06.01.2007 - 11:01 - Freizeit, Buntes, Vermischtes

5. Deutscher Hörfilmpreis am 21. März 2007 in Berlin

Pressemitteilung von: Deutscher Hörfilmpreis / PR Agentur: Butterfly Communications
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Das neue Logo des Deutschen Hörfilmpreises
Der Deutsche Hörfilmpreis feiert ein kleines Jubiläum. Am 21. März 2007 findet zum fünften Mal die Verleihung des Preises statt, mit dem besonders gelungene Hörfilmproduktionen sowie Personen, Institutionen oder Organisationen vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) ausgezeichnet werden, die sich nachhaltig um das Medium Hörfilm verdient gemacht haben. Mit der seit 2002 stattfindenden Preisverleihung trägt der DBSV maßgeblich dazu bei, dass Film und Fernsehen auch für Menschen mit Sehproblemen erlebbar werden.

Die Vergabe des Deutschen Hörfilmpreises findet seit der ersten Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Mario Adorf statt, der den Preis persönlich übergibt. Neben der Preisverleihung wird der künstlerische Höhepunkt des Abends sicherlich der Auftritt der blinden Sängerin Joana Zimmer sein, die derzeit mit ihrem neuen Lied „Bringing down the moon“ auf beinahe allen Radio-Kanäle vertreten ist.

Für eine Mitarbeit in der Jury konnten für den Deutschen Hörfilmpreis 2007 unter anderem die Filmproduzentin Regina Ziegler, die Schauspielerin Brigitte Grothum, RBB-Fernsehdirektor Gabriel Heim und der Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement an der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Klaus Siebenhaar, gewonnen werden. Entscheiden muss sich die Jury zwischen eingereichten Gesamtleistungen von Sendeanstalten, Filmen und Initiativen, wie z.B. einem Hörtheater.

Die Preisträger der vergangenen Verleihungen waren: Bayerischer Rundfunk und das ZDF (2002), Filmfestspiele Berlin, Kinowelt Home Entertainment GmbH und Sat1 (2003), Senator Film mit der Umsetzung des Films „Erbsen auf halb 6“ (2004) und Kinderfilm mit der Präsentation und Umsetzung des Films „Die Blindgänger“ (2006). Einen Sonderpreis der Jury erhielten 2004 Evelin Salam für ihre Leistungen als blinde Filmbeschreiberin und 2006 Edeltraut Brakhage für ihr Engagement als ehrenamtliche Hörfilmbeauftragte des Lippischen Blindenvereins.

Der Deutsche Hörfilmpreis besteht aus dem Relief „Die Lauschende“. Das rund 3 Kilogramm schwere Bronzerelief zeigt ein Frauengesicht. „Die eine Hand liegt hinter dem Ohr, um das Hören deutlich zu machen, die andere Hand bedeckt gedankenvoll die Augen“, beschreibt der blinde Künstler Dario Malkowski selbst die Darstellung. Das Kunstwerk symbolisiert in sehr direkter Weise, wie blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen einen Hörfilm „sehen“.

Für das kleine Jubiläum des Deutschen Hörfilmpreises wurde von der Designerin Nancy Arlt bei der Blueprint GmbH ein neues Logo entwickelt, dessen Bildsprache die beiden Begriffe „Hören“ und „Film“ miteinander verbindet. Die Rechte an dem Logo liegen beim DBSV.

Die Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises 2007 findet – wie die vergangenen Verleihungen auch - im Atrium der Deutschen Bank Unter den Linden in Berlin statt. Die Deutsche Bank stellt wieder die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung. Hauptsponsor des Deutschen Hörfilmpreises ist - wie 2006 auch - die Pfizer Pharma GmbH. Weitere Sponsoren, Förderer und Partner sind die Aktion Mensch, die Blindenstiftung Deutschland, die Herbert Funke-Stiftung, die Paul und Charlotte Kniese-Stiftung, die Monatszeitung Das Grundblatt, die Agentur für digitale Kommunikation Exozet interact sowie der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Deutscher Hörfilmpreis
c/o
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)
Rungestraße 19
10179 Berlin
Tel.: (030) 28 53 87-0
Fax: (030) 28 53 87-20

Verbandskommunikation
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Pressebetreuung
Butterfly Communications
Detlef Untermann
Tel.: (030) 84 31 21 27
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Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) vertritt als Spitzenverband der Selbsthilfeorganisationen der blinden und sehbehinderten Menschen deren Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Ziel des DBSV ist es, die soziale Stellung der blinden und sehbehinderten Menschen zu verbessern und ihre gesellschaftliche, kulturelle und berufliche Teilhabe zu fördern. Unter Anderem setzt er sich für eine blinden- und sehbehindertengerechte Gesetzgebung und Gesetzesanwendung ein, gibt Unternehmen Hilfestellung bei der blinden- und sehbehindertengerechten Gestaltung von Medien und Produkten und informiert die Bevölkerung über den richtigen Umgang mit blinden und sehbehinderten Menschen.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Der DBSV besteht aus 20 Landesverbänden, denen knapp 40.000 blinde und sehbehinderte Menschen als Mitglieder angehören. Mit mittlerweile 35 Organisationen aus dem Bereich Blindheit und Sehbehinderung arbeitet er eng zusammen.

Im April 1998 initiierte der DBSV das Projekt „Hörfilm“, um das neue Medium in der deutschen Medienlandschaft zu etablieren. Der Erfolg des Projektes führte im Mai 2001 zur Gründung der Deutschen Hörfilm gGmbH, deren Alleingesellschafter der DBSV ist.

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