Neue Studie von ECA International: Unternehmen setzen mehr denn je auf Mobilität und Mitarbeiterentsendungen

Pressemitteilung von: ECA International / PR Agentur: Dr. Haffa & Partner Public Relations GmbH
Wachstum in den letzten drei Jahren – Entsendungen nehmen weiter zu - Neue Entsendungsformen gewinnen an Bedeutung - Starker Zuwachs von Auslandseinsätzen bei Finanzdienstleistern, in der Bauindustrie, dem Bergbau und bei Dienstleistern

London, 26. Februar 2007. Unternehmen entsenden heute mehr Mitarbeiter ins Ausland als je zuvor. Dies geht aus der neuen Expatriate-Management-Studie „Trends in Managing Mobility 2007“ von ECA International hervor. Die weltgrößte Mitgliederorganisation für HR-Professionals hat in der alle zwei Jahre durchgeführten Studie den Status quo von internationalen Entsendungen untersucht und aktuelle Trends unter die Lupe genommen. Dafür befragte ECA International weltweit über 270 Unternehmen aus allen Branchen und jeder Größe.

Der neuen Trendstudie von ECA International zufolge haben 72 Prozent der befragten Unternehmen die Zahl ihrer internationalen Entsendungen in den letzten drei Jahren ausgebaut. Zwei Drittel wiederum erwarten ein weiteres Wachstum in den kommenden drei Jahren – und zwar weltweit. Die beliebtesten Entsendungs- und Einsatzregionen sind der asiatisch-pazifische Raum, Europa und Nordamerika. Nach Branchengesichtspunkten erwarten Unternehmen aus Bauindustrie, Bergbau und dem Dienstleistungssektor sowie Finanzdienstleister den stärksten Zuwachs an Entsendungen.

Aus der Studie geht zudem hervor, dass Langzeitentsendungen im Vergleich zu anderen Entsendungsformen rückläufig sind: Unternehmen setzen heute verstärkt auf Kurzzeitentsendungen, die weniger als ein Jahr dauern, oder sie lassen ihre Mitarbeiter zwischen Heimat und Einsatzort pendeln. 39 Prozent der Unternehmen halten Kurzzeitentsendungen, 32 Prozent Pendlereinsätze für Erfolg versprechender als traditionelle Langzeitentsendungen. Für diese neuen Entsendungsformen sprechen unter anderem klarer definierte Ziele, regelmäßiger Kontakt mit dem Heimatbüro und weniger familiäre Probleme.

Ebenfalls im Wandel befinden sich die Business-Ziele, die Unternehmen mit der Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland verbinden: 1996 war der Hauptgrund für eine Auslandsentsendung noch die Weitergabe von Know-how und bestimmten Fähigkeiten an lokale Mitarbeiter. Heute sind viele Unternehmen dabei, neue Märkte zu erschließen und auszubauen – und folgerichtig ist die zentrale Aufgabe von Expatriates die Leitung der Geschäfte am Einsatzort. Dies ist heute für 82 Prozent der Unternehmen sehr wichtig, 1996 waren es 56 Prozent. Unternehmerische und finanzielle Kontrolle ist heute außerdem entscheidender als noch in vorangegangenen Studien – wohl eine Reaktion auf die Sarbanes-Oxley-Bilanzierungsregeln.

Frauen auf dem Vormarsch

Der Anteil der ins Ausland entsendeten Frauen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Waren 1996 nur sechs Prozent der Expatriates weiblich, so sind es heute bereits 20 Prozent. Dabei bemüht sich ein Fünftel der befragten Unternehmen explizit darum, den Anteil von Frauen in diesem Bereich zu steigern. Dafür bieten sie unter anderem die Möglichkeit von Kurzzeitentsendungen und Pendlereinsätzen an – auch ein Grund für die steigende Beliebtheit dieser Entsendungstypen. Es ist zu erwarten, dass der Anteil der Frauen hier in den nächsten Jahren weiter ansteigt.

Warum scheitern Entsendungen?

Scheitern Entsendungen, dann sind in 41 Prozent der Fälle familiäre Gründe, besonders die Karriere des Partners, dafür verantwortlich. Bei 31 Prozent der fehlgeschlagenen Entsendungen stellt sich heraus, dass der Expatriate nicht geeignet war. Dabei testen nur 25 Prozent der befragten Unternehmen im Vorfeld von Entsendungen neben „harten“ Faktoren auch „weiche“ Skills der Kandidaten. Dabei machen besonders die Fähigkeiten, die über die reine Fachkompetenz hinausgehen, den Erfolg von Entsendungen aus.

Repatriation – Wiedereingliederung

Nur vier Prozent der befragten Unternehmen planen die Rückkehr des Entsendeten bereits vor seiner Abreise an den Einsatzort. Knapp die Hälfte der Unternehmen beschäftigt sich während des Auslandseinsatzes mit der Wiedereingliederung und der weiteren Karriereplanung des Expatriates. Hier wird deutlich, dass sich ständig verändernde Rahmenbedingungen im geschäftlichen Umfeld eine vorausschauende Planung erschweren.

Die befragten Unternehmen berichten, dass heute weniger Expatriates nach ihrer Rückkehr den Arbeitgeber wechseln als noch vor einigen Jahren. Um Mitarbeiter hier an das Unternehmen zu binden, ist es sinnvoll, ihnen nach Rückkehr in die Heimat Einsatzmöglichkeiten zu präsentieren, bei denen sie ihre im Ausland erworbenen Fähigkeiten einsetzen können.

Die Studie „Trends in Managing Mobility“ von ECA International kostet 545 Euro für ECA-Mitglieder und 655 für Nichtmitglieder. Interessenten wenden sich an Mira Pathak, ECA International. E-Mail: ; Telefon: +44 (0) 20 73 51 5000.

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Über die Studie „Trends in Managing Mobility“ von ECA International
Die Studie „Trends in Managing Mobility“ von ECA International wird alle zwei Jahre durchgeführt und untersucht aktuelle Trends beim Management von internationalen Mitarbeiterentsendungen. Für die Studie befragt ECA International internationale Unternehmen zu allen Phasen der Mitarbeiterentsendung – von der Auswahl des richtigen Mitarbeiters über den Erfolg der Entsendung bis hin zur Wiedereingliederung des Expatriates. An der diesjährigen Studie nahmen über 270 Unternehmen aus aller Welt und aller Branchen und Größe teil.

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Weitere Informationen:

ECA International
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15 Britten Street
London SW3 3TY
Fon: +44 (0)20 7351-5000
Fax: +44 (0) 20 7351-9396

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ECA International ist die weltweit größte Mitgliederorganisation für HR-Professionals.
Der Anbieter von Daten und Lösungen für Expatriate Management stellt seinen Mitgliedern alle notwendigen Daten und Services für das Entsenden und das Betreuen von Mitarbeitern im Ausland zur Verfügung.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Auf Basis von Datenerhebungen unter seinen Mitgliedern erfasst ECA International sämtliche Informationen, die HR-Manager brauchen, um im Ausland beschäftigte Mitarbeiter optimal zu betreuen: zum Beispiel Details zur am Standort üblichen Gehaltsstruktur, zu Lebenshaltungskosten, Steuern oder zu Lebensbedingungen. Diese Daten sind für die Mitglieder online jederzeit strukturiert abrufbar. Darüber hinaus hat ECA International vielfältige Software-Produkte und Consulting-Services für das Management internationaler HR-Prozesse im Portfolio.

ECA International wurde 1971 von mehreren international agierenden Unternehmen mit dem Ziel gegründet, gegenseitig HR-relevante Informationen auszutauschen. Zu den Gesellschaftern von ECA International gehören unter anderem Deutsche Bank, Robert Bosch, Fujitsu Services, Heineken, Philips, Rolls-Royce und Unilever.

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