(openPR) Weltweit werden rund acht Millionen Mal jährlich Menschen für einen operativen Eingriff in den künstlichen Schlaf versetzt. Viele Patienten haben mehr Angst vor der Narkose als vor der eigentlichen Operation. Sie haben Angst davor, dass etwas schief läuft, man während der Operation plötzlich wach wird oder nachher vielleicht gar nicht mehr.
Immer mehr operative Eingriffe werden heute ambulant vorgenommen. Sie sind nicht nur kostengünstiger als stationär durchgeführte, sie ersparen dem Patienten auch einen längeren Krankenhausaufenthalt. Ein großer Vorteil gerade für Kinder, die das gewohnte und vertraute Umfeld der Familie nur für kurze Zeit verlassen müssen. Oder für Personen für die aus beruflichen oder privaten Gründen, weil sie beispielsweise kleine Kinder betreuen, ein längerer Krankenhausaufenthalt nur schwer möglich ist.
Prof. Dr. Klaus Lewandowski, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Schmerztherapie am Elisabeth-Krankenhaus Essen, kennt diese Ängste und Sorgen. Jährlich werden in seiner Abteilung rund 8.000 Narkosen durchgeführt, etwa 3.000 davon bei ambulanten Eingriffen. Er weist darauf hin, dass die Entscheidung, welches Narkoseverfahren letztendlich gewählt wird, von der geplanten Operation abhängt .
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