05.02.2007 - 08:42 - Politik, Recht & Gesellschaft

JuLis Hessen: Lehrer sollten auch Zeugnisse und Noten bekommen

Pressemitteilung von: Junge Liberale Hessen
Zum Schulhalbjahreswechsel fordern die hessischen Jungen Liberalen, dass zukünftig auch Hessens Lehrer von ihren Schülern benotet werden sollen. Der JuLi-Landesvorsitzende Lasse Becker erläutert: „Wir fordern eine Qualitätsinitiative für Hessens Schulen. Der Bildungs-TÜV der Landesregierung war lange eine Forderung der JuLis. Die Wirkung verpufft jetzt aber zu stark in den bürokratischen Wirren des Landesapparates. Nicht zuletzt deshalb ist es nötig und sinnvoll, dass die Betroffenen also die Schüler stärker gehört und an der Evaluation der Lehrer beteiligt werden.“
Die JuLis setzen sich deshalb für ein Konzept ein, bei dem die Schülerinnen und Schüler ebenfalls ihre Lehrer benoten und so auf Probleme aufmerksam machen können. „Viele Lehrer liefern gute Arbeit ab und machen sehr guten Unterricht. Aber gerade für die Lehrer, bei denen der Unterricht nicht gut ver-läuft, macht es Sinn die Schüler zu befragen. Wenn zum Beispiel jährlich ein Fragebogen ausgeteilt wird, kann man hinterher mit dem Bildungs-TÜV, aber auch im Kollegium selbst ganz gezielt zur Verbesserung der Qualität der ein-zelnen Lehrer beitragen“, so der Vorsitzender der liberalen Jugendorganisati-on Becker. Dem FDP-Nachwuchs sei zwar klar, dass die Ergebnisse dieser Evaluationsbögen immer kritisch hinterfragt werden müssten, eine Qualitäts-verbesserung sei aber sicher.
Lasse Becker schließt mit den Worten: „Wenn die CDU-Landesregierung so weiter macht, haben wir zwar in einem Jahr die „Unterrichtsgarantie ultra“, die die Schule Tag und Nacht garantiert, aber eine weiter fallende Qualität an Hessens Schulen. Die Schülerinnen und Schüler brauchen nicht immer neue Titel für Zeitgarantien, die inzwischen schon fast nach Waschmittelnamen klingen, sondern eine bessere Qualität der Schule.“

Junge Liberale Hessen
Dennis Majewski,
Pressesprecher

Moritzstraße 56
D-65185 Wiesbaden

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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