06.03.2007 - 09:48 - Politik, Recht & Gesellschaft
Eurobarometer-Meinungsumfrage: Bürger für gemeinsame Klimapolitik
Pressemitteilung von: EUROPATICKER Umweltruf
EUROPATICKER Umweltruf (www.europaticker.de): Die Mehrheit der EU-Bürger glaubt, dass energiebezogene Themen am besten auf EU-Ebene behandelt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine entsprechende Eurobarometer-Meinungsumfrage. Eine überwältigende Mehrheit der Unionsbürger zeigt sich demnach über den Klimawandel besorgt. Den Europäern ist der Einfluss von Energieproduktion und –verbrauch auf den Klimawandel und die globale Erwärmung sehr wohl bewusst.
„Diese Erhebung zeigt deutlich, dass die EU-Bürger von der EU eine gemeinsame europäische Antwort auf die Herausforderungen der Energiepolitik und des Klimawandels erwarten“, erklärte EU-Energiekommissar Andris Piebalgs. „Die Kommission geht auf die Besorgnis der Bürger mit Initiativen für eine integrierte Energiepolitik für Europa ein, die der Bewältigung des Klimawandels sowie einer nachhaltigen, sicheren und wettbewerbsfähigen Energieversorgung dient.“
„Der Klimawandel ist Realität. Die EU-Bürger erwarten, dass die EU bei diesem Thema eine Führungsrolle übernimmt. Die EU muss diesen politischen Impuls nutzen, um Europa und die Welt auf den Weg zu einer versorgungssichereren und kohlenstoffarmen Zukunft zu bringen“, erklärte EU-Umweltkommissar Stavros Dimas.
82 Prozent der Europäer ist bewusst, dass sich die Art des Energieverbrauchs und der Energieproduktion in ihrem Land sich negativ auf das Klima auswirkt. Die EU-Bürger sind überwiegend (62 Prozent) der Ansicht, dass energiebezogene Themen besser „durch Maßnahmen auf EU-Ebene“ als durch „Maßnahmen auf nationaler Ebene“ bewältigt werden können. Die Hälfte der EU-Bürger ist sehr besorgt über die Auswirkungen des Klimawandels und der globalen Erwärmung, weitere 37 Prozent in gewissem Maße.
Wie die Umfrage zeigt, sind die europäischen Bürger sicher, dass die Energiepreise aufgrund des Klimawandels im kommenden Jahrzehnt deutlich steigen werden. Nach Ansicht der Europäer ist die freie Wahl des Strom- und Gasversorgers von grundlegender Bedeutung. 80 Prozent der EU-Bürger geben derzeit an, dass die Energieeffizienz ihre Entscheidung beim Kauf von Haushaltsgeräten beeinflusst. 61 Prozent der EU-Gesamtbevölkerung erklärten, dass der Anteil der Kernenergie wegen des Problems der Nuklearabfälle und der Unfallgefahr verringert werden sollte. Fast zwei Drittel vertreten ferner die Auffassung, dass die EU besser geeignet ist, Energieversorgung und –preise für alle Mitgliedstaaten auszuhandeln.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Ein Service der:
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Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 7. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen wir Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Wir unterliegen dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt. Verantwortlich im Sinne des Presserechtes ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.
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„Der Klimawandel ist Realität. Die EU-Bürger erwarten, dass die EU bei diesem Thema eine Führungsrolle übernimmt. Die EU muss diesen politischen Impuls nutzen, um Europa und die Welt auf den Weg zu einer versorgungssichereren und kohlenstoffarmen Zukunft zu bringen“, erklärte EU-Umweltkommissar Stavros Dimas.
82 Prozent der Europäer ist bewusst, dass sich die Art des Energieverbrauchs und der Energieproduktion in ihrem Land sich negativ auf das Klima auswirkt. Die EU-Bürger sind überwiegend (62 Prozent) der Ansicht, dass energiebezogene Themen besser „durch Maßnahmen auf EU-Ebene“ als durch „Maßnahmen auf nationaler Ebene“ bewältigt werden können. Die Hälfte der EU-Bürger ist sehr besorgt über die Auswirkungen des Klimawandels und der globalen Erwärmung, weitere 37 Prozent in gewissem Maße.
Wie die Umfrage zeigt, sind die europäischen Bürger sicher, dass die Energiepreise aufgrund des Klimawandels im kommenden Jahrzehnt deutlich steigen werden. Nach Ansicht der Europäer ist die freie Wahl des Strom- und Gasversorgers von grundlegender Bedeutung. 80 Prozent der EU-Bürger geben derzeit an, dass die Energieeffizienz ihre Entscheidung beim Kauf von Haushaltsgeräten beeinflusst. 61 Prozent der EU-Gesamtbevölkerung erklärten, dass der Anteil der Kernenergie wegen des Problems der Nuklearabfälle und der Unfallgefahr verringert werden sollte. Fast zwei Drittel vertreten ferner die Auffassung, dass die EU besser geeignet ist, Energieversorgung und –preise für alle Mitgliedstaaten auszuhandeln.
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