Geschäfte im Ausland: Unbedingt erst um den heißen Brei reden

Pressemitteilung von: scrivo PublicRelations / PR Agentur: scrivo PublicRelations
Deutsche Manager kommen zu schnell zur Sache – Business Knigge international

(München, 26. Februar 2007) Ratgebern und Seminaren zum Trotz: Die Small-Talk-Mentalität und Beziehungsorientiertheit vieler ausländischer Geschäftspartner bereiten Geschäftsleuten aus Deutschland weiterhin große Schwierigkeiten. „Für viele Geschäftsleute aus Deutschland zählt nur der Geschäftsabschluss“, sagt Kai Oppel, Autor des Buches „Business Knigge international“. Sie empfinden die Kontaktanbahnung oftmals als Reden um den heißen Brei.

Dabei verkennen sie, wie wichtig es für Geschäftspartner aus Spanien, Indien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten ist, vor dem eigentlichen Geschäft das Gegenüber kennen zu lernen. Für den im Rudolf Haufe Verlag erschienenen Titel sprach Oppel mit mehr als 30 Managern, interkulturellen Trainerin und Außenhandelsexperten.

Tipp: Eine lockere Unterhaltung über Hobbys, Gemeinsamkeiten oder Kultur eignet sich als Gesprächseinstieg in Geschäftsverhandlungen. Findet ein Geschäftsessen statt, sollte das Geschäftliche in Ländern wie Spanien, Frankreich oder Italien nicht gleich mit der Vorspeise serviert werden – sondern eher zum Ende des Hauptganges oder zum Dessert.

„Ausländische Geschäftspartner möchten wissen, mit wem sie es zu tun haben und wie ernst jemand das Geschäft nimmt“, erklärt Oppel den historischen Hintergrund dieses Verhaltensunterschiedes. Waren die ersten Treffen erfolgreich, folgt im Idealfall die Beziehungspflege. „Ein Anruf ohne Geschäftshintergrund kurz vor einem Feiertag, ein kleines Präsent oder regelmäßige gegenseitige Treffen sind unabdingbar für den Aufbau einer erfolgreichen Geschäftsbeziehung.“ Selbst eine Postkarte ist in Zeiten des Emailverkehrs eine schöne Geste. „Gerade weil solche Aktionen jedoch selten sofort zu mehr Umsatz führen, werden sie von einigen Geschäftspartnern aus Deutschland als überflüssig oder nutzlos angesehen“, bemängelt Oppel.

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"Business Knigge international - Der Schnellkurs", Kai Oppel, Rudolf
Haufe Verlag, Freiburg 2006 Buch, 192 Seiten, 19,80 Euro ISBN:
3-448-07526-4 ISBN 978-3-448-07526-7 Bestell-Nr. E00076

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Über das Buch "Business Knigge international":
Auf knapp 200 Seiten beleuchtet der Autor für elf Länder typische Besonderheiten im Geschäftsalltag und geht auf häufige Missverständnisse und Fehlinterpretationen ein. Bei der Auswahl der Länder orientiert sich das Werk einerseits an den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands - wie Frankreich, England oder Spanien. Andererseits erfahren Studenten, Expatriates und Führungskräfte, wie sie sich in aufstrebenden Märkten wie Indien, China oder Russland kniggegerecht bewegen. Trainings- und Schnellkurse helfen dem Leser, sich gezielt auf den Geschäftsaufenthalt in einem Land vorzubereiten.

Rezensionen:
Die Zeit - Jobbrief 01/2007: Und so bietet Kai Oppel keinen Katalog von starren Regel, sondern viele hilfreiche Hinweise, die er in Gesprächen mit mehr als dreißig Kniggeexperten, Managern und Unternehmensberatern im Ausland gesammelt hat.

Hamburger Abendblatt, 20. Januar 2007, "Buch der Woche": Die sechs Lektionen des Buches sind übersichtlich gestaltet, amüsant geschrieben und mit vielen Praxisbeispielen ausgestattet. Da fällt die Orientierung leicht. Der Autor erteilt kompetent Rat, ohne besserwisserisch zu werden (eine Untugend nicht nur in Geschäftskreisen).

Berliner Morgenpost, 21. Januar 2007: Dabei ebnet interkulturelles Know-how, wie Kai Oppel es in seinem Schnellkurs "Business Knigge International" (Haufe Verlag, 19,80) zusammenfasst, nicht nur im Ausland den Weg zu erfolgreichen Geschäften.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

getabstract.de, Oktober 2006: Oppel öffnet dem Leser die Augen, wie sehr die Gepflogenheiten schon innerhalb Europas voneinander abweichen - ganz zu schweigen von Kulturen wie China, den Arabischen Emiraten oder Russland.


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