01.03.2007 - 12:19 - Logistik & Transport
Spatenstich für Verkehrsexplosion: Wirtschaftliche Schaden für Wien ist groß
Pressemitteilung von: EUROPATICKER Umweltruf
Dieselben Politiker, die heute freudig zur A5-Spatenstichfeier geeilt sind, werden sich in nicht einmal zehn Jahren wundern, warum die Nahversorgung in Floridsdorf gestorben sein wird. Bei Gerasdorf ist ein riesiges Einkaufszentrum geplant, das nur darauf wartet, dass ihm die Nordautobahn viele Kunden aus Wien und Niederösterreich bringt.
Weniger Kaufkraft, mehr Verkehr
Selbst der ehemalige Chef der Wiener Wirtschaftskammer, Walter Nettig, warnte vor einigen Jahren in einem Zeitungsartikel davor, dass dieses Shoppingcenter der Wiener Wirtschaft schweren Schaden zufügen wird. Die Umlandgemeinden - darunter Wien - müssen Kaufkraftabfluss und zusätzlichen Verkehr ertragen. Ich verstehe nicht, warum Bürgermeister Häupl diese einfachen Zusammenhänge nicht verstehen will und sich nicht gegen die Nordautobahn gewehrt hat, sondern diese sogar noch begrüßt.
Abgesehen von den wirtschaftlichen Nachteilen bedeutet die Nordautobahn für Wien auch eine verkehrspolitische Katastrophe. Die Planungsgemeinschaft Ost hat 2002 die Verkehrsentwicklung entlang der Brünner Straße prognostiziert. Ohne Autobahn sollen 2015 rund 23.000 Autos täglich die Stadtgrenze queren, mit dem Bau der Nordautobahn aber 48.900. Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten. Diese Erkenntnis wird leider auch die Nordautobahn ein weiteres Mal beweisen. Es ist traurig, dass dies abermals auf Kosten der Wiener Bevölkerung geht.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Ein Service der:
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Blumenstr. 11 D-39291 Möser Telefon: 039222 4125, Telefax: 039222 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 7. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen wir Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Wir unterliegen dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt. Verantwortlich im Sinne des Presserechtes ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.
Weniger Kaufkraft, mehr Verkehr
Selbst der ehemalige Chef der Wiener Wirtschaftskammer, Walter Nettig, warnte vor einigen Jahren in einem Zeitungsartikel davor, dass dieses Shoppingcenter der Wiener Wirtschaft schweren Schaden zufügen wird. Die Umlandgemeinden - darunter Wien - müssen Kaufkraftabfluss und zusätzlichen Verkehr ertragen. Ich verstehe nicht, warum Bürgermeister Häupl diese einfachen Zusammenhänge nicht verstehen will und sich nicht gegen die Nordautobahn gewehrt hat, sondern diese sogar noch begrüßt.
Abgesehen von den wirtschaftlichen Nachteilen bedeutet die Nordautobahn für Wien auch eine verkehrspolitische Katastrophe. Die Planungsgemeinschaft Ost hat 2002 die Verkehrsentwicklung entlang der Brünner Straße prognostiziert. Ohne Autobahn sollen 2015 rund 23.000 Autos täglich die Stadtgrenze queren, mit dem Bau der Nordautobahn aber 48.900. Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten. Diese Erkenntnis wird leider auch die Nordautobahn ein weiteres Mal beweisen. Es ist traurig, dass dies abermals auf Kosten der Wiener Bevölkerung geht.
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