14.12.2006 - 15:42 - Vereine & Verbände

Tarifabschluss muss realisierbar sein - Erhöhung muss auch langfristig verkraftet werden können

Pressemitteilung von: Chemieverbände Rheinland-Pfalz
Ludwigshafen. „Die Tariferhöhung muss realisierbar sein“, kommentiert Reimer Wittenberg, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Chemie Rheinland-Pfalz, die Forderung der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) von heute.

Die wirtschaftlichen Prognosen für das Jahr 2007 gingen von einem gedämpften Wachstum der Weltwirtschaft und der deutschen Konjunktur aus. Gleichzeitig herrschten in Deutschland noch immer hohe Standortkosten vor. „Wir leiden an hohen Arbeits- und Energiekosten“, ergänzt Wittenberg.

Dies träfe vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, die die hohen Kostensteigerungen bei Rohstoffen, Energie und Transport nicht eins zu eins auf die Preise umwälzen könnten. Fast 90 Prozent aller Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbands Chemie Rheinland-Pfalz fallen in diese Größenklasse. „Diese Unternehmen stehen unter erhöhtem Wettbewerbsdruck.“

„Die Tarifpolitik muss langfristig die Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Arbeitsplätze können nur gesichert werden, wenn die Entgelte für alle Unternehmen finanzierbar bleiben“, so Wittenberg.

Diese Pressemitteilung finden Sie auch im Internet zum Download unter www.chemie-rp.de/presse.php.

Ihr Ansprechpartner:
Alexander Lennemann
Pressesprecher

Chemieverbände Rheinland-Pfalz
Bahnhofstraße 48
67059 Ludwigshafen

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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Im Arbeitgeberverband Chemie Rheinland-Pfalz e.V. sind 132 Unternehmen mit rund 65.500 Beschäftigten der chemischen und chemienahen Industrie mit Sitz in Rheinland-Pfalz organisiert. Er vertritt die sozialpolitischen Interessen seiner Mitglieder.

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