(openPR) Hannover im Dezember 2006. In der Implantologie geht der Trend zur umgehenden Versorgung mit festsitzenden und perfekten Zähnen. Patienten wünschen sich eine optimale und schnelle Lösung als Zahnersatz, ohne lange Wartezeiten oder ästhetische und funktionale Einbußen. Eine implantologische Versorgung in nur einer Behandlungssitzung ermöglicht die navigierte Sofortimplantation. Mit Hilfe der computergesteuerten Planungssoftware Robodent® ist eine exakte Übertragung der chirurgischen wie auch prothetischen Planung auf die konkrete OP-Situation möglich. „Wenn die Voraussetzungen stimmen, können wir teilbezahnte oder komplett zahnlose Patienten an einem Tag mit perfekt sitzenden Zähnen versorgen. Dazu setzen wir die Implantate mit sogenannten Wachstumsfaktoren ein. Diese Wachstumsfaktoren aus dem eigenen Blut des Patienten beschleunigen die Wundheilung und sorgen für eine verbesserte Ausheilung des Knochens sowie das Einwachsen des Implantats“, erklärt Dr. Dr. Ralf Luckey, MSc, zertifizierter Spezialist für Implantologie und leitender Zahnarzt im Diagnostikzentrum für Implantologie und Gesichtsästhetik (DIG) in Hannover. „Anschließend simulieren wir mit der Navigationsdiagnostik die geplante OP auf Modellen, die dem Zahntechniker zur Fertigung der Zähne dienen. Abends erhält der Patient dann festsitzende Kronen auf Implantaten und kann die Praxis mit perfekten Zähnen verlassen“.
Sicherheit durch exakte Planung ohne Schablonen
Am Anfang fertigt der Implantologe eine Computertomographie vom Kiefer des Patienten an, auf dieser Grundlage errechnet das Robodent®-System mit einer speziellen Software ein 3-D-Modell des Kiefers. So ermittelt Dr. Luckey bereits vor dem eigentlichen Eingriff mit Hilfe der Modelle die anatomisch günstigste und exakte Position der zu setzenden Implantate. Während des Eingriffs in Lokalanästhesie erlaubt diese gezielte Vorausplanung ein millimetergenaues Positionieren des Bohrers und eine winkelgradgenaue Ausrichtung der Implantate. Im Gegensatz zu anderen computergestützten Systemen arbeitet der Robodent® nicht mit Schablonen, sondern überträgt 1:1 die berechneten Daten auf den Kieferknochen. Daneben erkennt das System die Länge des eingespannten Bohrers automatisch, mit Hilfe einer farbigen Markierung auf dem Computermonitor bleiben sensible Bereiche wie Nerven, Gefäße, Kieferhöhle oder Nasenboden geschützt. Dadurch, dass der Implantologe an der Implantatposition lediglich ein kleines Loch stanzt, entfällt das Aufklappen und Vernähen des Zahnfleisches. Patienten leiden deutlich weniger unter Schmerzen und Schwellungen sowie Bewegungseinschränkungen des Kiefers.
Voraussetzung für stabilen Halt: genügend Kieferknochen
Grundlage für stabile und gut positionierte Implantate bildet auch hier ein ausreichendes Knochenangebot. Hat sich der Kieferknochen aufgrund von langer Zahnlosigkeit bereits zurückgebildet, muss vor der Implantation zunächst ein Kieferknochenaufbau erfolgen. Hier eignet sich am besten körpereigenes Knochenmaterial, das Experten in einem speziellen Züchtungsvorgang herstellen. In diesen Fällen sollte das Einbringen der Implantate erst nach einer vorherigen Einheilzeit des Transplantats von drei Monaten erfolgen. Damit sorgt der Implantologe für eine stabile Verankerung der Implantate und noch bestehenden Zähne. Da die künstlichen Zahnwurzeln Lücken dauerhaft schließen, verteilen sich die Kaukräfte wieder gleichmäßig und weitere Zahnverluste lassen sich verhindern. „Außerdem schließen wir vor der Implantation Zahnfleischerkrankungen aus und beziehen jeweilige Anamnesen und Gewohnheiten wie Rauchen oder Alkoholkonsum mit in unsere Voruntersuchung ein“, sagt Dr. Ralf Luckey.
Schnelle Rehabilitation und Einheilzeit
Nicht nur die verkürzte Behandlungsdauer liefert Vorteile für Patienten, sondern auch schnelle die Einheilzeit und Belastbarkeit der künstlichen Zahnwurzeln. Speziell durch optimierte Oberflächen von Implantaten wachsen diese wesentlich besser in den Kieferknochen ein und die Rehabilitationszeit verkürzt sich ebenfalls. Implantologen verzeichnen hier mittlerweile eine Erfolgsquote von 95 Prozent. Ganz gleich, ob bei Einzelzahnversorgung oder als Stützpfeiler für Brücken und Prothesen: Implantate stellen bei problemloser Einbringung eine langfristige Lösung dar. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Titan- oder Keramikimplantate handelt, beide Materialien eignen sich für eine sofortige Belastung der Zähne und geben sicheren Halt. Die neuen Vollkeramikimplantate aus der Hochleistungskeramik Zirkonoxid mit ihrem natürlichen Weiß garantieren eine perfekte Ästhetik. „Bei diesem „Teeth in one day“-Prinzip können wir allen Wünschen nach Ästhetik, Funktionalität und Haltbarkeit von festsitzendem Zahnersatz gerecht werden. Besonders berufstätige Menschen haben häufig wenig Zeit und können sich keine Ausfallzeiten oder längere Zahnlosigkeit erlauben“, fasst Dr. Luckey zusammen.










