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Innsbrucker Medizin-IT-Spezialist icoserve stellt neue Version seines medizinischen Universalarchivs bereit

18.12.200612:04 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Am 30. November 2006 wurde vom innsbrucker Unternehmen icoserve das neue Software-Release mit dem Namen „Tribulaun“ fertig gestellt. Icoserve vereint mit seinem medizinischen Universalarchiv PACS, Bild- und Videodokumentation, sowie patientenzentriertes Dokumentenmanagement in einem System. Neben einem unternehmensweiten Universalarchiv, bietet icoserve mit icoview auch ein Programm zur hausweiten Bildbetrachtung und –befundung an. Mit icoframe und icoprint stehen leistungsfähige Programme zur Bildakquisition zur Verfügung. Die Applikationen icoweb/icoadmin stellen darüber hinaus eine komfortable Möglichkeit zur Administration, sowie zum Zugriff auf das AIM-Archiv mittels Internetbrowser bereit.



Speziell für den Einsatz in großen Krankenhäusern, bei denen hohe Datenmengen anfallen, wurde eine umfangreiche ILM-Funktionalität implementiert. Damit geht icoserve erstmals vom ursprünglichen „Everything Online“-Konzept seines Archivs ab. Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre im Betrieb des icoserve AIM-Archivs in großen Krankenhäusern stellte sich heraus, dass dieses Konzept zugunsten einer wirtschaftlicheren Lösung angepasst werden sollte.

Mit der ILM-Funktionalität werden erstmals Offline-Datenträger wie Bandarchive oder Jukeboxen transparent in das icoserve AIM-Archiv eingebunden. Die Daten werden dabei in unterschiedlich konfigurierbaren Speicherpools abgelegt, welche aus unterschiedlichen Speichermedien bestehen können. Anhand mehrerer Kriterien, wie zum Beispiel dem Zeitpunkt des letzten Zugriffs auf Daten oder dem Ursprung der Daten gemessen am Datenproduzenten, können Regeln für eine Verschiebung zwischen den einzelnen Speicherpools, sowie für ein Offline-Stellen der Daten festgelegt werden. Dies verringert den Bedarf nach teuren Online-Speichermedien zugunsten billigerer Offline-Archivierungsmöglichkeiten und macht den Einsatz des icoserve AIM-Archivs gegenüber vergleichbaren Lösungen noch wirtschaftlicher.

Mit der neuen Funktionalität der komplexen Beschlagwortung ist es möglich, die im AIM-Archiv abgelegten Daten mit zusätzlichen Informationen wie beispielsweise Diagnosen, Behandelnden Ärzten oder Beschreibungen aufzuwerten. Dazu können bei Bedarf beliebig tief verschachtelte, hierarchisch strukturierte Kataloge angelegt, sowie Abhängigkeiten zwischen diesen definiert werden. Die Kataloge können entweder dynamisch durch den Benutzer erweiterbar oder statisch durch den Administrator vorgegeben werden. Auch eine Verwendung von Freitextfeldern ist möglich. Die Vergabe von Schlagwortkatalogen ist flexibel auf Ebene der einzelnen Organisationseinheiten eines Krankenhauses möglich. Trotz der Komplexität der Beschlagwortungsmöglichkeiten gestaltet sich die Bedienung sowohl für den Benutzer, als auch für den Administrator sehr einfach und zeitschonend.

Die Implementierung von Annotationen, Messungen und ROIs (regions of interest) für alle Bildformate, ermöglicht die Ablage von Informationen direkt an den betroffenen Stellen im Bild. icoview, das icoserve Programm zur Befundung und Betrachtung von medizinischen Bilddaten unterstützt dabei neben Längenmessung, Winkelmessung und Dichtemessung auch Flächenmessungen. Diese können für Rechtecke, Ellipsen und Polygone durchgeführt werden. Alle Messungen sind beliebig veränderbar, drehbar und verschiebbar. Die Bedienung erfolgt dabei ähnlich einfach und intuitiv, wie in gängigen Bildbearbeitungsprogrammen oder in Microsoft PowerPoint. Neben den Messfunktionalitäten bietet icoview nun auch die Möglichkeit an, auf interessante Stellen im Bild durch Pfeile hinzuweisen. Ebenso können beliebige Bildbereiche mit Texten versehen werden. Selbstverständlich werden alle diese Informationen im Archiv mitgespeichert und können auch nach neuerlichem Öffnen problemlos und einfach wieder bearbeitet werden.

Neben diesen Hauptneuerungen führt das Release „Tribulaun“ eine Reihe weiterer Innovationen ein. Icoview unterstützt nun auch das Erstellen von Patienten CDs, welche neben den Dokumenten eines Patienten auch icoviewLight, eine abgespeckte Version von icoview, zur Bildbetrachtung beinhalten. Weiters gibt es nun auch eine 64-bit Version von icoview, welche die Vorteile der größeren Speicheradressierbarkeit eines 64-bit Betriebssystems ausnützt und ein performanteres gleichzeitiges Bearbeiten mehrerer großer Studien ermöglicht. Auch icoadmin, die Administrationsoberfläche des icoserve AIM wurde von Grund auf neu gestaltet. Diese ist nun wesentlich reaktionsschneller und verringert den Aufwand für die Administration des icoserve AIMs weiter.

Icoserve information technologies GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH, des größten Krankenhausbetreibers Westösterreichs. Mit seinen 17 hoch motivierten Mitarbeitern bietet icoserve die Flexibilität eines kleinen Unternehmens kann aber gleichzeitig gemeinsam mit seinen Eigentümern eine langfristige Planungssicherheit für seine Kunden gewährleisten.

Icoserve stellt mit der Installation am Innsbrucker Landeskrankenhaus mit über 2.500 Workstations, sowie einer Online-Datenmenge von über 100 Terabyte eines der größten medizinischen Multimediaarchive in ganz Europa bereit. Daneben setzen zahlreiche weitere Kunden, wie die Barmherzigen Schwestern, die Bezirkskrankenhäuser Reutte und Schwaz oder das Klinikum Wels erfolgreich das icoserve AIM ein. Auch das AKH Wien hat sich für das icoserve AIM als medizinische Bilddatenplattform für Wissenschaft, Forschung und Lehre entschieden. Alle Teile der icoserve AIM-Lösung sind als Medizinprodukt der Klasse IIb nach der EU-Richtlinie 93/42/EWG zertifiziert. Das Tragen der „CE-Kennzeichnung“ stellt die EU-weite Erfüllung der Anforderungen für Medizinprodukte sicher. Darüber hinaus ist icoserve auch nach den weltweiten Standards ISO 9001:2000 und ISO 13485:2003 zertifiziert.

icoserve information technologies
Innrain 98
A-6020 Innsbruck
Pressekontakt:
Norbert Ascher
Tel. +43(512)567 622-0
Fax. +43(512)567 622-111
Email: E-Mail
Internet: www.icoserve.com

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