28.12.2006 - 10:39 - Politik, Recht & Gesellschaft
Neujahrswunsch zur EU-Ratspräsidentschaft: Tierschutz voranbringen
Pressemitteilung von: Bundesverband Menschen für Tierrechte
28.12.2006. Anlässlich der am 1. Januar 2007 beginnenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft fordert der Bundesverband Menschen für Tierrechte von der Bundesregierung, sich gemäß Koalitionsvertrag auf EU-Ebene für hohe Tierschutzstandards einzusetzen. Gleichzeitig wendet sich der Verband mit einer Postkartenaktion direkt an den für Tierschutz zuständigen Bundesminister Horst Seehofer.
Laut Koalitionsvertrag wollen sich CDU/CSU und SPD‚ „auf EU-Ebene für die Festlegung von hohen Tierschutzstandards einsetzen, die diesem Anspruch genügen, damit darüber hinaus gehende nationale Regelungen möglichst nicht erforderlich werden.“ Außerdem seien die Ersatzmethoden zum Tierversuch auf nationaler wie europäischer Ebene zügig weiter zu entwickeln.
„Wir wollen den Tierschutz jetzt endlich getreu dem Koalitionsvertrag EU-weit umgesetzt sehen – er darf kein Lippenbekenntnis bleiben! Bislang haben wir auf nationaler Ebene trotz des im Grundgesetz verankerten Staatsziels Tierschutz nach gut einem Jahr Tierschutzpolitik unter Bundesminister Seehofer laufend Enttäuschungen erlebt“, so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte, „Im nächsten halben Jahr wird sich die Bundesregierung also beweisen können.“
Doch noch hat die Bundesregierung keine konkreten Tierschutz-Pläne verlauten lassen. So ruft der Verband die Bürger zur Beteiligung an seiner neuen Kampagne ’Wir machen Seehofer Feuer unterm Hintern!’ auf. Mit dieser Postkartenaktion richten die Tierrechtler folgende drei Forderungen an Minister Seehofer:
- Uneingeschränkte Aufnahme des Tierschutzes in die zukünftige EU-Verfassung!
- Mehr Geld für tierversuchsfreie Forschung!
- Verabschiedung einer tiergerechten EU-Richtlinie zur ’Masthühner’-Haltung“!
Kampagneninformationen: www.eu-ratspraesidentschaft.tierrechte.de
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Menschen für Tierrechte -
Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Roermonder Str. 4a, 52072 Aachen
Kontakt: Pressestelle - Stephanie Elsner
Tel.: 05207-929263, eMail:
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich auf rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm etwa 100 Vereine sowie persönliche Fördermitglieder angeschlossen. Seit seiner Gründung ist er als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.
Laut Koalitionsvertrag wollen sich CDU/CSU und SPD‚ „auf EU-Ebene für die Festlegung von hohen Tierschutzstandards einsetzen, die diesem Anspruch genügen, damit darüber hinaus gehende nationale Regelungen möglichst nicht erforderlich werden.“ Außerdem seien die Ersatzmethoden zum Tierversuch auf nationaler wie europäischer Ebene zügig weiter zu entwickeln.
„Wir wollen den Tierschutz jetzt endlich getreu dem Koalitionsvertrag EU-weit umgesetzt sehen – er darf kein Lippenbekenntnis bleiben! Bislang haben wir auf nationaler Ebene trotz des im Grundgesetz verankerten Staatsziels Tierschutz nach gut einem Jahr Tierschutzpolitik unter Bundesminister Seehofer laufend Enttäuschungen erlebt“, so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte, „Im nächsten halben Jahr wird sich die Bundesregierung also beweisen können.“
Doch noch hat die Bundesregierung keine konkreten Tierschutz-Pläne verlauten lassen. So ruft der Verband die Bürger zur Beteiligung an seiner neuen Kampagne ’Wir machen Seehofer Feuer unterm Hintern!’ auf. Mit dieser Postkartenaktion richten die Tierrechtler folgende drei Forderungen an Minister Seehofer:
- Uneingeschränkte Aufnahme des Tierschutzes in die zukünftige EU-Verfassung!
- Mehr Geld für tierversuchsfreie Forschung!
- Verabschiedung einer tiergerechten EU-Richtlinie zur ’Masthühner’-Haltung“!
Kampagneninformationen: www.eu-ratspraesidentschaft.tierrechte.de
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Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich auf rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm etwa 100 Vereine sowie persönliche Fördermitglieder angeschlossen. Seit seiner Gründung ist er als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.
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