28.12.2006 - 14:27 - Politik, Recht & Gesellschaft
Muslimisches Opferfest; Fortschritt auch für Tiere nutzen
Pressemitteilung von: Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung e.V.
Angesichts des vielfachen Leids überall in der Welt bedürfen wir alle des Friedens und des Segens Gottes, möge er Allah genannt werden oder wie auch immer. Muslime leben heute nicht mehr wie zu Mohammeds oder gar zu Abrahams Zeiten. Ganz selbstverständlich machen sie Gebrauch von allen möglichen Errungenschaften vom Fernsehgerät bis zum Mobiltelefon, von Medikamenten bis zu modernsten Operationsmethoden. Es ist deshalb ein Anachronismus, wenn Muslime beim Opferfest und überhaupt im Zusammenhang mit der Tötung von Nutztieren altertümliche Methoden anwenden. Deshalb appelliert der Tierschutzfachverband „Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung“ e.V. (AGfaN) an alle Muslime, nicht nur Allahs Erbarmen zu preisen, sondern sich auch selbst der Tiere zu erbarmen.
Die AGfaN e.V. erinnert daran, dass auch nach islamischem Verständnis Allah (Gott) uns Menschen erschuf und beauftragte, seine Statthalter auf Erden zu sein und seine Schöpfung pflegend zu bewahren. Er gab uns Verstand, damit wir ihn nutzen. Das Ergebnis unserer Geisteskraft erkennen wir heute in vielfältigen Errungenschaften. Muslime reisen nicht nur mit verschiedenen Transportmitteln in den Urlaub oder in die Heimat ihrer Eltern und Großeltern. Sie fliegen selbstverständlich mit Düsenflugzeugen zur Hadsch nach Mekka, statt diese Pilgerwanderung noch wie Mohammed zu Fuß oder auf dem Rücken eines Kamels zurückzulegen!
Medizinische Fortschritte werden auch von Muslimen wie selbstverständlich in Anspruch genommen. Dies gilt für lebenserhaltende Operationen ebenso wie im Zusammenhang mit früher tödlich verlaufenen Krankheiten (z.B. Blinddarmentzündungen) und Unfällen, die ihre Schrecken verloren haben. Orthopädische Operationsverfahren schenken Gebrechlichen neue Lebensqualität (Hüftgelenke!). Welcher Muslim würde sich noch einen schmerzenden (Weisheits-)Zahn ohne lokale Betäubung ziehen lassen?
Muslime sollten vor diesem Hintergrund darüber nachdenken, ob es überhaupt noch im Sinne Allahs (Gottes) sein kann, wenn Tiere heute auf dieselbe Art getötet werden, wie sie Abraham als tierschonendstes Verfahren zur Verfügung stand. Gewiss würden Abraham und Mohammed jetzt diejenige Methode anwenden, die das Leiden der Tiere auf das unvermeidbare Maß beschränkt, also die elektrische Betäubung oder den stumpfen Bolzenschuss mit einer Platte auf den Vorderschädel, der unblutig erfolgt, aber dennoch das Bewusstsein sicher ausschaltet. Muslime nennen Allah nicht nur den Erhabenen, sondern auch den Barmherzigen. Wir fragen unsere muslimischen Mitbürger, wie ihr Gotteslob mit Handlungen vereinbar ist, die seinen Geschöpfen schrecklichste Todesängste bereiten.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
"Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung" e.V. - Tierschutzfachverband (AGfaN)
Vorsitzender: Eckard Wendt
Geschäftsstelle / Pressestelle:
Auf der Geest 4
21435 Stelle
Telefon / Fax: 04174-5181
E-Mail:
Internet: www.tierschutz-landwirtschaft.de
und das Sonderportal zum Eier-Code und zur Haltung von Legehennen
www.eier-deklaration.de
Die "Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung" e.V. ist ein Tierschutzfachverband, der die industrialisierten Formen der landdwirtschaftlichen Tierhaltung (sogenannte "Massentierhaltung") ablehnt und art- und verhaltensgerechte Unterbringung und Versorgung fordert, weil Tiere leidensfähige Mitgeschöpfe sind. Sitz der AGfaN e.V. ist Hamburg.
Die AGfaN e.V. erinnert daran, dass auch nach islamischem Verständnis Allah (Gott) uns Menschen erschuf und beauftragte, seine Statthalter auf Erden zu sein und seine Schöpfung pflegend zu bewahren. Er gab uns Verstand, damit wir ihn nutzen. Das Ergebnis unserer Geisteskraft erkennen wir heute in vielfältigen Errungenschaften. Muslime reisen nicht nur mit verschiedenen Transportmitteln in den Urlaub oder in die Heimat ihrer Eltern und Großeltern. Sie fliegen selbstverständlich mit Düsenflugzeugen zur Hadsch nach Mekka, statt diese Pilgerwanderung noch wie Mohammed zu Fuß oder auf dem Rücken eines Kamels zurückzulegen!
Medizinische Fortschritte werden auch von Muslimen wie selbstverständlich in Anspruch genommen. Dies gilt für lebenserhaltende Operationen ebenso wie im Zusammenhang mit früher tödlich verlaufenen Krankheiten (z.B. Blinddarmentzündungen) und Unfällen, die ihre Schrecken verloren haben. Orthopädische Operationsverfahren schenken Gebrechlichen neue Lebensqualität (Hüftgelenke!). Welcher Muslim würde sich noch einen schmerzenden (Weisheits-)Zahn ohne lokale Betäubung ziehen lassen?
Muslime sollten vor diesem Hintergrund darüber nachdenken, ob es überhaupt noch im Sinne Allahs (Gottes) sein kann, wenn Tiere heute auf dieselbe Art getötet werden, wie sie Abraham als tierschonendstes Verfahren zur Verfügung stand. Gewiss würden Abraham und Mohammed jetzt diejenige Methode anwenden, die das Leiden der Tiere auf das unvermeidbare Maß beschränkt, also die elektrische Betäubung oder den stumpfen Bolzenschuss mit einer Platte auf den Vorderschädel, der unblutig erfolgt, aber dennoch das Bewusstsein sicher ausschaltet. Muslime nennen Allah nicht nur den Erhabenen, sondern auch den Barmherzigen. Wir fragen unsere muslimischen Mitbürger, wie ihr Gotteslob mit Handlungen vereinbar ist, die seinen Geschöpfen schrecklichste Todesängste bereiten.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
"Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung" e.V. - Tierschutzfachverband (AGfaN)
Vorsitzender: Eckard Wendt
Geschäftsstelle / Pressestelle:
Auf der Geest 4
21435 Stelle
Telefon / Fax: 04174-5181
E-Mail:
Internet: www.tierschutz-landwirtschaft.de
und das Sonderportal zum Eier-Code und zur Haltung von Legehennen
www.eier-deklaration.de
Die "Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung" e.V. ist ein Tierschutzfachverband, der die industrialisierten Formen der landdwirtschaftlichen Tierhaltung (sogenannte "Massentierhaltung") ablehnt und art- und verhaltensgerechte Unterbringung und Versorgung fordert, weil Tiere leidensfähige Mitgeschöpfe sind. Sitz der AGfaN e.V. ist Hamburg.
News-ID: 113822 • Views: 2108
Schlagwörter
Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:
Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.
Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr
© 2004-2012 openPR | Impressum



