22.02.2007 - 09:43 - Industrie, Bau & Immobilien
Direktpressen von optischen Glaslinsen - CERATIZIT nimmt am EU-Projekt „Production 4µ“ teil
Pressemitteilung von: CERATIZIT S.A. / PR Agentur: ofischer communication
CERATIZIT S. A., Mamer, Luxemburg (Zentrale und Stammwerk), und Reutte, Österreich (Stammwerk), Februar 2007. Was haben Digitalkameras, Handykameras, Nachtsichtgeräte, die Automobilindustrie und die Medizintechnik gemeinsam? Sie benötigen alle eine optische Funktionsfläche, die Linse. Im Rahmen des EU-Projekts „Production 4µ“ hilft CERATIZIT den OEM, Original Equipment Manufacturers (Originalausrüstungshersteller) von Glaslinsen, Kosten zu senken. Weg von der mehrschrittigen Handbearbeitung, hin zum Zeit sparenden Abformen mit Präzisionsblankpressen.
Für die von den Produzenten von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) geforderten hochwertigen Linsen wird vielfach auch heute noch zunächst Glas in Stangen hergestellt und dieses anschließend in Stücke gesägt. Auf dem Weg zur fertigen Linse müssen die einzelnen Glasstücke dann noch geschliffen und poliert werden. Ein äußerst aufwändiges und kostspieliges Procedere.
Ihren Beitrag zum EU-Projekt „Production 4µ“ leistet CERATIZIT mit Werkzeugsätzen aus Hartmetall zum so genannten Präzisionsblankpressen. Mit ihnen lassen sich Glaslinsen direkt abformen. Dabei werden Glasvorformen, so genannte Gobs, in Ober- und Unterformen (Presstempel) aus Hartmetall gelegt und unter Schutzgasatmosphäre auf bis zu 700°C erhitzt. Dabei wird das Glas zäh und verformbar. Die Linsenkontur wird nun durch die Form des Hartmetallwerkzeugs bzw. Presstempels auf das Glas übertragen. Nach dem Abkühlen ist die Linse ohne jede weitere Nachbearbeitung einsatzfertig. Das spart Zeit und Geld.
Nano-Hartmetall für höchste Ansprüche
Dr. Michael Dröschel, Entwicklungsingenieur, Industrieanwendungen Verschleiß am CERATIZIT Standort Reutte, weiß: „Einer der Gründe für die Entwicklung eines solchen Verfahrens ist die ständig wachsende Nachfrage nach hochwertigen Glaslinsen für die IKT. Früher hatten beispielsweise Handykameras eine sehr geringe Auflösung. Die Anforderungen an die optische Linse waren nicht sehr hoch, so dass eine Linse aus Kunststoff ausreichte. Wegen der hervorragenden optischen Eigenschaften von Glas und den immer komplexer werdenden Linsengeometrien wird bei optischen Präzisionsbauteilen der bisher verwendete Kunststoff mehr und mehr durch Glas ersetzt. Nur so kann die vom Endverbraucher geforderte höhere Auflösung der Bilder erreicht werden.“
Um das Abformverfahren überhaupt anwenden zu können, muss das Hartmetall höchsten Anforderungen genügen. „Die Mikrostruktur des Hartmetalls muss innerhalb des gesamten Bauteils homogen sein. „Damit die optischen Anforderungen zum Präzisionsblankpressen (mit Rauhigkeiten
ofischer communication
Oliver Fischer
Rosenweg 12
D-53225 Bonn
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Hartmetallexperte CERATIZIT steht für „hard material matters“
CERATIZIT S.A. – 2002 hervorgegangen aus der Fusion der Unternehmen CERAMETAL und Plansee Tizit – ist Pionier und Global Player für anspruchsvolle Hartstofflösungen. Das Unternehmen operiert von Mamer in Luxemburg aus. In ausgewählten Industriebereichen ist die 50-prozentige Tochter der Plansee Gruppe Weltmarktführer für einzigartige, konsequent innovative Hartstoffprodukte für Verschleißschutz und Zerspanung. Davon profitieren Kunden u.a. aus der Automobilindustrie, dem Maschinenbau, der Petroindustrie, der Medizintechnik, der Elektronik und dem Werkzeug- und Formenbau. 400 aktive Patente besitzt CERATIZIT weltweit. Im Jahr 2006 erreichte das Unternehmen ein Umsatzvolumen von 540 Mio. Euro und beschäftigte 4.000 Mitarbeiter.
Für die von den Produzenten von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) geforderten hochwertigen Linsen wird vielfach auch heute noch zunächst Glas in Stangen hergestellt und dieses anschließend in Stücke gesägt. Auf dem Weg zur fertigen Linse müssen die einzelnen Glasstücke dann noch geschliffen und poliert werden. Ein äußerst aufwändiges und kostspieliges Procedere.
Ihren Beitrag zum EU-Projekt „Production 4µ“ leistet CERATIZIT mit Werkzeugsätzen aus Hartmetall zum so genannten Präzisionsblankpressen. Mit ihnen lassen sich Glaslinsen direkt abformen. Dabei werden Glasvorformen, so genannte Gobs, in Ober- und Unterformen (Presstempel) aus Hartmetall gelegt und unter Schutzgasatmosphäre auf bis zu 700°C erhitzt. Dabei wird das Glas zäh und verformbar. Die Linsenkontur wird nun durch die Form des Hartmetallwerkzeugs bzw. Presstempels auf das Glas übertragen. Nach dem Abkühlen ist die Linse ohne jede weitere Nachbearbeitung einsatzfertig. Das spart Zeit und Geld.
Nano-Hartmetall für höchste Ansprüche
Dr. Michael Dröschel, Entwicklungsingenieur, Industrieanwendungen Verschleiß am CERATIZIT Standort Reutte, weiß: „Einer der Gründe für die Entwicklung eines solchen Verfahrens ist die ständig wachsende Nachfrage nach hochwertigen Glaslinsen für die IKT. Früher hatten beispielsweise Handykameras eine sehr geringe Auflösung. Die Anforderungen an die optische Linse waren nicht sehr hoch, so dass eine Linse aus Kunststoff ausreichte. Wegen der hervorragenden optischen Eigenschaften von Glas und den immer komplexer werdenden Linsengeometrien wird bei optischen Präzisionsbauteilen der bisher verwendete Kunststoff mehr und mehr durch Glas ersetzt. Nur so kann die vom Endverbraucher geforderte höhere Auflösung der Bilder erreicht werden.“
Um das Abformverfahren überhaupt anwenden zu können, muss das Hartmetall höchsten Anforderungen genügen. „Die Mikrostruktur des Hartmetalls muss innerhalb des gesamten Bauteils homogen sein. „Damit die optischen Anforderungen zum Präzisionsblankpressen (mit Rauhigkeiten
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