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Projekt AGnES: Gemeindeschwestern auf dem Vormarsch

05.03.200715:21 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) In Sachsen wird derzeit ein Projekt “AGnES” vorbereitet, wonach Schwestern ärztlich delegierbare Leistungen im Auftrag des Hausarztes beim Patienten erbringen und so die Versorgungssituation auf dem Lande verbessern sollen. Auf der 35. Kammerversammlung der sächsischen Ärzte in Dresden hat Frau Dr. med. Regina Klakow-Franck, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Bundesärztekammer, über die “Einbeziehung nichtärztlicher Heilberufe in Versorgungskonzepte” referiert.

http://www.slaek.de/aktuell/agnes.html

Hier folgt Sachsen dem Beispiel in Mecklenburg und lässt dabei keinen Zweifel aufkommen, dass im Interesse von Versorgungsqualität und Patientensicherheit die therapeutische Gesamtverantwortung und die Behandlungssteuerung dem Arzt zugeordnet bleiben soll. Die neuen Rahmenbedingungen machten jedoch einen Ausbau von Teamfähigkeit und Führungskompetenz, Organisationsverständnis und Managementwissen als Voraussetzung einer berufsgruppenübergreifenden Koordinierungs- und Leitungsfunktion des Arztes erforderlich.

Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung, ohne dass hierdurch der berufliche Ehrgeiz und das Engagement in die weitere fachliche Professionalisierung gehemmt wird. Es bedarf nicht erst der Etablierung sog. Vorbehaltsaufgaben, um eine fachgerechte Behandlungspflege zu erbringen.

Vgl. dazu ferner den Beitrag in der Ärzte Zeitung (05.03.07) > Schwester Agnes - bald öfter zum Hausbesuch? < mit weiterführenden Kurzbeiträgen und Stellungnahmen zum Projekt AGnES.

http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/03/05/041a0102.asp?cat=/news

Lutz Barth

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