05.12.2006 - 10:15 - Werbung, Consulting, Marktforschung
Unternehmen verkennen Potenzial ihrer Marken - BSI-Studie zeigt: Möglichkeiten von Marken-Communities bislang unterschätzt
Pressemitteilung von: Brand Science Institute / PR Agentur: Brand Science Institute
Hamburg. Nur wenige Unternehmen nutzen die Zugkraft ihrer starken Marken, um Konsumenten in Marken-Communities aktiv einzubinden und zu Co-Marketern zu machen. Stattdessen setzen die meisten nach wie vor auf bewährte Kommunikationswege wie Werbung und Anzeigen.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Brand Science Institute (BSI), in der 1.500 Probanden zum Potenzial verschiedener Marken zur Community-Bildung befragt wurden.
„Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass viele Unternehmen in den Augen der Konsumenten zwar über starke Marken verfügen. Diese Potenziale werden aber vielfach nicht genutzt, um Kunden über neue interaktive Kommunikationsformen wie Weblogs, Podcasts, Community-Portale oder mobile Endgeräte einzubinden und so zu Mundpropaganda zu animieren“, erklärt Dr. Nils Andres, Geschäftsführer des Brand Science Institute. „Bislang beschränken sich viele Unternehmen auf eine einseitige Kommunikation hin zum Konsumenten. Sie vernachlässigen die Interaktivität und bieten häufig lediglich Downloads von Wallpaper oder Klingeltönen an“, so Andres.
Dabei beweist die Studie, dass Marken wie Adidas, Gala von Eduscho, Knorr, Langnese, Nivea, SAP, Smart oder TUI durchaus das Zeug zu starken Brand-Communities haben. Meist scheuen Unternehmen jedoch vor der mangelnden Kontrollierbarkeit offener Communities zurück. Eine qualitative Befragung von Marketingleitern ergab außerdem vor allem pragmatische Gründe für das Fehlen von Brand-Communities: Unternehmen würden häufig bereits an der Suche nach geeigneten Kommunikationsdienstleistern scheitern. Zudem könnten Marken-Communities nicht eindeutig dem Marketing, der Werbung oder der Marktforschung zugeordnet werden.
Trotz einiger Ansatzpunkte wird das Potenzial von Brand-Communities bislang unterschätzt. „Portale wie MyNutella.com in Italien oder das Tremor Portal von Procter & Gamble in den USA beweisen, wie Konsumenten aktiv in die Markenbildung eingebunden werden können“, so Dr. Nils Andres. In Deutschland seien die meisten Unternehmen derzeit jedoch noch weit von einer aktiven Beteiligung der Kunden an der Weiterentwicklung von Marken entfernt.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Kontakt:
Anna Jac
Brand Science Institute
Großer Grasbrook 15, 20457 Hamburg
Tel.: +49 40-410 98 56-0
Fax: +49 40-410 98 56-9
E-Mail:
Internet: www.b-s-i.org/blog
Das Brand Science Institute ist ein Markenforschungsinstitut mit dem Ziel neue Wege in der Kommunikation mit Konsumenten zu gehen. Wir unterstützen Unternehmen und Agenturen, indem wir gemeinsam neue Ideen und Kommunikationsmöglichkeiten erforschen und umsetzen. Wir arbeiten ausschließlich interdisziplinär zwischen Psychologie, Soziologie und Technologie-Sektoren. Aus unserem internationalen Forschungsnetzwerk mit Universitäten und Forschungsinstituten verfügen wir über die größte Sammlung innovativer Markenforschungsergebnisse. Wir arbeiten privatwirtschaftlich, aber non-profit-orientiert, alle Projektbudgets werden für unsere Kunden in die Erforschung neuer Kommunikationsmethoden re-investiert
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Brand Science Institute (BSI), in der 1.500 Probanden zum Potenzial verschiedener Marken zur Community-Bildung befragt wurden.
„Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass viele Unternehmen in den Augen der Konsumenten zwar über starke Marken verfügen. Diese Potenziale werden aber vielfach nicht genutzt, um Kunden über neue interaktive Kommunikationsformen wie Weblogs, Podcasts, Community-Portale oder mobile Endgeräte einzubinden und so zu Mundpropaganda zu animieren“, erklärt Dr. Nils Andres, Geschäftsführer des Brand Science Institute. „Bislang beschränken sich viele Unternehmen auf eine einseitige Kommunikation hin zum Konsumenten. Sie vernachlässigen die Interaktivität und bieten häufig lediglich Downloads von Wallpaper oder Klingeltönen an“, so Andres.
Dabei beweist die Studie, dass Marken wie Adidas, Gala von Eduscho, Knorr, Langnese, Nivea, SAP, Smart oder TUI durchaus das Zeug zu starken Brand-Communities haben. Meist scheuen Unternehmen jedoch vor der mangelnden Kontrollierbarkeit offener Communities zurück. Eine qualitative Befragung von Marketingleitern ergab außerdem vor allem pragmatische Gründe für das Fehlen von Brand-Communities: Unternehmen würden häufig bereits an der Suche nach geeigneten Kommunikationsdienstleistern scheitern. Zudem könnten Marken-Communities nicht eindeutig dem Marketing, der Werbung oder der Marktforschung zugeordnet werden.
Trotz einiger Ansatzpunkte wird das Potenzial von Brand-Communities bislang unterschätzt. „Portale wie MyNutella.com in Italien oder das Tremor Portal von Procter & Gamble in den USA beweisen, wie Konsumenten aktiv in die Markenbildung eingebunden werden können“, so Dr. Nils Andres. In Deutschland seien die meisten Unternehmen derzeit jedoch noch weit von einer aktiven Beteiligung der Kunden an der Weiterentwicklung von Marken entfernt.
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