20.02.2007 - 12:49 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Patrizia Stahl, das neue Buch blickt hinter die Kulissen von Deutschlands größter Bausparkasse
Pressemitteilung von: Patrizia Stahl
Kosten für den Leser niedrig halten und die modernen Vertriebswege nutzen, - das war der Grund, warum Patrizia Stahl ihr neues Buch bei Lulu (www.lulu.com) herausgebracht hat.
Lulu ist kein traditioneller Verlag, sondern der weltweit am stärksten wachsende Anbieter von „print on demand Büchern“. Der Kunde hat hier den Vorteil, nicht unbedingt das Buch als Druckwerk kaufen zu müssen, sondern es sich kostengünstig für 2.-Euro herunter laden zu können.
Nach Günther Wallraff`s „Ganz unten“ sind zahlreiche Bücher erschienen, die sich mit dem Staat im Staate, den Firmen und ihren eigenen Gesetzen beschäftigen. Meistens werden die Unternehmen hier von außen betrachtet und es fehlt der persönliche Bezug. Genau dieses unpersönliche Bild wollte Patrizia Stahl vermeiden. 14 Jahre lang hatte sie direkten Einblick, was hinter den Kulissen der größten deutschen Bausparkasse, der Schwäbisch Hall AG, abläuft. Über ihren Schreibtisch im Vorzimmer gingen viele Entscheidungen, Querelen und Intrigen. Letztendlich war sie doch nur Betroffene als Ehefrau eines Bezirksdirektors, der teilweise in kindlicher Naivität dem Traum vom Bausparen hinterherlief.
Nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen sichtete sie ihre ordnerdicke Sammlung von Dokumenten, Protokollen und Tonbandmitschnitten. Im Jahr 2004 machte sie sich ans Werk 14 Jahre Streben nach Macht aufzuarbeiten. Herausgekommen ist ein Buch, welches aus ihrer persönlichen Sicht die Ereignisse bei Deutschlands Vorzeigebausparkasse schonungslos aufdeckt und kommentiert.
Wer sollte sich nun für dieses „Tagebuch einer Vorzimmersekretärin“ interessieren? Es werden natürlich primär Diejenigen sein, die ebenfalls in dem System von 6000 freien Handelsvertretern, 4000 Verwaltungsangestellten und 140.000 Zuträgern in den Genossenschaftsbanken stecken. Wer sich generell für Firmen und ihre Mechanismen in unserer shareholder-value Gesellschaft interessiert, die „Nieten in Nadelstreifen“ oder den „Deutschland Clan“ im Regal stehen hat, - der liegt bei Patrizia Stahl richtig.
Die Geschichte ist einfach gestrickt. Es ist die Betrachtung der Unternehmensentscheidungen über 14 Jahre und die Entwicklung der Firma von einer kleinen familiären Bausparkasse zu einem knallharten Profitsystem aus Sicht eines Mitarbeiters, der in dem System aufsteigt, bis er nicht mehr so will, wie die Großen es gerne hätten.
Wer nun eine Abrechnung aus Rachegelüsten oder ähnliches erwartet, wird enttäuscht. Die ideale Position, mitten im Räderwerk bringt natürlich persönliche Empfindungen mit sich, hauptsächlich geht es jedoch um Fakten in der Außendarstellung des Unternehmens, die direkt mit ihrer internen Wirklichkeit konfrontiert werden. Hier unterscheidet sich die nach eigenen Angaben größte deutsche Bausparkasse nicht von den Darstellungen einer Fernsehserie wie „Verliebt in Berlin“ oder „GZSZ“,- nur dass es hier wirklich geschieht. Vom Größenwahn, immer die Größten und Besten zu sein (und das geht nur, weil die viel größere LBS Bausparkasse statistisch nach ihren Landesbezirken auseinandergerechnet wird), bis zum kleinkarierten Adresshandel zwischen Innen – und Außendienst reicht die Palette. Man erfährt, wie Bankvorstände mit fünfstelligen Beträgen für eine Weihnachtsfeier geschmiert werden (wie können 7 Leute an einem Abend 15.000.-Euro aufessen ??), wie Seilschaften zum Machterhalt entstehen und wie letztlich 7 Millionen Kunden als Umsatzbringer immer mehr zur Kasse gebeten werden.
Bearbeitet wird auch das Thema, warum seit 1990 so viele ehemalige Stasi Mitarbeiter Unterschlupf bei den ostdeutschen Genossenschaftsbanken und der dortigen Landesdirektion der Bausparkasse fanden.
Aus den Fingern gesogen hat sich die Autorin das Ganze allerdings nicht. Jede Aussage, jede Behauptung und jede Geschichte hat einen original Schriftverkehr, ein Tagungsprotokoll oder eine angefertigte Tonbandaufzeichnung als Grundlage. Dieses ist wohl auch der Grund, warum die Schwäbisch Hall AG, obwohl ihr der Entwurf des Buches durch Indiskretion eines vermeintlichen Vertrauten bereits vor einem Jahr vorgelegen hat, bis heute nicht reagiert.
Besonders lesenswert ist das interne Ausarbeiten von Statistiken, die regelmäßig in bunten Bulletins an die Presse gegeben werden und oft nicht mit der realen Wirklichkeit übereinstimmen. Ist das Jahresgeschäft in den neuen Bundesländern kräftig eingebrochen, lautet die Pressemitteilung halt „Schwäbisch Hall – Marktführer in den neuen Bundesländern seit 1990“, nachdem man einfach alle Verträge aus 10 Jahren aufaddiert hat. Auch kommt es schon einmal vor, dass Verträge aus dem Folgejanuar noch für den Dezember in die Geschäftszahlen aufgenommen werden, um das Ergebnis zu schönen.
Die Macht, die hinter diesem System steckt, bleibt dem normalen Betrachter stets verborgen. Dafür sorgt ein ausgefeiltes Kommunikationssystem bis in höchste Regierungskreise, um das Unternehmen immer gut positionieren zu können. So wird mit allen Mitteln versucht, die Firma aus negativen Schlagzeilen heraus zu halten, was bisher auch immer gelungen ist. Was hinter den roten Steinen (dem Firmenlogo der Bausparkasse) geschieht, dringt nie nach außen. - Bis jetzt, wo Patrizia Stahl sich des Themas angenommen hat.
Pressekontakt zur Autorin :

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Patrizia Stahl
Kaiser-Friedrich-Straße 4
47169 Duisburg
Kontakt : Frau Stahl
Pressekontakt
Zur Autorin :
Patrizia Stahl wurde 1960 in der damaligen DDR geboren. Sie studierte Betriebswirtschaft und Agrarökonomie. Bis 1991 war sie Vorstand einer Genossenschaftsbank in den neuen Bundesländern. Nach mehreren Stationen in Führungsfunktion bei mittelständischen Betrieben und dem Aufbau einer eigenen Firma, kehrte sie als Referentin in das Büro der Bezirksdirektion Nordwestbrandenburg ein und unterstützte ihren Ehemann, der dort als Bezirksdirektor arbeitete. Patrizia Stahl lebt heute mit ihrem Mann und ihrem 11 jährigen Sohn in Duisburg Marxloh.
Lulu ist kein traditioneller Verlag, sondern der weltweit am stärksten wachsende Anbieter von „print on demand Büchern“. Der Kunde hat hier den Vorteil, nicht unbedingt das Buch als Druckwerk kaufen zu müssen, sondern es sich kostengünstig für 2.-Euro herunter laden zu können.
Nach Günther Wallraff`s „Ganz unten“ sind zahlreiche Bücher erschienen, die sich mit dem Staat im Staate, den Firmen und ihren eigenen Gesetzen beschäftigen. Meistens werden die Unternehmen hier von außen betrachtet und es fehlt der persönliche Bezug. Genau dieses unpersönliche Bild wollte Patrizia Stahl vermeiden. 14 Jahre lang hatte sie direkten Einblick, was hinter den Kulissen der größten deutschen Bausparkasse, der Schwäbisch Hall AG, abläuft. Über ihren Schreibtisch im Vorzimmer gingen viele Entscheidungen, Querelen und Intrigen. Letztendlich war sie doch nur Betroffene als Ehefrau eines Bezirksdirektors, der teilweise in kindlicher Naivität dem Traum vom Bausparen hinterherlief.
Nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen sichtete sie ihre ordnerdicke Sammlung von Dokumenten, Protokollen und Tonbandmitschnitten. Im Jahr 2004 machte sie sich ans Werk 14 Jahre Streben nach Macht aufzuarbeiten. Herausgekommen ist ein Buch, welches aus ihrer persönlichen Sicht die Ereignisse bei Deutschlands Vorzeigebausparkasse schonungslos aufdeckt und kommentiert.
Wer sollte sich nun für dieses „Tagebuch einer Vorzimmersekretärin“ interessieren? Es werden natürlich primär Diejenigen sein, die ebenfalls in dem System von 6000 freien Handelsvertretern, 4000 Verwaltungsangestellten und 140.000 Zuträgern in den Genossenschaftsbanken stecken. Wer sich generell für Firmen und ihre Mechanismen in unserer shareholder-value Gesellschaft interessiert, die „Nieten in Nadelstreifen“ oder den „Deutschland Clan“ im Regal stehen hat, - der liegt bei Patrizia Stahl richtig.
Die Geschichte ist einfach gestrickt. Es ist die Betrachtung der Unternehmensentscheidungen über 14 Jahre und die Entwicklung der Firma von einer kleinen familiären Bausparkasse zu einem knallharten Profitsystem aus Sicht eines Mitarbeiters, der in dem System aufsteigt, bis er nicht mehr so will, wie die Großen es gerne hätten.
Wer nun eine Abrechnung aus Rachegelüsten oder ähnliches erwartet, wird enttäuscht. Die ideale Position, mitten im Räderwerk bringt natürlich persönliche Empfindungen mit sich, hauptsächlich geht es jedoch um Fakten in der Außendarstellung des Unternehmens, die direkt mit ihrer internen Wirklichkeit konfrontiert werden. Hier unterscheidet sich die nach eigenen Angaben größte deutsche Bausparkasse nicht von den Darstellungen einer Fernsehserie wie „Verliebt in Berlin“ oder „GZSZ“,- nur dass es hier wirklich geschieht. Vom Größenwahn, immer die Größten und Besten zu sein (und das geht nur, weil die viel größere LBS Bausparkasse statistisch nach ihren Landesbezirken auseinandergerechnet wird), bis zum kleinkarierten Adresshandel zwischen Innen – und Außendienst reicht die Palette. Man erfährt, wie Bankvorstände mit fünfstelligen Beträgen für eine Weihnachtsfeier geschmiert werden (wie können 7 Leute an einem Abend 15.000.-Euro aufessen ??), wie Seilschaften zum Machterhalt entstehen und wie letztlich 7 Millionen Kunden als Umsatzbringer immer mehr zur Kasse gebeten werden.
Bearbeitet wird auch das Thema, warum seit 1990 so viele ehemalige Stasi Mitarbeiter Unterschlupf bei den ostdeutschen Genossenschaftsbanken und der dortigen Landesdirektion der Bausparkasse fanden.
Aus den Fingern gesogen hat sich die Autorin das Ganze allerdings nicht. Jede Aussage, jede Behauptung und jede Geschichte hat einen original Schriftverkehr, ein Tagungsprotokoll oder eine angefertigte Tonbandaufzeichnung als Grundlage. Dieses ist wohl auch der Grund, warum die Schwäbisch Hall AG, obwohl ihr der Entwurf des Buches durch Indiskretion eines vermeintlichen Vertrauten bereits vor einem Jahr vorgelegen hat, bis heute nicht reagiert.
Besonders lesenswert ist das interne Ausarbeiten von Statistiken, die regelmäßig in bunten Bulletins an die Presse gegeben werden und oft nicht mit der realen Wirklichkeit übereinstimmen. Ist das Jahresgeschäft in den neuen Bundesländern kräftig eingebrochen, lautet die Pressemitteilung halt „Schwäbisch Hall – Marktführer in den neuen Bundesländern seit 1990“, nachdem man einfach alle Verträge aus 10 Jahren aufaddiert hat. Auch kommt es schon einmal vor, dass Verträge aus dem Folgejanuar noch für den Dezember in die Geschäftszahlen aufgenommen werden, um das Ergebnis zu schönen.
Die Macht, die hinter diesem System steckt, bleibt dem normalen Betrachter stets verborgen. Dafür sorgt ein ausgefeiltes Kommunikationssystem bis in höchste Regierungskreise, um das Unternehmen immer gut positionieren zu können. So wird mit allen Mitteln versucht, die Firma aus negativen Schlagzeilen heraus zu halten, was bisher auch immer gelungen ist. Was hinter den roten Steinen (dem Firmenlogo der Bausparkasse) geschieht, dringt nie nach außen. - Bis jetzt, wo Patrizia Stahl sich des Themas angenommen hat.
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Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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47169 Duisburg
Kontakt : Frau Stahl
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Patrizia Stahl wurde 1960 in der damaligen DDR geboren. Sie studierte Betriebswirtschaft und Agrarökonomie. Bis 1991 war sie Vorstand einer Genossenschaftsbank in den neuen Bundesländern. Nach mehreren Stationen in Führungsfunktion bei mittelständischen Betrieben und dem Aufbau einer eigenen Firma, kehrte sie als Referentin in das Büro der Bezirksdirektion Nordwestbrandenburg ein und unterstützte ihren Ehemann, der dort als Bezirksdirektor arbeitete. Patrizia Stahl lebt heute mit ihrem Mann und ihrem 11 jährigen Sohn in Duisburg Marxloh.
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