14.12.2006 - 14:14 - Kunst & Kultur
eGovernment-Fachanwendung des Bundesministerium des Innern (BMI) laufen auf Basis von Open Source
Pressemitteilung von: artnology
Im Auftrag des Bundesministeriums des Innern (BMI) sowie des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) realisiert artnology eine eGovernment-Fachanwendung zur Verwaltung der Kunstsammlung des Bundes.
Zu den Aufgaben des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gehört die Betreuung der „Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland“. Diese nach musealen Gesichtspunkten aufgebaute Sammlung soll das künstlerische Schaffen und damit die Entwicklung der modernen Kunst in der Bundesrepublik dokumentieren und nach außen repräsentieren. Kunstwerke dieser Sammlung werden entliehen an herausgehobene Regierungsstellen und nehmen Teil an öffentlichen Kunstausstellungen.
Ziel des Systems ist eine effiziente Verwaltung des Bestandes an Kunstwerken, welcher bisher auf Karteikarten erfasst war. Als Basis dient hierzu eine Erfassung des gesamten Bestandes inkl. Beschreibungen, Abbildungen, Daten zu Künstlern, Angaben zu kunstgeschichtlicher Literatur, Versicherungsdaten etc. Hinzu kommen Verlaufsdaten verschiedener Art, etwa über den Erhaltungszustand und erfolgte oder nötige Restaurationen, oder erfolgte und gewünschte Leihvorgänge.
Dies ermöglicht u.a. die effiziente Planung von Restaurationen, Ausstellungen und Neuanschaffungen, sowie die schnelle Beantwortung von Leih- oder sonstigen Anfragen, wie z.B. parlamentarischen Anfragen.
Auf Basis eines Pflichtenhefts, welches durch das Bundesministerium des Innern als technischer Leitung auf Kundenseite erstellt wurde, erarbeitete artnology gemeinsam mit dem Kunden das erforderliche Datenmodell sowie ein Konzept für die Benutzeroberfläche. Anschließend wurden diese von artnology auf Basis der Eclipse Rich Client Platform (RCP) umgesetzt in eine einfach zu wartende Desktop-Anwendung, die seit 2005 beim BKM im produktiven Einsatz ist. Bei der Umsetzung kamen ausschließlich OpenSource-Technologien zur Verwendung. Die entstandene Fachanwendung ist zudem plattformunabhängig und somit zukunftsfähig im Sinne des Migrationsleitfadens der „Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung“ (KBSt).
Zu den technologischen Highlights der Open Source Lösung gehören: Ein Client/Server-System mit zentralem Datenbank-Server, das dennoch die Möglichkeit des Offline-Betriebes bietet, z.B. auf Präsentations-Notebooks außerhalb der Dienststellen. Ein wiederverwendbarer Anwendungskern zur Integration in die zentrale Internetplattform des Bundes (über Government-Site-Builder), der konform zum „Standard für eGovernment Anwendungen“ (SAGA) des Bundes ist, sowie Mechanismen zur Replikation/Synchronisation der lokalen Datenbanken mit dem zentralen Datenbankserver. Eine zentralisierte Nutzer- und Rechteverwaltung, XML-Exporte und ein kontextsensitives Hilfesystem runden die eGoverment-Fachanwendung auf Basis von Open Source ab.
Model Driven Architecture (MDA) hat sich als Methodik für eine zügige Anwendungsentwicklung, sowie zur Sicherung der Wartbarkeit und der Erweiterbarkeit ebenso bewährt, wie die eingesetzten Basistechnologien: Eclipse Rich Client Platform (RCP), Eclipse Modeling Framework (EMF) und Apache Derby (zur lokalen Replikation der Daten).
Ihr Ansprechpartner für Rückfragen zu dieser Pressemeldung ist:
Jan Schulz
c/o artnology GmbH
Mila Str.4
10437 Berlin
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
E-Mail:
Telefon: +49 / 30 / 44 35 0 99 23
artnology wurde 2000 als unabhängiges Software-Beratungsunternehmen mit Realisierungskompetenz für kundenspezifische Lösungen gegründet und betreut weltweit zahlreiche Unternehmen in allen Bereichen der Informationstechnologie. Zum Leistungsspektrum von artnology gehören IT-Beratung, Anforderungsmanagement, Projektmanagement, Qualitätsmanagement, Softwarearchitektur, Softwareentwicklung, Systemintegration, Schulung, Betrieb und Support. Spezialisiert hat sich artnology besonders auf die Branchen Verlage, Medien, Pharma und E-Business. Weitere Informationen über artnology sind im Internet abrufbar unter www.artnology.com.
Zu den Aufgaben des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gehört die Betreuung der „Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland“. Diese nach musealen Gesichtspunkten aufgebaute Sammlung soll das künstlerische Schaffen und damit die Entwicklung der modernen Kunst in der Bundesrepublik dokumentieren und nach außen repräsentieren. Kunstwerke dieser Sammlung werden entliehen an herausgehobene Regierungsstellen und nehmen Teil an öffentlichen Kunstausstellungen.
Ziel des Systems ist eine effiziente Verwaltung des Bestandes an Kunstwerken, welcher bisher auf Karteikarten erfasst war. Als Basis dient hierzu eine Erfassung des gesamten Bestandes inkl. Beschreibungen, Abbildungen, Daten zu Künstlern, Angaben zu kunstgeschichtlicher Literatur, Versicherungsdaten etc. Hinzu kommen Verlaufsdaten verschiedener Art, etwa über den Erhaltungszustand und erfolgte oder nötige Restaurationen, oder erfolgte und gewünschte Leihvorgänge.
Dies ermöglicht u.a. die effiziente Planung von Restaurationen, Ausstellungen und Neuanschaffungen, sowie die schnelle Beantwortung von Leih- oder sonstigen Anfragen, wie z.B. parlamentarischen Anfragen.
Auf Basis eines Pflichtenhefts, welches durch das Bundesministerium des Innern als technischer Leitung auf Kundenseite erstellt wurde, erarbeitete artnology gemeinsam mit dem Kunden das erforderliche Datenmodell sowie ein Konzept für die Benutzeroberfläche. Anschließend wurden diese von artnology auf Basis der Eclipse Rich Client Platform (RCP) umgesetzt in eine einfach zu wartende Desktop-Anwendung, die seit 2005 beim BKM im produktiven Einsatz ist. Bei der Umsetzung kamen ausschließlich OpenSource-Technologien zur Verwendung. Die entstandene Fachanwendung ist zudem plattformunabhängig und somit zukunftsfähig im Sinne des Migrationsleitfadens der „Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung“ (KBSt).
Zu den technologischen Highlights der Open Source Lösung gehören: Ein Client/Server-System mit zentralem Datenbank-Server, das dennoch die Möglichkeit des Offline-Betriebes bietet, z.B. auf Präsentations-Notebooks außerhalb der Dienststellen. Ein wiederverwendbarer Anwendungskern zur Integration in die zentrale Internetplattform des Bundes (über Government-Site-Builder), der konform zum „Standard für eGovernment Anwendungen“ (SAGA) des Bundes ist, sowie Mechanismen zur Replikation/Synchronisation der lokalen Datenbanken mit dem zentralen Datenbankserver. Eine zentralisierte Nutzer- und Rechteverwaltung, XML-Exporte und ein kontextsensitives Hilfesystem runden die eGoverment-Fachanwendung auf Basis von Open Source ab.
Model Driven Architecture (MDA) hat sich als Methodik für eine zügige Anwendungsentwicklung, sowie zur Sicherung der Wartbarkeit und der Erweiterbarkeit ebenso bewährt, wie die eingesetzten Basistechnologien: Eclipse Rich Client Platform (RCP), Eclipse Modeling Framework (EMF) und Apache Derby (zur lokalen Replikation der Daten).
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