19.01.2007 - 15:44 - Kunst & Kultur
Matt Magazine #1 - Releaseveranstaltung - Subscribe Now
Pressemitteilung von: Galerie Hafen+Rand Hamburg
Am Donnerstag, den 1. Februar 2007 findet in der Galerie Hafen+Rand Hamburg die Feier zur Veröffentlichung der ersten Ausgabe des Kunstmagazins "Matt" statt.
Die Bildstrecken des Magazins werden in einer Ausstellung präsentiert.
Matt Magazine ist ein Magazinprojekt von Gürsoy Dogtas in der Tradition des Fanzine.
Als klassische Kombination aus Schrift und Bild versucht Matt Magazine die illustrative Kombination der beiden Medien, zugunsten einer synästhetischen Ergänzung zu erweitern..
Einzelne, in sich abgeschlossene photographische Bildstrecken eröffnen ein Thema, welches durch Texte um eine zusätzliche Bedeutung erweitert wird. Photographie und Texte sind schwarz-weiß auf normales Kopierpapier gedruckt. Die Texte haben einen direkten Bezug zur Photographie, sind jedoch nicht in kausalem Bezug zu ihr entstanden. Das originäre Konzept des Magazins definiert sich durch den apropriierten Bezug zum Text, nicht zum Bild. Alle Photographien sind aktuell für das Magazin entstanden, während die Texte als sekundäre Objekte der Wissensspeicherung bereits in einem anderen Kontext publiziert wurden. Es sind kanonische oder abseitige Texte, die nur noch in Kopie des Originaldrucks re-publiziert werden. Die Kopien der Texte sind zudem deutlich durch einen Leser bearbeitet –Unterstreichungen und Randbemerkungen verweisen auf einen subjektivierten Zugriff. So ist es die „wechselseitige Erhellung“ von Text und Bild, von Autor und Leser und Redakteur und Rezipient, die im Zentrum der Konzeption des Magazins steht.
Die Themen des Magazins stehen in jeweils aktuellen Bezug zu gesellschaftspolitischen relevanten Themen. So beschäftigt sich Matt #1 mit der Skulptur im öffentlichen Raum, exotistischen Phantasien musealer Präsentation, Freizeit und Langeweile, sowie der unheilvollen Kombination aus Mode, Jugend, Geld und Label.
Konkret werden in der ersten Ausgabe Auszüge folgender Texte republiziert:
Clement Greenberg: Skulptur in unserer Zeit
David Bate: Fotografie und der koloniale Blick.
Charles Fourier: Theorie der vier Bewegungen und der allgemeinen Bestimmungen
Hans Blumenberg: Langeweile I und Giorgio Agamben: Tiefe Langeweile
Hans Sedlmayr: Der Tod des Lichts
Matt #2 wird sich mit der allgegenwärtigen Kontrolle und Überwachung im Öffentlichen Raum auseinandersetzen. Zudem werden in den folgenden Ausgaben Texte auf Einladung von anderen Autoren ausgewählt werden Als Vorlage dient die Bildstrecke, für die ein Text vorgeschlagen wird, der aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Bilder reagiert.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Gürsoy Dogtas - Herausgeber

www.mattmagazine.de
Gürsoy Dogtas (geb.1975) studierte sowohl an der Universität Hamburg Kunstgeschichte und Philosophie als auch bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. 2004 vertiefte er seine Studien der Fotografie am Columbia College in Chicago
Die Bildstrecken des Magazins werden in einer Ausstellung präsentiert.
Matt Magazine ist ein Magazinprojekt von Gürsoy Dogtas in der Tradition des Fanzine.
Als klassische Kombination aus Schrift und Bild versucht Matt Magazine die illustrative Kombination der beiden Medien, zugunsten einer synästhetischen Ergänzung zu erweitern..
Einzelne, in sich abgeschlossene photographische Bildstrecken eröffnen ein Thema, welches durch Texte um eine zusätzliche Bedeutung erweitert wird. Photographie und Texte sind schwarz-weiß auf normales Kopierpapier gedruckt. Die Texte haben einen direkten Bezug zur Photographie, sind jedoch nicht in kausalem Bezug zu ihr entstanden. Das originäre Konzept des Magazins definiert sich durch den apropriierten Bezug zum Text, nicht zum Bild. Alle Photographien sind aktuell für das Magazin entstanden, während die Texte als sekundäre Objekte der Wissensspeicherung bereits in einem anderen Kontext publiziert wurden. Es sind kanonische oder abseitige Texte, die nur noch in Kopie des Originaldrucks re-publiziert werden. Die Kopien der Texte sind zudem deutlich durch einen Leser bearbeitet –Unterstreichungen und Randbemerkungen verweisen auf einen subjektivierten Zugriff. So ist es die „wechselseitige Erhellung“ von Text und Bild, von Autor und Leser und Redakteur und Rezipient, die im Zentrum der Konzeption des Magazins steht.
Die Themen des Magazins stehen in jeweils aktuellen Bezug zu gesellschaftspolitischen relevanten Themen. So beschäftigt sich Matt #1 mit der Skulptur im öffentlichen Raum, exotistischen Phantasien musealer Präsentation, Freizeit und Langeweile, sowie der unheilvollen Kombination aus Mode, Jugend, Geld und Label.
Konkret werden in der ersten Ausgabe Auszüge folgender Texte republiziert:
Clement Greenberg: Skulptur in unserer Zeit
David Bate: Fotografie und der koloniale Blick.
Charles Fourier: Theorie der vier Bewegungen und der allgemeinen Bestimmungen
Hans Blumenberg: Langeweile I und Giorgio Agamben: Tiefe Langeweile
Hans Sedlmayr: Der Tod des Lichts
Matt #2 wird sich mit der allgegenwärtigen Kontrolle und Überwachung im Öffentlichen Raum auseinandersetzen. Zudem werden in den folgenden Ausgaben Texte auf Einladung von anderen Autoren ausgewählt werden Als Vorlage dient die Bildstrecke, für die ein Text vorgeschlagen wird, der aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Bilder reagiert.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Gürsoy Dogtas (geb.1975) studierte sowohl an der Universität Hamburg Kunstgeschichte und Philosophie als auch bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. 2004 vertiefte er seine Studien der Fotografie am Columbia College in Chicago
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