05.03.2007 - 14:26 - Wissenschaft, Forschung, Bildung
Privatschulen trotz guter Arbeit vom Staat oft benachteiligt
Pressemitteilung von: Bundesverband Deutscher Privatschulen e.V. (VDP)
Pressemitteilung Nr. 7/07
IW-Studie: Unterricht trotz geringerer Mittel häufig erfolgreicher als an staatlichen Schulen
Frankfurt am Main/Berlin. Privatschulen leisten hervorragende Arbeit, werden vom Staat aber oft benachteiligt. In dieser These sieht sich der Bundesverband Deutscher Privatschulen e.V. (VDP) von einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) bestätigt, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Der Bildungsforscher Helmut Klein kommt darin zu dem Schluss, dass Schulen in freier Trägerschaft häufig erfolgreicher als ihre staatlichen Pendants unterrichteten, dabei aber oft gegenüber den staatlich getragenen Schulen benachteiligt würden.
„Durch die IW-Studie sehen wir uns einmal mehr in unserer Forderung nach besseren Rahmenbe-dingungen für Privatschulen bestätigt“, kommentiert VDP-Bundesgeschäftsführer Christian Lucas die Ergebnisse Kleins. „Privatschulen sind wie staatliche Schulen ein integraler Bestandteil des öffentlichen Schulwesens. Sie bieten alternative Profile und innovative pädagogische Konzepten und sorgen so für die bildungspolitisch dringend gebotene Vielfalt im Bildungswesen.“ Diese Aufgabe könnten die Schulen aber nur erfüllen, wenn sie dafür die nötigen Freiräume und eine ausreichende finanzielle Unterstützung erhielten, so Lucas: „Dies ist leider in den meisten Bundes-ländern noch nicht der Fall.“
Klein kommt in seiner Untersuchung zu dem Schluss, dass Schulen in freier Trägerschaft bei der Abiturientenquote oder bei der Lesekompetenz besser abschnitten als vergleichbare staatliche Schulen. Gleichzeitig erhielten sie aber im Schnitt rund 2.800 Euro weniger Mittel vom Staat. „Die Folge dieser Unterfinanzierung sind zum Teil überhöhte Schulgelder und eine Selbstausbeu-tung der Privatschulen, die die fehlenden Mittel durch Mehrarbeit ihrer Mitarbeiter, durch Spar-maßnahmen bei der Ausstattung und durch Eigenleistungen der Eltern versuchen auszugleichen“, erläutert der VDP-Geschäftsführer das sich daraus ergebende Dilemma. Der VDP fordert daher die Länder auf, die Rahmenbedingungen für Schulen in freier Trägerschaft so zu verbessern, dass endlich ein fairer Wettbewerb mit den staatlichen Schulen möglich wird. Lucas: „Von diesem Wettbewerb profitiert auch das staatliche Schulwesen, das immer wieder erfolgreiche Beispiele aus dem privaten Schulbereich übernommen hat, wie zum Beispiel den gemeinsamen Unterricht von Jungen und Mädchen oder, ganz aktuell, die Ganztagsschule.“
Die komplette Pressemappe zur Studie des IW finden Sie unter folgendem Link: www.iwkoeln.de/default.aspx?p=cont&i=20032&n=Presse235&m=...
Verantwortlich für den Inhalt: Martin Kunze, Pressesprecher
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Bundesverband Deutscher Privatschulen e.V. (VDP)
Pressesprecher
Darmstädter Landstr. 85a
60 598 Frankfurt am Main
Tel.: 0 69 / 60 91 89 - 0
Fax: 0 69 / 60 91 89 - 10

www.privatschulen.de
Der Bundesverband Deutscher Privatschulen e.V. vertritt freie Bildungseinrichtungen im allge-mein bildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im ter-tiären Bereich (Fach-/Hochschulsektor). Der 1901 gegründete Verband bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Zusammen mit den beiden konfessio-nellen Privatschulverbänden, dem Bund der freien Waldorfschulen und der Vereinigung Deut-scher Landerziehungsheime bildet der VDP die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen.
IW-Studie: Unterricht trotz geringerer Mittel häufig erfolgreicher als an staatlichen Schulen
Frankfurt am Main/Berlin. Privatschulen leisten hervorragende Arbeit, werden vom Staat aber oft benachteiligt. In dieser These sieht sich der Bundesverband Deutscher Privatschulen e.V. (VDP) von einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) bestätigt, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Der Bildungsforscher Helmut Klein kommt darin zu dem Schluss, dass Schulen in freier Trägerschaft häufig erfolgreicher als ihre staatlichen Pendants unterrichteten, dabei aber oft gegenüber den staatlich getragenen Schulen benachteiligt würden.
„Durch die IW-Studie sehen wir uns einmal mehr in unserer Forderung nach besseren Rahmenbe-dingungen für Privatschulen bestätigt“, kommentiert VDP-Bundesgeschäftsführer Christian Lucas die Ergebnisse Kleins. „Privatschulen sind wie staatliche Schulen ein integraler Bestandteil des öffentlichen Schulwesens. Sie bieten alternative Profile und innovative pädagogische Konzepten und sorgen so für die bildungspolitisch dringend gebotene Vielfalt im Bildungswesen.“ Diese Aufgabe könnten die Schulen aber nur erfüllen, wenn sie dafür die nötigen Freiräume und eine ausreichende finanzielle Unterstützung erhielten, so Lucas: „Dies ist leider in den meisten Bundes-ländern noch nicht der Fall.“
Klein kommt in seiner Untersuchung zu dem Schluss, dass Schulen in freier Trägerschaft bei der Abiturientenquote oder bei der Lesekompetenz besser abschnitten als vergleichbare staatliche Schulen. Gleichzeitig erhielten sie aber im Schnitt rund 2.800 Euro weniger Mittel vom Staat. „Die Folge dieser Unterfinanzierung sind zum Teil überhöhte Schulgelder und eine Selbstausbeu-tung der Privatschulen, die die fehlenden Mittel durch Mehrarbeit ihrer Mitarbeiter, durch Spar-maßnahmen bei der Ausstattung und durch Eigenleistungen der Eltern versuchen auszugleichen“, erläutert der VDP-Geschäftsführer das sich daraus ergebende Dilemma. Der VDP fordert daher die Länder auf, die Rahmenbedingungen für Schulen in freier Trägerschaft so zu verbessern, dass endlich ein fairer Wettbewerb mit den staatlichen Schulen möglich wird. Lucas: „Von diesem Wettbewerb profitiert auch das staatliche Schulwesen, das immer wieder erfolgreiche Beispiele aus dem privaten Schulbereich übernommen hat, wie zum Beispiel den gemeinsamen Unterricht von Jungen und Mädchen oder, ganz aktuell, die Ganztagsschule.“
Die komplette Pressemappe zur Studie des IW finden Sie unter folgendem Link: www.iwkoeln.de/default.aspx?p=cont&i=20032&n=Presse235&m=...
Verantwortlich für den Inhalt: Martin Kunze, Pressesprecher
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Bundesverband Deutscher Privatschulen e.V. (VDP)
Pressesprecher
Darmstädter Landstr. 85a
60 598 Frankfurt am Main
Tel.: 0 69 / 60 91 89 - 0
Fax: 0 69 / 60 91 89 - 10
www.privatschulen.de
Der Bundesverband Deutscher Privatschulen e.V. vertritt freie Bildungseinrichtungen im allge-mein bildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im ter-tiären Bereich (Fach-/Hochschulsektor). Der 1901 gegründete Verband bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Zusammen mit den beiden konfessio-nellen Privatschulverbänden, dem Bund der freien Waldorfschulen und der Vereinigung Deut-scher Landerziehungsheime bildet der VDP die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen.
News-ID: 123271 • Views: 1370
Schlagwörter
Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:
Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.
Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr
© 2004-2012 openPR | Impressum



