(openPR) (Dortmund). Arbeiten ohne Schutzkleidung, falsches Heben und Tragen, persönliche Probleme oder eine Aufgabe, die überfordert – Gründe, aus denen Arbeitnehmer häufig krank werden, gibt es viele. Die Vereinigte IKK und die Fleischerei-Berufsgenossenschaft (BG) haben nun einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Gemeinsam wollen sie Arbeitgeber und Beschäftigte im Fleischereihandwerk dabei unterstützen, den Ursachen für Erkrankungen auf die Spur zu kommen.
Wenn ein Mitarbeiter mehr als 42 Tage im Jahr arbeitsunfähig war, ist der Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichtet, ihn aktiv wieder einzugliedern. Bei diesem so genannten betrieblichen Eingliederungsmanagement unterstützen die Vereinigte IKK und die Fleischerei-BG die Unternehmen.
„Das Ziel ist, die Gesundheit des einzelnen Mitarbeiters dauerhaft zu stärken, ihn wieder in die Arbeitsprozesse zu integrieren und krankheitsbedingten Ausfällen vorzubeugen“, sagt Sylvia Strothotte, Pressesprecherin der Vereinigten IKK. Das kann durch Umgestalten des Arbeitsplatzes geschehen, durch ein Hebe- und Tragetraining, durch Schutzkleidung oder veränderte Arbeitszeiten.
Die Innungskrankenkasse und die Berufsgenossenschaft bieten den Arbeitgebern Informationen und – mit Einverständnis des Arbeitnehmers – Hilfestellung an. Sie weisen den Weg zu den zuständigen Behörden, die Betriebe beraten oder sogar finanziell unterstützen.
Nähere Informationen zum betrieblichen Eingliederungsmanagement und die Broschüre „Betriebliches Eingliederungsmanagement erfolgreich gestalten“ gibt es in den mehr als 100 Geschäftsstellen der Vereinigten IKK.
Weitere Hinweise für Arbeitgeber finden Sie im Internet unter www.vereinigte-ikk.de
Vereinigte IKK
Burgwall 20
44135 Dortmund
www.vereinigte-ikk.de
Fragen zum betrieblichen Eingliederungsmanagement beantworten:
Petra Lohmeier
Tel. 0 52 21 / 1 65 - 20 51
Marcus Kleinlein
Tel. 09 11 / 3 00 96 - 2 20


