20.12.2006 - 14:03 - Werbung, Consulting, Marktforschung
Journalistenumfrage über die Verwendung von und Erwartungen an Pressemitteilungen veröffentlicht
Pressemitteilung von: Christian Menkhoff
Eine der größten Studien zum Thema Pressemitteilung für alle Interessierten zum Download freigegeben
Die Studie mit dem Titel "PM 2006 - Die Journalistenumfrage über die Verwendung von und Erwartungen an Pressemitteilungen" wurde im Jahr 2006 von Kommunikationswissenschaftler Christian Menkhoff im Rahmen seiner Magisterarbeit an der RWTH Aachen durchgeführt und veröffentlicht. Sie steht ab sofort allen Interessierten unter dem Link www.grin.com/de/preview/61154.html zum Download zur Verfügung.
PM2006 ist die wohl größte Journalisten-Umfrage der letzten Jahre hinsichtlich der Teilnehmerzahl: Über 3000 Redakteure haben den 29-teiligen Online-Fragebogen ausgefüllt. Per E-Mail auf die Umfrage hingewiesen wurden mehr als 15.000 fest angestellte Journalisten, also genau diejenigen, die Tag für Tag Pressemitteilungen erhalten. Auswahl und Versand erfolgten u. a. über die Datenbank STAMM Impressum, selektiert wurden Ressortleiter (bei Publikumszeitschriften und Funkmedien) und Chefredakteure (bei Fach- und Onlinemedien) aus den Themenbereichen Auto/Motor, Bauen/Wohnen, Computer, Ernährung, Gesundheit/Medizin, Kultur, Mode, Musik, Politik, Reise, Sport, Technik/Wissenschaft, Umwelt und Wirtschaft.
Den Teilnehmern der Umfrage war bekannt, dass die Studie Teil einer Magisterarbeit in den Kommunikationswissenschaften ist, sodass man davon ausgehen kann, dass alle Antworten offen, ehrlich und ohne Rücksicht auf kommerzielle oder sonstige Interessen abgegeben wurden. Die erstaunlich hohe - und damit repräsentative - Responsequote von 20 Prozent resultiert nicht nur aus Hilfsbereitschaft, sondern auch aus einem schwerwiegenden Problem der Redakteure, dem sie sich mit der Beantwortung Gehör verschaffen wollten: Sie werden zunehmend mit handwerklich schlecht gemachten Pressemitteilungen konfrontiert. Dieses Fazit lässt sich aus der Umfrage ebenso ziehen wie die Erkenntnis, dass die Ratgeberliteratur in Sachen Pressemitteilungen teilweise neu geschrieben werden muss.
Es bleibt zu hoffen, diese Studie trägt mit dazu bei, die Qualität von Pressemitteilungen generell zu verbessern. Denn damit wäre allen geholfen: Den Absendern, da sie in den Redaktionen intensiver wahrgenommen würden, und den Redakteuren, die seltener die Lösch-Taste drücken oder den realen Papierkorb leeren müssten.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Christian Menkhoff
Buchhahnweg 6
56235 Ransbach-Baumbach
Telefon 02623-928527

privat, wie besprochen
Die Studie mit dem Titel "PM 2006 - Die Journalistenumfrage über die Verwendung von und Erwartungen an Pressemitteilungen" wurde im Jahr 2006 von Kommunikationswissenschaftler Christian Menkhoff im Rahmen seiner Magisterarbeit an der RWTH Aachen durchgeführt und veröffentlicht. Sie steht ab sofort allen Interessierten unter dem Link www.grin.com/de/preview/61154.html zum Download zur Verfügung.
PM2006 ist die wohl größte Journalisten-Umfrage der letzten Jahre hinsichtlich der Teilnehmerzahl: Über 3000 Redakteure haben den 29-teiligen Online-Fragebogen ausgefüllt. Per E-Mail auf die Umfrage hingewiesen wurden mehr als 15.000 fest angestellte Journalisten, also genau diejenigen, die Tag für Tag Pressemitteilungen erhalten. Auswahl und Versand erfolgten u. a. über die Datenbank STAMM Impressum, selektiert wurden Ressortleiter (bei Publikumszeitschriften und Funkmedien) und Chefredakteure (bei Fach- und Onlinemedien) aus den Themenbereichen Auto/Motor, Bauen/Wohnen, Computer, Ernährung, Gesundheit/Medizin, Kultur, Mode, Musik, Politik, Reise, Sport, Technik/Wissenschaft, Umwelt und Wirtschaft.
Den Teilnehmern der Umfrage war bekannt, dass die Studie Teil einer Magisterarbeit in den Kommunikationswissenschaften ist, sodass man davon ausgehen kann, dass alle Antworten offen, ehrlich und ohne Rücksicht auf kommerzielle oder sonstige Interessen abgegeben wurden. Die erstaunlich hohe - und damit repräsentative - Responsequote von 20 Prozent resultiert nicht nur aus Hilfsbereitschaft, sondern auch aus einem schwerwiegenden Problem der Redakteure, dem sie sich mit der Beantwortung Gehör verschaffen wollten: Sie werden zunehmend mit handwerklich schlecht gemachten Pressemitteilungen konfrontiert. Dieses Fazit lässt sich aus der Umfrage ebenso ziehen wie die Erkenntnis, dass die Ratgeberliteratur in Sachen Pressemitteilungen teilweise neu geschrieben werden muss.
Es bleibt zu hoffen, diese Studie trägt mit dazu bei, die Qualität von Pressemitteilungen generell zu verbessern. Denn damit wäre allen geholfen: Den Absendern, da sie in den Redaktionen intensiver wahrgenommen würden, und den Redakteuren, die seltener die Lösch-Taste drücken oder den realen Papierkorb leeren müssten.
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