland zeigt Flagge für Tibet - Fast 800 Bürgermeister setzen ein Zeichen

Pressemitteilung von: Tibet Initiative Deutschland e.V.
784 Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Deutschland hissen am 10. März auf ihren Rathäusern und Ämtern die Flagge Tibets, darunter die Landeshauptstädte Düsseldorf, Hannover, Magdeburg, Mainz, Potsdam, Saarbrücken, Stuttgart und Wiesbaden. Von List auf Sylt bis Lindau am Bodensee und von Aachen bis Görlitz bekräftigen sie damit das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung und protestieren gegen die Menschenrechtsverletzungen und die Zerstörung der tibetischen Kultur, Religion und nationalen Identität. Aufgerufen zu dieser symbolträchtigen Aktion hat zum 12. Mal die Tibet Initiative Deutschland e.V.

Für Tibet „Flagge zu zeigen“ ist auch ein Appell an die Bundesregierung, gerade jetzt, wo Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft übernommen hat, mit allem Nachdruck das Anliegen der Tibeter zu unterstützen. „Der Dalai Lama wird in diesem Jahr mehrmals nach Deutschland kommen. Es wäre eine gute Gelegenheit für die Bundeskanzlerin, ihn endlich offiziell als legitimes Oberhaupt des gesamten tibetischen Volkes zu empfangen,“ sagt Monika Deimann, die Koordinatorin der Aktion. „Es ist lange überfällig, das tibetische Volk als Subjekt in der internationalen Politik anzuerkennen. Es geht nicht an, ausschließlich mit China über Tibets Schicksal zu sprechen. Die Tibeter müssen endlich selbst zu Wort kommen. Eine politische Aufwertung des Dalai Lama würde auch seine Position in den Gesprächen mit China stärken und die Chancen für eine friedliche Lösung der immer noch offenen Tibet-Frage erhöhen. Der Erfolg der Flaggenaktion zeigt der Bundesregierung, daß sie damit nicht zuletzt auch dem Wunsch von Hunderten von Kommunen im ganzen Land entspräche.“

Bei der Flaggenaktion der Tibet Initiative Deutschland geht es im Kern weder um Menschenrechtsverletzungen noch um Außenpolitik – es geht um die Frage von Recht und Unrecht. Unrecht, das dem tibetischen Volk bis heute angetan wird. Und diese Frage macht nicht an kommunalen, regionalen oder nationalen Grenzen halt. Wir freuen uns, daß eine ständig wachsende Zahl von Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen, Landräten und Landrätinnen diese Überzeugung teilt.

Die TIBET INITIATIVE DEUTSCHLAND dankt den Verantwortlichen der Städte, Gemeinden und Landkreise für ihre Solidarität und ihr Bekenntnis zu globaler Veranwortung.

Die aktuelle Liste der Teilnehmer, die Grußbotschaften von Abgeordneten des Deutschen Bundestags sowie weitere Informationen zur Flaggenaktion finden Sie im Internet unter www.tibetflagge.net
Eine Tibetflagge als gif-Datei kann angefordert werden.

Teilnehmer 2007: Baden-Württemberg 147, Bayern 128, Brandenburg 23, Bremen 7, Hessen 104, Mecklenburg-Vorpommern 20, Niedersachen 98, Nordrhein-Westfalen 104, Rheinland-Pfalz 12, Saarland 31, Sachsen 37, Sachsen-Anhalt 50, Schleswig-Holstein 16, Thüringen 7

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Monika DEIMANN-CLEMENS
Koordinatorin Flaggenaktion
Tel.: 06047-7816
Mobil: 0174-77896336
eMail:

Tibet ist seit 1949/50 völkerrechtwidrig von der VR China besetzt. Die Tibet Initiative Deutschland e.V. unterstützt seit 1989 den gewaltlosen Kampf der Tibeter um Selbstbestimmung.

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