11.12.2006 - 13:33 - Freizeit, Buntes, Vermischtes
Kramer – Das Schweizer Taschenmesser für den Landwirt - Die Geschichte der Kramer-Traktoren im Film
Pressemitteilung von: AgrarVideo.de / PR Agentur: w|k|&|f KOMMUNIKATION GmbH
Kempten, Dezember 2006. Advent, Advent, das erste Lichtlein brennt... Zu Weihnachten 1925 bekommen die Deutschen Landwirte ein ganz besonderes Geschenk: die Gebrüder Kramer revolutionieren die Landtechnik. Sie präsentieren in ihrer Heimatstadt Gutmadingen den ersten Deutschen Motormäher. Schnell erobern sie den deutschen Traktorenmarkt. Die Gebrüder Kramer produzieren Traktoren aller PS-Klassen, Sondermodelle und ausgefallene Einzelstücke. Die Entwicklung geht vom einfachen Bauernschlepper bis hin zum modernen Allrad Zwei-Wege-Trac mit über 120 PS. Die Geschichte der sogenannten „Allesschaffer vom Bodensee“ zeigt jetzt ein eindrucksvoller Film.
Die Allgäuer Filmproduktion w|k|&|f hat in etwa 60 Minuten beeindruckendes Filmmaterial von Kramer-Schleppern im Einsatz, Interviews mit Zeitzeugen und wertvolle Ausstellungs-Stücke von Sammlern zusammengetragen.
Die Ära der Brüder Emil, Hans und Karl Kramer beginnt mit der Entwicklung ihres 4PS-starken Motormähers im Jahr 1925. Nach anfänglicher Skepsis der Landwirte wird der sogenannte „Pfnutzger“ zum „Kleinen Kramer“ und zu einem großen Erfolg. Der Film zeigt ein Modell aus dem Jahr 1926, das im heutigen Werk in Überlingen zu sehen ist.
Durch die Wirtschaftskrise 1930 werden die Gebrüder Kramer gezwungen, günstige Traktoren zu fertigen. Nun setzt man auf sparsame Diesel-Motoren der Firma Güldner. Mit den Modellen GL9 mit 9 PS und GL14 mit 14 PS sind sie zu dieser Zeit die günstigsten Maschinen auf dem Markt. 1936 werden die GL-Typen umbenannt.
Aus dem GL 9 wird der K12 und aus dem GL 14 der K18 mit 18 PS. Die leistungsstarken Verdampfer-Motoren stammen von Güldner und Deutz: Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h ziehen die Maschinen Lasten bis 12,5 Tonnen: Der „Allesschaffer“, das „Schweizer Taschenmesser“ unter den damaligen Traktoren ist geboren. Der Film zeigt unterschiedliche Modelle der K-Reihe, wie den K18 oder den K12.
Während des Zweiten Weltkrieges ist der Traktorenbau sehr eingeschränkt: den Firmen wird vorgeschrieben, welche Motoren in die jeweiligen Schlepper verbaut werden müssen. Auch dürfen aufgrund der Treibstoffknappheit nur noch Holzgasschlepper hergestellt werden. Im Film ist der K25, ein 25 PS-starker Holzgasschlepper, in eindrucksvollen Bildern zu sehen.
Zum 25. Jubiläum ihrer Traktorenproduktion fertigen die Gebrüder Kramer den K22 Th. Auch er ist im Film zu erleben. Besonders ist bei dieser Baureihe: Die Schlepper haben keine Verdampfer-Kühlung mehr. Die Kühlung des 22PS-starken Güldner-Motors wird durch eine Thermosiphon-Umlaufkühlung erreicht.
Ein interessantes Kramer-Modell ist der K 33. Seine Scheinwerfer sind unter der Motorhaube eingebaut, um sie vor Unfällen zu schützen: ein typisches Kramer-Merkmal.
Ab 1950 boomt der Schlepperbau. Bei der Auslieferung von ZF-Getrieben kommt es zu Engpässen. Kramer beginnt eigene Getriebe zu entwickeln. Der im Film gezeigte KB 22 ist 1951 der erste Schlepper, in dem ein Kramer-5-Gang-Getriebe verbaut wurde.
Ab 1954 nimmt Kramer den ersten luftgekühlten Schlepper ins Programm: den K25 L. Vorteil der Luftkühlung: geringerer Wartungsaufwand im Vergleich zur Wasserkühlung.
Ab 1960 präsentiert Kramer eine neu konstruierte, kraftvolle und leistungsfähige Schleppergeneration: den KL 300 und den KL 400 mit Luftkühlung. Der Film zeigt den KL 400 von Hans Kramer, einem direkten Verwandten der berühmten Schlepperbau-Familie: „Durch seine Luftkühlung ist er sehr wartungsfreundlich, man hat keine Probleme im Winter. Der Schlepper ist äusserst pflegeleicht“, erzählt der Besitzer begeistert.
Mitte der sechziger Jahre waren höhere PS-Zahlen gefragt. Kramer entwickelt für die über 50 PS-starken Schlepper das Synchron-Lastschalt-Wendegetriebe mit 12 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgängen. Im Film demonstriert Daniel Hirt, ein bekannter Kramer-Fachmann die Neuheiten an seinem 714 Allrad.
Ab 1970 erscheint dann die 14er-Reihe. Einer der modernsten Traktoren dieser Zeit ist im Film zu sehen: Der 814 Kramer Allrad.
1973 stellt Kramer den Ackerschlepperbau ein. Das Unternehmen produziert von da an Baumaschinen wie Radlader und Baggerlader. 1980 zieht sich Kramer vollständig aus der Landwirtschaft zurück. Der Grund: Trotz des hochmodernen 1014 Trac sind die Landwirte nicht mehr ausreichend für die Geräte von Kramer zu begeistern.
Neben der Geschichte der Gebrüder Kramer mit wertvollem historischem Filmmaterial, beinhaltet der Film kleinere Berichte von Kramer-Zeitzeugen, wie Fritz Eggle, der fast 50 Jahre bei der Firma Kramer gearbeitet hat. Als Bonusmaterial zeigt der Film das Kramer-Treffen in Gutmadingen Anfang Juni 2006.
Produziert wurde der Film von der Agentur für Agrarkommunikation w I k I &If aus Kempten. Er ist als DVD oder VHS-Video erhältlich und kostet 24,80 Euro. Beide direkt im Internet zu beziehen unter www.AgrarVideo.de oder telefonisch unter 0831 – 5125416.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Pressedienst:
Lorenz Strohmeir
w|k|&|f KOMMUNIKATION GmbH
Bodmanstr. 4
D - 87435 Kempten
Tel.: 0831 / 697 248 - 0
Durchwahl - 14
Fax: 0831 / 697 248 - 10
mailto:
www.wkf-kommunikation.de
www.agrarvideo.de
www.historischer-filmservice.de
Die Medien- und PR-Agentur w|k|&|f KOMMUNIKATION wurde im Jahr 1998 gegründet. Nach der erfolgreichen Etablierung als Agentur für Agrarkommunikation werden vor allem mittelständische Unternehmen aus dem Agrar-, Forst- und Gartenbaubereich als Fullservice-Dienstleistung betreut. Ab 2001 wurde die Filmproduktion bei w|k|&|k KOMMUNIKATION als eigenständiger Bereich ausgebaut. Filme werden nun als Auftragsproduktionen für Unternehmen und Verlage realisiert. Unter den Marken AgrarVideo.de, GartenVideo.de und Feuerwehrfilme.de werden eigenproduzierte Filme auf DVD und VHS vertrieben. Pro Jahr veröffentlicht w|k|&|f KOMMUNIKATION rund 20 neue Filmtitel. Seit 2005 agiert w|k|&|f KOMMUNIKATION als Kapitalgesellschaft (GmbH). Mit ca. 10 festen und 20 freien Mitarbeitern hat sich die Agentur zu einem erfolgreichen mittelständischen Unternehmen entwickelt
Die Allgäuer Filmproduktion w|k|&|f hat in etwa 60 Minuten beeindruckendes Filmmaterial von Kramer-Schleppern im Einsatz, Interviews mit Zeitzeugen und wertvolle Ausstellungs-Stücke von Sammlern zusammengetragen.
Die Ära der Brüder Emil, Hans und Karl Kramer beginnt mit der Entwicklung ihres 4PS-starken Motormähers im Jahr 1925. Nach anfänglicher Skepsis der Landwirte wird der sogenannte „Pfnutzger“ zum „Kleinen Kramer“ und zu einem großen Erfolg. Der Film zeigt ein Modell aus dem Jahr 1926, das im heutigen Werk in Überlingen zu sehen ist.
Durch die Wirtschaftskrise 1930 werden die Gebrüder Kramer gezwungen, günstige Traktoren zu fertigen. Nun setzt man auf sparsame Diesel-Motoren der Firma Güldner. Mit den Modellen GL9 mit 9 PS und GL14 mit 14 PS sind sie zu dieser Zeit die günstigsten Maschinen auf dem Markt. 1936 werden die GL-Typen umbenannt.
Aus dem GL 9 wird der K12 und aus dem GL 14 der K18 mit 18 PS. Die leistungsstarken Verdampfer-Motoren stammen von Güldner und Deutz: Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h ziehen die Maschinen Lasten bis 12,5 Tonnen: Der „Allesschaffer“, das „Schweizer Taschenmesser“ unter den damaligen Traktoren ist geboren. Der Film zeigt unterschiedliche Modelle der K-Reihe, wie den K18 oder den K12.
Während des Zweiten Weltkrieges ist der Traktorenbau sehr eingeschränkt: den Firmen wird vorgeschrieben, welche Motoren in die jeweiligen Schlepper verbaut werden müssen. Auch dürfen aufgrund der Treibstoffknappheit nur noch Holzgasschlepper hergestellt werden. Im Film ist der K25, ein 25 PS-starker Holzgasschlepper, in eindrucksvollen Bildern zu sehen.
Zum 25. Jubiläum ihrer Traktorenproduktion fertigen die Gebrüder Kramer den K22 Th. Auch er ist im Film zu erleben. Besonders ist bei dieser Baureihe: Die Schlepper haben keine Verdampfer-Kühlung mehr. Die Kühlung des 22PS-starken Güldner-Motors wird durch eine Thermosiphon-Umlaufkühlung erreicht.
Ein interessantes Kramer-Modell ist der K 33. Seine Scheinwerfer sind unter der Motorhaube eingebaut, um sie vor Unfällen zu schützen: ein typisches Kramer-Merkmal.
Ab 1950 boomt der Schlepperbau. Bei der Auslieferung von ZF-Getrieben kommt es zu Engpässen. Kramer beginnt eigene Getriebe zu entwickeln. Der im Film gezeigte KB 22 ist 1951 der erste Schlepper, in dem ein Kramer-5-Gang-Getriebe verbaut wurde.
Ab 1954 nimmt Kramer den ersten luftgekühlten Schlepper ins Programm: den K25 L. Vorteil der Luftkühlung: geringerer Wartungsaufwand im Vergleich zur Wasserkühlung.
Ab 1960 präsentiert Kramer eine neu konstruierte, kraftvolle und leistungsfähige Schleppergeneration: den KL 300 und den KL 400 mit Luftkühlung. Der Film zeigt den KL 400 von Hans Kramer, einem direkten Verwandten der berühmten Schlepperbau-Familie: „Durch seine Luftkühlung ist er sehr wartungsfreundlich, man hat keine Probleme im Winter. Der Schlepper ist äusserst pflegeleicht“, erzählt der Besitzer begeistert.
Mitte der sechziger Jahre waren höhere PS-Zahlen gefragt. Kramer entwickelt für die über 50 PS-starken Schlepper das Synchron-Lastschalt-Wendegetriebe mit 12 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgängen. Im Film demonstriert Daniel Hirt, ein bekannter Kramer-Fachmann die Neuheiten an seinem 714 Allrad.
Ab 1970 erscheint dann die 14er-Reihe. Einer der modernsten Traktoren dieser Zeit ist im Film zu sehen: Der 814 Kramer Allrad.
1973 stellt Kramer den Ackerschlepperbau ein. Das Unternehmen produziert von da an Baumaschinen wie Radlader und Baggerlader. 1980 zieht sich Kramer vollständig aus der Landwirtschaft zurück. Der Grund: Trotz des hochmodernen 1014 Trac sind die Landwirte nicht mehr ausreichend für die Geräte von Kramer zu begeistern.
Neben der Geschichte der Gebrüder Kramer mit wertvollem historischem Filmmaterial, beinhaltet der Film kleinere Berichte von Kramer-Zeitzeugen, wie Fritz Eggle, der fast 50 Jahre bei der Firma Kramer gearbeitet hat. Als Bonusmaterial zeigt der Film das Kramer-Treffen in Gutmadingen Anfang Juni 2006.
Produziert wurde der Film von der Agentur für Agrarkommunikation w I k I &If aus Kempten. Er ist als DVD oder VHS-Video erhältlich und kostet 24,80 Euro. Beide direkt im Internet zu beziehen unter www.AgrarVideo.de oder telefonisch unter 0831 – 5125416.
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