(openPR) Wachstumshormon (Somatropin) spielt eine entscheidende Rolle bei der gesamten körperlichen Entwicklung von Kindern. Bei einem Mangel dieses körpereigenen Stoffes hilft eine Therapie, bei der das fehlende Hormon ersetzt wird.
Timmy war ein fröhliches und aufmerksames Baby. Allerdings war er immer müde. „Mein Sohn machte seine ersten Schritte erst mit 18 Monaten. Seine Bewegungen waren unsicher und er wirkte kraftlos und war sehr schnell erschöpft.“ Berichtet Timmys Mutter. Timmy konnte mit seiner körperlichen Entwicklung nicht mit den anderen Jungen mithalten. Die meisten gleichaltrigen Spielkameraden wuchsen schneller und waren schon im ersten Kindergartenjahr einige Zentimeter größer als er. Kurz vor seinem vierten Geburtstag zeigte seine Wachstumskurve im gelben Vorsorgeheft eine deutliche Abweichung vom normalen Verlauf. Im Alter von sechs Jahren lautete die Diagnose nach mehreren Untersuchungen: Wachstumshormonmangel.
Timmys Mutter erzählt: „Der Kinder-Endokrinologe teilte uns die Diagnose mit und wir erhielten die ersten Informationen über eine Behandlung mit Wachstumshormon. Es war uns noch völlig unbekannt, dass Wachstumshormon nicht nur für das Längenwachstum zuständig ist.“ Schon kurz nach Beginn der Therapie hatten die Eltern den Eindruck, dass Timmy mehr Energie hatte und konzentrierter war. „Wir waren positiv überrascht über das Aufblühen unseres Sohnes und sammelten Informationen über die Wirkung dieses Hormons. Wenn wir früher gewusst hätten, was ein Mangel an Wachstumshormon alles bewirkt und wie positiv die Entwicklung unseres Sohnes durch eine Behandlung beeinflusst wird, wäre uns die Entscheidung viel leichter gefallen.“
Wichtig ist die frühe Diagnose eines Wachstumshormonmangels, damit rechtzeitig mit einer Therapie begonnen werden kann. Weitere Informationen erhalten Sie bei „Forum Wachsen“, Telefon: 089-89 45 78 40 oder unter www.forumwachsen.de.
Medizinische Information:
Wachstumshormon (Somatropin) wird in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) produziert und ist für das Längenwachstum im Kindesalter zuständig. Außerdem ist Somatropin ein wichtiger Gegenspieler des Insulins und beeinflusst damit den Zuckerstoffwechsel. Kleine Kinder mit Wachstumshormonmangel leiden häufig an Unterzuckerung und sind dadurch ständig müde. Auch die Muskelentwicklung, die Blutbildung und der Aufbau der Knochenmasse werden vom Wachstumshormon gefördert. Bei einer Behandlung mit Somatropin wird der fehlende körpereigene Stoff ersetzt, der für die normale Entwicklung eines Kindes notwendig ist.
Pressestelle „Forum Wachsen“ Yvonne Knittel
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Die Betreuung kleinwüchsiger Patienten stellt eine große Herausforderung für Therapeuten, Eltern und Angehörige dar. Wachstums- und Entwicklungsstörungen gehören zu den eher seltenen Erscheinungen im Praxisalltag des Kinderarztes. Somit ist es nicht verwunderlich, dass notwendige Konsequenzen häufig erst spät, nicht selten zu spät, ergriffen werden. Fachgesellschaften, wie die Arbeitsgemeinschaft pädiatrische Endokrinologie (APE) und Patientenorganisationen, wie der Bundesverband kleinwüchsiger Menschen und ihrer Familien (BKMF), arbeiten seit mehreren Jahren an Maßnahmen zur Verbesserung von Diagnostik und Therapie kleinwüchsiger Patienten. Die Wachstumshormon-Hersteller starteten in der Vergangenheit eigene Aktivitäten, beispielsweise Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie das Erstellen von Informationsmaterialien für Ärzte und Eltern, um auf den Kleinwuchs aufmerksam zu machen.








