direct/ Cisco-Technologie macht Santiago-Bernabéu-Stadion zu einer der modernsten Sportarenen

Pressemitteilung von: Cisco Systems
IP-Infrastruktur von Cisco verbindet sieben Standorte des Fußballclubs Real Madrid - verbesserte Effizienz und Kostenersparnisse um 50 Prozent - Lautsprecheranlage, Drehkreuze, Beleuchtung, Temperatur und Videoüberwachung bei Veranstaltungen mit 80.000 Zuschauern werden von zentraler Leitstelle mit nur acht Mitarbeitern gesteuert

MADRID, SPAIN - (MARKET WIRE) - November 20, 2006 - Cisco(R) (NASDAQ: CSCO) gab heute bekannt, dass der Fußballclub Real Madrid nun Netzwerk-, Sicherheits- und Unified Communications-Technologie von Cisco verwendet, um seinen Fans, Firmenkunden, Angestellten und Pressemitgliedern über ein einziges Netzwerk Video-, Audio-, Daten- und Mobilfunk-Dienste anbieten zu können. Sämtliche Betriebsabläufe im Santiago-Bernabéu-Stadion werden nun über die zentrale Leitstelle mit Hilfe von IP-Technologie verwaltet. Damit ist es nun möglich, mit nur 8 Personen in der Leitstelle die Sportstätte auf ein Fußballspiel mit mehr als 80.000 Zuschauern vorzubereiten und alle wichtigen Infrastrukturkomponenten zu kontrollieren und zu steuern.

Mit Hilfe des Netzwerkes ist es möglich, die 256 Drehkreuze und die Stadionbeleuchtung per Fernzugriff zu steuern. Die Lautsprecheranlage wird ebenfalls über das IP-Netzwerk gesteuert. Dabei kann die Lautstärke der einzelnen Lautsprecher individuell an den Hintergrundgeräuschpegel angepasst werden, damit die Zuschauer eine optimale Sound-Qualität während des Spiels haben. Die Leitstelle kann mit IP-Videokameras auch die Gefahren von Gedränge großer Menschenmengen verhindern, indem Engstellen überwacht werden und die Zuschauer mit Hilfe von programmierbaren Video-Bildschirmen zu weniger überlasteten Ausgängen geleitet werden.

Der Club hat ein audiovisuelles Archiv mit 4 Terabyte On-Demand-Inhalten erstellt, das eine Vielzahl von Aufnahmen der Spiele von Real Madrid mit wichtigen statistischen Daten enthält. Auf dieses Archiv kann von den 1100 Netzwerkzugangspunkten direkt zugegriffen werden, die im Stadion und in der Sportanlage "Ciudad Deportiva" von Real Madrid installiert wurden. Somit kann ein Trainer seinen Spielern während des Trainings einen bestimmten Spielzug am Bildschirm zeigen, ohne dasss es eine Rolle spielt, wo sie sich gerade befinden.

Das Projekt verbindet sieben Standorte von Real Madrid, darunter das Santiago-Bernabéu-Stadion, die Sportanlage "Ciudad Real Madrid" in Valdebebas und die offiziellen Shops des Vereins, und wird Kostenersparnisse von bis zu 50% bei Implementierungs- und Wartungskosten ermöglichen. Dank eines Finanzierungsplans von Cisco Capital kann die Netzwerk-Infrastruktur auf kosteneffiziente Weise stets auf dem neuesten Stand gehalten werden, um beste Performance mit modernsten Technologien zu gewährleisten. Getronics, ein Cisco Gold Certified Partner, war mit der Implementierung der Cisco-Lösung bei Real Madrid beauftragt.

Der System- und Technologie-Manager von Real Madrid, Enrique Uriel, erläuterte: "Cisco und Getronics haben uns dabei unterstützt, unsere Vision des neuen Santiago-Bernabéu-Stadions umzusetzen und es zu einem der wichtigsten Unterhaltungs- und Konferenzzentren in der Welt zu machen. Unser Ziel ist, dass die Fans hier im Stadion ankommen und das Spiel genießen können, ohne sich darum kümmern zu müssen, was alles an Arbeit dahinter steckt. Die Technologie von Cisco bietet uns eine Infrastruktur, die uns mit Information in Echtzeit versorgt, um Entscheidungen zu allen Vorgängen im Stadion zu treffen."

Das konvergierte Netzwerk, das bei Real Madrid implementiert wurde, ist Bestandteil der innovativen Vision des Vereins bei IP-Technologien. Diese Vision, die im Jahr 2000 entwickelt wurde, zielt darauf ab, Bild, Ton und Daten über ein einziges Netzwerk zu übertragen, das zugleich die Insfrastruktur unterstützt, die für eine Fernverwaltung einer Vielzahl von Dienstleistungen notwendig ist. Zugangskontrolle, Lautsprecheranlagen, Heizung, Steuerung der Sprinkleranlage, Feuchtigkeitssensoren, Beleuchtung, Rolltreppensteuerung, Videoüberwachung und interaktive Besucherinformation können per Fernsteuerung ausgeführt werden, ohne dass der Benutzer die Technologie als solche bemerkt. Dank des IP-Netzwerks verfügen die Führungskräfte von Real Madrid stets von einem zentralisierten Punkt aus über aktuelle Information, die für Entscheidungen zu den unterschiedlichsten Situationen erforderlich ist.

Dank der flexiblen IP-Infrastruktur können Real Madrid und Cisco gemeinsam Lösungen für die wachsenden Anforderungen des Fußballclubs entwickeln. Das Cisco Unified Communications-System wurde mit dem Lotus Notes-Messaging-System und dem TETRA-Funknetz - einem äußerst sicheren Kommunikationssystem der spanischen Polizei und des Amtes für Zivilschutz - integriert.

Auf der Presseveranstaltung zur Einführung des Netzwerk-Projektes erklärte Jordi Botifoll, VP von Cisco für den Mittelmeerraum: "Real Madrid hat Cisco eine tolle Gelegenheit gegeben, um die Leistungsfähigkeit des Netzwerkes als Plattform unter Beweis zu stellen. Diese Plattform erlaubt es Unternehmen, mit neuen Diensten zusätzliche Einnahmen zu erzielen, und verbindet zudem auf sichere Weise jeden in der Wertkette, um Prozesse rationeller zu gestalten und die Produktivität zu erhöhen."

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Bildunterschrift: IP-verbundene Drehkreuze im Santiago-Bernabéu-Stadion.

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Bildunterschrift: IP-Telefone im Santiago-Bernabéu-Stadion.

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